Grad‘ deswegen.

Zerrissen zwischen so viel Wollen und so wenig Trauen. Wie zur Hölle macht man das nur? Dinge nicht vorher so dermaßen zu zergrübeln, dass man am Ende nur mit hochgezogenen Schultern reglos dasitzt. Gelähmt.

Das Jahr ist noch jung und trotzdem habe ich gerade das Gefühl, mich so viele Dinge auf einmal nicht zu trauen. Ok, möglicherweise liegt es daran, dass ich gerade so viele Dinge auf einmal gerne machen / ändern würde und vielleicht ist es dann logisch, dass die alle auf einmal mich total überfordern. Aber es windet sich und windet sich im Kopf und ich weiß nicht, wo ich ansetzen, anfangen soll. Angst. Angst. Angst.

Nichts steht mir jemals so im Weg wie ich mir immer selber – mit all dem Denken und Grübeln und (Be-)Fürchten, anstatt einfach mal anzufangen, auszuprobieren, zu machen. Dabei weiß ich nicht mal, wovor genau ich mich so fürchte. Ob wirklich vor dem Scheitern. Oder vielleicht, manchmal, auch einfach vor der Veränderung, die Mutfassen mit sich bringt.

Die Zeit ist reif für Tränen, Schweiß und Blut,
Für ein ehrliches Stück grundsolides Leben!
Die Zeit ist reif für massenweise Mut,
Für die allerletzte Ruhe vor dem Beben!

(Jupiter Jones – Auf das Leben)

Und life goes on.
Und irgendwie mach ich das schon!

Katja