Braucht man für’s Verlorengehen eigentlich besondere Schuhe?

Und dann merkst du am Ende eines langen und vollgepackten Tages, dass der Schmerz genau in dem Moment ein_setzt, dich zer_setzt, in dem die Ablenkung aus_setzt. Die Lücke wird greif_bar, spür_bar und du fühlst dich ohnehin seit Wochen bar jeder Vernunft und jedes Verstandes. Nur Gefühl, dauernd Gefühl, zu viel, zu laut, zu grell, zu zu. CUT.

Das jetzt. Ein Ver_such. Eine Suche. Nach dem Jetzt. Dem Hier. Nach dir. Verloren gegangen zwischen all dem Suchen und all dem Gefühl. Und wie kann man überhaupt verloren gehen? Braucht man dafür besondere Schuhe oder Ausrüstung? Verlorengehschuhe? Und sagt man dann so Dinge wie: „Lass uns noch eben eine Runde verloren gehen, ich ziehe nur schnell meine Verlorengehschuhe an!“? Und was trägt man denn_dann idealerweise bei der Suche? Suchschuhe? Ich mach mich mal auf Schuhsuche nach Suchschuhen! Und dann auf Michsuche. Dichsuche.

55/1. No strike anymore.

Traurig. Ver.loren.missen.stehen.suchen.bieten. Nicht fragen. Wenigstens heute nicht.

Katja

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2 Kommentare zu “Braucht man für’s Verlorengehen eigentlich besondere Schuhe?

  1. Solange du Gefühle hast, geht nichts verloren.
    Und `wer nicht aus der Rolle fällt, dreht sich nur im Kreis´, hab ich mal gedichtet.
    Und da ist viel dran.
    Jürgen aus Loy (PJP)

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