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„Warum erlaubst du dir eigentlich nicht, glücklich zu sein?“ fragte mich vor 1,5 Jahren eine Frau, die ich damals erst ein paar Tage lang kannte und der ich ein bisschen von mir erzählt hatte und die ich dann über ein Jahr lang nicht gesehen und jetzt in ganz anderem Kontext wiedergetroffen habe und regelmäßig sehe und das ist ganz gut so, denn fast jedes Mal, wenn ich ihr begegne, habe ich genau diese Frage wieder im Kopf, die leider immer noch genauso aktuell ist, wie vor 1,5 Jahren.

„Warum erlaubst du dir nicht, glücklich zu sein?“ Weil ich’s nicht verdiene, ist die Antwort tief in mir drin, die dort immer noch lauert, auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche, dieses Glücklichsein und auch wenn ich es absolut nicht will, dass das mit dem Nichtverdienen die Antwort ist. Ich bin so vollgepackt mit inneren Verboten und Geboten, mit Glaubenssätzen, die gar nicht die meinen sind, mit Fremdwertzuweisungen, da wo es um Selbstwert gehen sollte und immerhin merke ich das inzwischen, auch wenn ich immer noch nicht raus kann aus meiner Haut, so ist mir inzwischen zumindest klar, wo das alles herkommt und was es genährt hat und zumindest manchmal gelingt mir der Schritt zurück und ich kann es aus der Distanz betrachten und in Frage stellen.

Zur Abwechslung mal nicht mich selber in Frage stellen, sondern das Falsche in mir, was das Richtige ist, um in Frage gestellt zu werden. Ergibt das außerhalb meines Kopfes Sinn?

Katja

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