Amsterdam Endspurt!

Der letzte Tag in Amsterdam ist eigentlich nur noch ein halber, denn wir wollen uns nicht allzu spät auf den Heimweg machen. Eigentlich wäre ich ganz gerne noch ins Stejdelijk-Museum gegangen, aber nachdem wir im Van Gogh gemerkt hatten, wieviel Zeit das kostet, entscheiden wir uns für Het Rembrandthuis. Das ist viel kleiner und überschaubarer. Praktischerweise müssen wir, um von der Tramstation am Waterlooplein zum Museum zu gelangen, mitten über den berühmten Flohmarkt am Waterlooplein (und ich kann den quietschebunten Handtaschen nicht widerstehen, von denen ich mir in Prag schon eine gekauft habe).

Das Museum Het Rembrandthuis, wie es offiziell heisst, ist weniger eine Ausstellung von Rembrandts Kunst – abgesehen von den Radierungen, die fast vollständig dort ausgestellt sind – , sondern das ehemalige Wohnhaus des Malers, in dem er ca. 20 Jahre wohnte, bevor er in seinen letzten Lebensjahren völlig verarmte. Im Gegensatz zu Van Gogh hat Rembrandt – eigentlich Rembrandt Haarmenszon van Rijn – schon zu seinen Lebzeiten (im 17. Jh) Bilder verkauft und konnte sich damit über Jahrzehnte einen guten Lebensstil leisten. Dass man heute sein ehemaliges Wohnhaus mitsamt seiner Einrichtung besichtigen kann, ist aber genau dem Umstand geschuldet, dass Rembrandt bankrott ging, denn damals wurde eine vollständige Inventarliste erstellt, auf deren Grundlage die heutige Einrichtung erfolgte (natürlich nicht mit den Originalstücken, die zusammenzutragen dürfte unmöglich sein).

Bevor man das eigentliche ehemalige Wohnhaus betritt, kommt man zuerst an einem Raum vorbei, in dem in Dauerschleife eine Dokumentation der BBC über Rembrandts letzte große Kunstwerke läuft und obwohl ich zuerst denke, dass ich lieber rumlaufen und das Haus sehen möchte, bin ich schon nach wenigen Minuten völlig im Bann des Films und ordentlich baff als ich feststelle, dass eine ganze Stunde vergangen ist.

Die wirklich interessante Doku – bei der man auch Teile des Hauses zu sehen bekommt – gibt es natürlich auch im Web, unter anderem hier.

Hier ein paar Fotos davon, was einen im Rembrandthaus erwartet:

(Klick macht groß)

Vom Museum aus schlendern wir zurück zur Tram und machen uns auf den Weg zum Hotel, wo das Auto noch auf dem Parkplatz steht und dann – mit Zwischenstopp in einem niederländischen Supermarkt, um vor allem Vla und Käse zu kaufen, und einem echt guten Restaurant irgendwo im Off – zurück auf den Heimweg.

Wenn ich die Tage dazu komme, schreib ich nochmal gezielt ein paar – aus unseren Erfahrungen resultierenden – Tipps für Amsterdambesuche zusammen.🙂

Katja

 

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