Low Carb Burger Rolle – Tag 7/44

Wer hätte das gedacht? Die erste Woche ist schon rum und bis auf das Schwächeln am 2. Tag, wo ich beinahe, aber eben nur beinahe und nicht ganz, geschwänzt hätte, ging das mit dem Reinkommen in die tägliche Routine des Schreibens viel besser als ich gedacht hätte.

Heute gibt’s wieder mal ein Rezept, das aufzuschreiben ich auf Twitter versprochen hatte und ich hab sogar tatsächlich dran gedacht, den Namen in den Titel zu schreiben, damit es leichter hier findbar ist. Das wird ja doch noch mit mir. 😀

Die Low Carb Rolle ist eine Art Wrap, in die man Zeugs einwickeln kann, wenn man gerade nicht so viele Kohlehydrate essen möchte. Ich lieb’s und mache es recht regelmäßig, weil sie noch dazu innerhalb von 30 min komplett fertig zubereitet ist.

Man braucht dafür:

Für die Rolle:

250g Magerquark
4 Eier
100 g geriebener Emmentaler

Für die Füllung:

ca. 400 g Rinderhack
Pfeffer, Salz aus der Mühle
scharfes Paprikapuler
etwas Tomatenmark
Tomaten
Salat

oder was auch immer man darin einwickeln möchte. (Ich will das demnächst mal mit Hühnerbrust, Mais, Kidneybohnen und Co probieren.)

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zutaten für die Rolle gründlich mit einem Schneebesen miteinander vermischen und möglichst gleichmäßig dick auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Für 20 min bei 180°C backen.

In der Zwischenzeit das Hackfleisch krümelig anbraten, würzen, etwa 2 EL Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten, gründlich vermischen, dann warm halten. Salat und Tomaten waschen und klein schneiden. Oder eben auch noch Burgergurken etc.

Wenn die Rolle aus dem Ofen kommt, etwas abkühlen lassen und mit Hilfe des Backpapiers schon mal versuchen sie ein bisschen einzurollen und vom Papier zu lösen. Dann das Hack darauf verteilen, dabei etwa ein Drittel zum Einrollen frei lassen. Wer mag gibt irgendwelche Burgersoßen oder Ketchup dazu, ich mag’s nackig am liebsten – aber ich esse ja auch Pommes am liebsten nur mit Salz. Salat, Tomaten oder was man sonst noch so möchte – auf einen echten Burger würde ich immer Käse packen, aber durch den Käse im Teig ist das für mich cheesy genug – drauf verteilen und vorsichtig mit Hilfe des Backpapiers über die lange Seite des Blechs einrollen. Aufschneiden und versuchen, es möglichst unfallfrei auf Teller umzupacken. Letzteres ist mit Abstand das Komplizierteste am ganzen Rezept. 😀 Schmeckt aber verunfallt genauso gut und vielleicht denke ich beim nächsten Mal dran und probiere mal aus, ob ich’s erst aufschneide und auf Teller packe und dann dort erst rolle.

 

Viel Spaß beim Nachbasteln.

Katja