Same same but different

Es ist seit ein paar Jahren immer wieder das gleiche (oder das Gleiche? Gleich (höhö) mal googeln -> groß ist richtig), Bloggen ist das, was leider total schnell hinten runterfällt, wenn die Zeit- oder/und Energieressourcen knapp sind, dabei ist Schreiben doch das, wobei ich ganz gut zur Ruhe komme, wo das Zeitnehmen, am Ende ein Gewinn ist, weil es die gefühlte Geschwindigkeit, in der sich alles um mich herum oder in mir drin dreht, ein bisschen drosselt. Irgendwann raffe ich mich dann auf, nehme mir vor, das jetzt wieder regelmäßig zu tun und leider geht es dann meist doch wieder zurück auf Start, wie damals™ im Basic-Kurs, 10 print Hallo, 20 goto 10. Obwohl das Aufraffen gerade immerhin ganz gut klappt (Yeahyeahyeah!), wenn es um Sport geht. Seit ungefähr 3 Wochen gehe ich wieder trainieren, nachdem ich ein ganzes Jahr gegen den Schweinehund (zu warm, zu erkältet, keine Zeit, zu Corona, keine Zeit, zu warm…) verloren habe, hat das auf Anhieb wieder funktioniert und der Effekt, dass mir körperliches Auspowern psychisch immens gut tut, funktioniert von Tag 1 an wieder und sorgt dafür, dass ich tatsächlich einigermaßen regelmäßig 2-3 Mal die Woche gehe. Mal sehen, wie lange das gut geht und ob ich es nach der Reise auch schaffe, wieder anzuknüpfen. Ja, da steht was von Reise. Ich habe ungeheuer schlimmes Meerweh und das dringende Bedürfnis, die letzten 9 Monate, in diesem Umfeld, das mir so wenig gut getan hat, gründlich hinter mir zu lassen und mittels Wellen von den Füßen zu waschen, auf dass es hoffentlich nachrutscht und zwischen Sand und Muscheln verschwindet. Etwas über 2 Wochen noch bis es – so Corona will – losgeht. So richtig traue ich mich noch nicht, mich zu freuen. Zu viel Angst, dass die Lage sich doch noch weiter verschlechtern könnte, auch wenn das angestrebte Ziel einer Quarantäne mit gelegentlichen Ausflügen zum Super- oder ohne super dafür mit viel frischem Fisch Markt gleichen dürfte, man muss ja trotzdem irgendwie hinkommen und möglichst irgendwann auch wieder weg. Wobei das weg ja gar nicht so dringend wäre und es gibt sicherlich viel üblere Gegenden zum Stranden (haha) als am einsamen Strand. Hier aber heute erst mal krasses Herbstprogramm! Auf dem Herd steht der erste Eintopf des Herbstes, volle Dröhnung Soulfood nach einem Rezept von meiner Oma, die vor 2 Wochen schon 97 geworden wäre. Ich gehe mal umrühren, das Lauchgemüse. Das innere Hamsterrad wird nicht gerührt und kommt hoffentlich gleich ein bisschen zur Ruhe. Ach je, darüber wollte ich ja auch schon lange was schreiben. Quizaz mañana?

Katja

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