Neulich in Amsterdam / 12 to go

Es gibt ja Städte, die sind so schön, dass man dort a) gerne viel Zeit verbringen, b) möglichst bald wiederkommen und c) unendliche Fotomengen von dort im Blog zeigen möchte.

Der zweite Tag in Amsterdam brachte dann zum vielen vielen Rumschlendern entlang der Grachten und über die malerischen Brücken, was wir schon am Abend vorher geübt hatten, auch noch echtes Kulturprogramm. Darüber, dass ich seit meiner Jugend ein Faible für Gemälde von van Gogh habe, bloggte ich bereits, als ich vor einigen Jahren sehr berührt davon war, meinem Lieblingsgemälde Aug in dick aufgetragener Ölfarbe live gegenüber zu stehen. Bei mehreren Tagen direkt in Amsterdam war für mich erstes und wichtigstes Ziel ein Besuch im van Gogh Museum und weil wir darauf hofften, dass vormittags nicht so viel los sein würde – was eine echte Fehlannahme war, es war rappelvoll – machten wir uns früh auf den Weg vom Hotel in die Innenstadt.

Ich erfuhr vieles, was ich noch nicht über van Gogh wusste (oder möglicherweise schon wieder vergessen hatte, denn vor vielen Jahren laß ich mal eine Biographie) und wäre es nicht so enorm voll im Museum gewesen, sodass man die Gemälde mit Zeit und Ruhe hätte betrachten können, wäre es noch ein bisschen schöner gewesen. Aber wir waren auch so schon fast 3 Stunden im Museum unterwegs – und das ohne größer zu trödeln und gänzlich ohne Kaffee im Museumsrestaurant.

Leider durfte man im Museum nicht fotografieren und so habe ich nur ein einziges Foto drinnen gemacht, im Souvenirshop.

Watzefack?

Watzefack?

Mittgenommen habe ich aber lieber die Kühlschrankmagnete. *nuschelt was von alt und spießig* 😀

Kaffee gab’s hinterher im Vondelpark und Wasser und Halbschatten und eine vorwitzige Taube, die am Nachbartisch das Essen vom Teller runter geklaut hat. Danach waren wir am Bloememarkt, wo ich, nicht nur aber auch, hinwollte, um meinem Therapeuten, der den hübschesten, grünlichsten, geblümtesten und gartenartigsten Garten hat, den man sich vorstellen kann, Tulpenzwiebeln aus Amsterdam mitzubringen, und sind auch danach wieder mehr oder weniger ziellos durch die Stadt geschlendert, haben die Blauwe Brug gesucht und gefunden, auf dem Weg dorthin die Kirche, hinter dem Grachtenblick entdeckt, die Monet gemalt hat, um direkt in der Perspektive, aus der er malte, einen jungen Maler auf einer Parkbank vorzufinden – den Blick abwechselnd auf’s Händi gerichtet, wo er das Bild Monets geöffnet hatte, auf die Kirche und auf seinen Block, den er auf dem Schoß hatte, und abends indonesisch gegessen und sind dann müde und vollgepackt mit jeder Menge Eindrücke zurück zum Hotel.

Aber guckt selbst! (Klick macht groß.)

 

Katja

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4 Kommentare zu “Neulich in Amsterdam / 12 to go

    • @Anette: Ich war ja schon zweimal (je kurz) dort und fand sie da schon interessant, aber jetzt mal einige Tage am Stück zur Verfügung zu haben, hat mir erst gezeigt, WIE gut es mir da gefällt. Städte mit viel Wasser mag ich generell gerne (bin ja auch sehr Hamburg verliebt), Amsterdam hat trotz der vielen Menschen, die sich da tummeln, wirklich viel Charme. Würde dir sicher auch gut dort gefallen! 🙂

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