Zum ersten Mal #14

Porridge gekocht und gegessen.

Ich hab’s ja _eigentlich_ nicht so mit so Haferschleimdingen, das geht nur, wenn der Magen sehr kaputt oder ich anderweitig sehr krank bin. Gerade bin nicht ich das, sondern dem Mitdings hat’s den Magen gründlich zerlegt und damit er wenigstens ein bisschen Geschmack abbekommt, habe ich nicht nur Haferflocken mit kochendem Wasser überbrüht, wie ich das bisher für mich immer gemacht habe, sondern Porridge für ihn gekocht. Und dann selbst probiert und festgestellt, dass das Zeug verflucht nochmal lecker schmeckt und auch von der Konsistenz her ganz vernünftig ist. Es geht doch echt nichts über probieren, ich hielt das immer für eine ziemlich eklige Angelegenheit – ohne es überhaupt getestet zu haben.

Das gibt’s jetzt sicher häufiger, unabhängig von kaputten Mägen. Kann man ja auch einfach so zum Frühstück essen. Oder sonst wann am Tag. Wenn’s draußen kalt wird, wärmt das sicherlich grandios von innen.

Damit ich nicht vergesse, wie’s uns gut passt:

1 Becher Haferflocken
1 Becher Milch
1 Becher Wasser
1 kleine Prise Salz
1 EL Zucker
1 großzügige Prise (1 TL?) Zimt.

Haferflocken, Milch und Wasser in einen Topf geben, unter Rühren zum Kochen bringen, den Herd zurückschalten und so lange drin rumrühren bis ein sämiger Brei in gewünschter Konsistenz entstanden ist. Irgendwann zwischendrin Zucker und Zimt mit dazukippen.

Grandios mit einer Beerenmischung (ich hatte keine frischen im Haus, aber die Tiefkühlmixbeeren gehen super), nächster Versuch dann evtl. mit Banane.

Katja