¡Feliz navidad!

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Der Schmuck am Baum ist der gleiche wie seit vielen Jahren, die Wohnung, in der ein geschmückter Baum steht, ist eine andere als im letzten Jahr und den Jahren davor, seit es dieses Blog gibt. Auch ansonsten hat sich in mir und um mich rum viel getan und verändert in den letzten 12 Monaten, nicht alles davon hat seinen Weg ins Blog gefunden und doch ist mir kein „Ort“, wenn man das bei virtuellen Orten überhaupt so sagen kann, im Internet so sehr ein Zuhause, wie es dieses Blog ist.

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Euch allen, die ihr hier – teils seit vielen Jahren, teils vielleicht gerade zum ersten Mal – lest und mich in meinem virtuellen Zuhause besucht wünsche ich schöne Weihnachtstage, genau so actionreich oder ruhig wie es euch selber am liebsten ist und mit genau der richtigen Dosis an Festtagsessen und Familie.

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Let’s stop all the fight!

Katja

made my day

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[Dies ist hier quasi gerade der neueste Teil eines Freude-Perpetuum-Mobiles. Sich über einen wunderbaren Abend freuen, der Freude dankbar Ausdruck verleihen (und sie zur Post bringen), damit anscheinend große Freude auf der anderen Seite auslösen und dann völlig baff, weil gänzlich unerwartet, eine Antwort aus dem Briefkasten fischen (und schon nach kurzer Zeit mit der ungewöhnlichen Schrift trotz der fremden Sprache zurechtkommen). Manchmal ist das Leben ja doch ganz schön schön. ❤ ]

Katja

Verdamp lang her…

Katja hat am 20. Dezember 2008 um 17:00 Uhr aufgehört zu rauchen,
ist damit schon 2.922 Tage 1 Stunde 9 Minuten 11 Sekunden rauchfrei,
hat in dieser Zeit 35.064 Zigaretten nicht geraucht, 4.207,68 Euro gespart
32 Gramm Nikotin und 386 Gramm Teer den Lungen erspart und insgesamt
121 Tage 18 Stunden RauchFrei-Zeit gewonnen.

Mehr SWR3 RauchFrei unter http://www.SWR3.de/rauchfrei

Und dann gibt es trotz der 8 Jahre immer noch vereinzelte Tage oder eher Situationen, wo der erste Impuls immer noch der Gedanke „du musst jetzt dringend eine rauchen“ ist. Nach all der Zeit. Das, was mich davon abhält, ist nur der nicht mehr vernebelte Verstand, der genau weiß, dass es „ach nur die eine“ für mich nie geben könnte. Dafür saß die Sucht viel zu tief, waren die ersten Monate ohne Zigaretten viel zu quälend. Nicht körperlich, nur für den Kopf, die angeknackste Psyche, die kaputte Gehirnchemie.

Auch wenn mir ansonsten #aus_Gründen gerade nicht so nach Feiern ist, das hier ist schon ein Grund dafür. Eines der Dinge, auf die ich mächtig stolz bin – auch wenn ich dafür gar nichts machen musste, „nur“ (hahaha!) eben etwas weglassen. Seit genau 8 Jahren jetzt.

Katja

(mit lieben Grüßen an meine Freundin Bine, mit der zusammen ich damals die letzte auf meiner Terrasse geraucht habe – ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, dass es die letzte sein würde)

¡Terminado!

Diese Dinge, die man _wo_chen_lang_ vor sich herschiebt, obwohl man sie eigentlich dringend erledigen möchte, nicht mal muss, aber die genau wegen dieses fehlenden Müssens und stattdessen nur Wollens, immer wieder der Hektik und der fehlenden Zeit und (inneren) Unruhe zum Opfer fallen, denn die sind genau das Gegenteil von dem, was man dafür bräuchte, sie zu erledigen, nämlich ein bisschen Zeit (möglichst am Stück) und viel Ruhe. Irgendwann drängen diese Möchte-Gerns dann auch noch zusätzlich, also nicht wirklich die Dinge, sondern die Zeit, weil sie irgendwie ein Verfallsdatum haben, das nicht wirklich konkret ein Datum beinhaltet, sondern eher ein Ablauf ist und sie zu der Kategorie von Dingen gehören, die man nur innerhalb einer bestimmten Frist oder sonst gar nicht mehr erledigt. Und irgendwann dann der Gedanke, dass wenn man’s jetzt nicht macht, man’s vermutlich gar nicht mehr macht und wie schade das dann doch irgendwie wäre.

Also tief Luft holen, todo-Liste beiseite schieben, Pläne für den Nachmittag umwerfen und stattdessen einen Kaffee kochen und vielleicht später noch einen weiteren und dann genau das machen, was man schon so lange machen wollte.

Das Gefühl hinterher. Das.

Katja

maravillos@

Oder: warum ich die Spanische Sprache noch ein bisschen doller mag. 🙂

Die männliche Form endet im Spanischen fast immer auf „o“, die weibliche auf „a“ und bei allem machismo, der dazu führt, dass Gruppen von Menschis sprachlich immer männlich sind, sobald ein einziger Mann in einer Horde von Frauen anwesend ist, ist mir letztens im Spanischbuch in einem abgedruckten Brief eine wunderbare Möglichkeit, eine gendergerechte Sprache zu nutzen, aufgefallen, nämlich indem man das @-Zeichen einsetzt, das sowohl o als auch a enthält.

Querid@s amig@s! Wie schön wäre es, wenn es bei uns auch so einfach wäre!

Katja

Still

Wenn der innere Hamster ohne Unterlass in seinem Rad rumrennt und es dauerhaft im Kopf ratteratteratterattert, hilft es manchmal nur, die Mütze weit über die Ohren zu ziehen und so lange loszulaufen, bis das Gesicht sich halb erfroren anfühlt und mit der Kältelähmung dann auch endlich die Stille im Kopf zurückkehrt.

 

Katja