#TIL

Überaus spannend. Ich stieß heute zufällig über wiederholtes Rumklicken in der Wikipedia auf den Artikel über den Zeigarnik-Effekt (Wikipedia-Klick).

Es geht dort eigentlich um die bessere Verfügbarkeit und die bessere Erinnerung an Aufgaben, die man noch nicht abgeschlossen hat im Vergleich zu beendeten Aufgaben. Ich weiss nicht, ob es auch in die Richtung des Effektes geht und dazu gehört (Verfügbarkeit und Abrufbarkeit ist ja schon etwas anderes als unterschwellige Dauerpräsenz), aber ich musste direkt daran denken, dass ich angefangene Aufgaben permanent im Kopf rumspuken habe und dann überhaupt nicht abschalten kann.

Als ich noch gearbeitet habe, fielen mir oft mitten in der Nacht Dinge ein, die ich am Tag machen wollte und dann vergessen hatte und hinderten mich in Folge am Wieder-Einschlafen. Das wurde erst besser als ich mir angewöhnte, ein Notizbuch samt Stift am Bett liegen zu haben. Genauso ging es mir später zu Uni-Zeiten, dass mir vorm Einschlafen Ideen für die Lösung der Aufgaben für die Mathe-Übungen kamen, an denen ich abends verzweifelt war. Der Kopf hat die ganze Zeit weitergewälzt.

Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich ein bisschen besser zur Ruhe komme, wenn ich mir viele Dinge notiere, quasi das Gedächtnis auf Notizblöcke auslagere. Und im Grunde ist mein Blog auch ein bisschen so ein externer Speicher. Dinge, die ich hier zum Sortieren ablege und notiere, spuken mir nicht mehr dauerhaft im Kopf herum, meine Kreiselgedanken sind seitdem viel besser zu bändigen.

Katja

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