Schönes 3/4*

Huch, ich hätte ja fast vergessen, dass heute schon Montag ist. Eigentlich fühlte sich ein Großteil der letzten Woche echt blöd an und ich mich nicht gut, aber dafür ist doch mehr zusammengekommen als ich dachte. Ich mache aber trotzdem 3 Kreuze in den Kalender, wenn ich endlich weiss, wann wir umziehen (können) und ich durch mehr Planungssicherheit dann hoffentlich nicht mehr so dauernervös bin. Kann mich gerade oft selber nicht leiden. 😦

*Montagmorgen aus Gründen nochmal Kaffee in der Post (so fangen gute Wochen an! (dachte ich Montagmorgen))

*viel draussen rumgestapft und über Frühlingswetter gefreut

*Grüne Soße gemacht und überhaupt viel gutes Zeug gekocht

*Familie gesehen und es war in Teilen wirklich schön, in anderen zumindest aushaltbar

*bemerkt, wie groß manche Änderungen in mir schon sind und dass ich mich manchmal nicht mehr klein und hilflos fühle

*viel gelesen

*jemandem eine Freude gemacht

*nette Spanischstunde, das macht dank neuer Lehrerin auf einmal wieder so viel Spaß \o/

*bei einem ausgedehnten Spaziergang Bärlauch gesammelt und in Pesto verarbeitet

*gebacken, was ich ja viel zu selten mache

*Dinge aussortiert, Dinge in Luftpolsterfolie gewickelt und eingepackt

Katja

*12/16 ich kann bei den schönen Bruchwochen einfach nicht widerstehen, sie zu kürzen.

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Neulich im Ried

Irgendwie scheint es ewig her, dass ich zuletzt mit Kamera spazieren war. Meist habe ich nur das Händi in der Tasche und twittere bei Spaziergängen fix zwei, drei Fotos von unterwegs und da ich die Bilder dann auch zu Hause nicht auf den Rechner kopiere, aber quasi nie mit dem Händi blogge, ist das hier so sparsam geworden mit Fotos.

Heute hatte ich sie endlich wieder mal dabei und habe nicht nur eine Dose Bärlauch als Beute vom Spaziergang in prallem Sonnenschein mitgebracht sondern auch ein paar Aufnahmen. 🙂

(Klick macht groß.)

Katja

Verunsicherungsfaktoren

Mit Ungewissheiten und Dingen, die sich fast vollständig meiner Kontrolle entziehen, kann ich nicht gut umgehen. Die machen mich im besten Fall nur nervös, in schlechteren Varianten machen sie mir Angst und Panikattacken. Gerade machen mich die ganzen Umzugsungewissheiten ziemlich mürbe. Vor allem die Tatsache, dass wir noch keine Ahnung haben, wann genau wir umziehen können und werden. Wir haben die neue Wohnung ab Mitte April gemietet, die alte noch bis Ende Mai, also eigentlich jede Menge Zeit und keine Zeitnot. Trotzdem wollten wir eigentlich Mitte April am liebsten direkt umziehen. Fest stand direkt beim Finden der Wohnung, dass wir eine neue Küche brauchen / möchten und damit fing der schwierige Teil an. Ein Besuch beim großen Möbelhändler – und zwar exakt am Tag als wir den Mietervertrag unterschrieben haben, um ja nur keine Zeit zu verschenken – in der Nähe ergab, dass die Küchen dort nicht nur ganz schön teuer sind, sondern auch unschöne 3 Monate Lieferzeiten haben. Die hätten uns allerfrühestens Ende Mai eine Küche geliefert und das auch nur, wenn wir quasi am gleichen Tag noch bestellt hätten.

Ein weiteres Möbelhaus hat auch keine erfreulicheren Lieferzeiten, also zum Möbelschweden, lange rumgeguckt, festgestellt, dass die mittlerweile durchaus Küchen haben, die uns gefallen (vor 10 Jahren war das nicht so) und die noch dazu deutlich günstiger werden dürfte. Also gut, dann dort kaufen. Wenn man sich beim Möbelschweden eine Küche planen lässt, kostet das inclusive Ausmessen und Lieferung 150 €. Wenn man sie selber plant und nur liefern lässt, kostet das 150 € und weil wir bei der letzten Küche, die wir selber ausgemessen haben, bei der Lieferung festgestellt haben, wie schief die Wände in dieser Wohnung hier sind und dass das alles gar nicht so passt, wie gedacht sondern dass wir einen Hängeschrank an eine ganz andere Wand verschieben mussten (was im Nachhinein eine bessere Lösung war), also dieses Mal auch ausmessen lassen. Wenn dann die Maße bei Ikea vorliegen und die ein paar Angaben haben, was man sich so vorstellt, planen die schonmal drauf los und dann geht man zu einem Termin ins Möbelhaus und plant nochmal zusammen rum und bestellt den Kram. Ab dann dauert es – so unser bisheriger Informationsstand – 1 bis 3 Wochen bis die Küche geliefert wird und weil der Aufbau durch Ikea unverhältnismäßig teuer ist, muss also vorher noch ein Dienstleister gefunden werden, der das günstiger macht. Das geht aber auch erst, wenn die Küche bestellt ist, ansonsten bekommt man von denen keinen Kostenvoranschlag.

An diesem Punkt waren wir dann vor über 3 Wochen und an exakt dem gleichen Punkt sind wir heute immer noch, weil es innerhalb von 3 Wochen noch nicht hingehauen hat, dass die Küche ausgemessen wurde. Auf den ersten Termin haben wir über 2 Wochen warten müssen, den mussten wir blöderweise absagen, weil wir dachten, die Küche sei weiter als sie tatsächlich war. Der nächste mögliche Termin wäre dann heute gewesen, den hat die Ausmessfirma abgesagt, weil der Ausmessmensch krank ist. Einen neuen Termin gibt’s noch gar nicht. Und die Zeit rennt und aus dem ‚Mitte April klappt locker‘ ist schon ein ‚hoffentlich Anfang Mai‘ geworden.

Das Blöde ist, dass genau von diesem Ausmessen und der Küchenbestellung auch alles andere abhängt, weil wir dann noch mehr Möbel mit der Küche zusammen liefern lassen wollen, die aber idealerweise vor unseren aktuellen Möbeln in der neuen Wohnung ankommen und die wir auch vorher aufbauen wollen, weil wir dann noch genügend Platz dafür haben.

Also wäre vor Lieferung der Küche umzuziehen eher blöd. Zudem ich das auch eigentlich nicht mehr wollte, nachdem wir in dieser Wohnung hier die ersten 3 oder 4 Wochen küchenlos wohnten. Wir können aber auch nicht viel später als die Küche einziehen, denn dann hätten wir hier nur noch eine halbe, weil wir Teile davon ja mitnehmen und die müssen auch mit eingebaut werden, zB der Backofen und das Kochfeld, die ich ja beide noch nicht lange habe. Es ist kompliziert.

Kompliziert ist auch, dass ich auf der einen Seite schon so viel wie möglich in Kartons stopfen will, es aber auf der anderen Seite immer schwieriger wird, Dinge zu finden, die wir auch ganz sicher nicht mehr brauchen, wenn wir vielleicht doch noch 6 Wochen hier wohnen und nicht nur 3. Und ich weiss hier eh bald nicht mehr, wohin mit den gepackten Kartons. Aber wenn ich aufhöre zu packen und die Küche hat diese Idealfalllieferzeit von nur einer Woche, dann hätte ich den ganzen Berg noch vor mir.

Und ich weiss, eigentlich sind das alles gar keine Probleme, allerhöchstens tatsächlich Luxusprobleme, denn hey, wir haben endlich eine Wohnung gefunden und ich habe bald eine neue und hoffentlich sehr coole Küche, aber trotzdem macht mich das alles nervös und unruhig und lässt mich schlecht schlafen. Ich hoffe, das wird besser sobald ich einen Termin habe, auf den ich hinpacken kann…

Weitere Küchenkatastrophen in der neuen Wohnung waren übrigens bisher: beim Rausreissen der uralt Küche hat sich rausgestellt, dass unter den Schränken keine Fliesen verlegt waren (zum Glück waren noch einige davon im Keller gelagert), der Handwerker hat 2 Wochen lang darauf gewartet, dass wir ihm sagen, wo die Steckdosen hinsollen, wovon wir aber nichts wussten (weswegen wir den ersten Ausmesstermin auch absagen mussten, weil die Wand noch nicht fertig war und ohne fertige Wandarbeiten messen die nicht), da wo dann Steckdosen hinsollten, laufen Heizungsrohre lang, was sich aber erst beim Bohren in diese Rohre rausgestellt hat.

Ich kenne jetzt ungefähr 7 verschiedene Möglichkeiten wie man von Küchen Albträume bekommen kann und runterfallende Hängeschränke, die mannsgroße Löcher in die Wand reissen, wo mal Dübel waren, ist nur eine Spukvariante.

Aber ja. Alles ist noch gut und alles wird gut und der Stress sitzt momentan nur in meinem Kopf. Ich hoffe, durch’s Aufschreiben ist er ein bisschen besänftigt worden.

Ommm.

Katja

Geschützt: Ich muss wohl meinen Wortschatz um ein paar kreative Beschimpfungen erweitern

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Schönes 11/16

*schab’n neues Kochbuch

*Sonne!

*gut vorangekommen

*über Giovanni, den Handwerker gefreut, der gerade in dem Haus zugange ist, in das wir ziehen und der ganz selbstverständlich „Wenn Ihre Küche noch nicht da ist beim Einzug, dann essen Sie einfach bei uns.“ sagte und dem ich voll abnehme, dass er das so meinte. (Bisher alle, mit denen wir da zu tun hatten, sind unheimlich freundlich.)

*in der Therapiesitzung lange und schallend gelacht und trotzdem oder deswegen eine gute Erkenntnis daraus mitgenommen

*im Sonnenschein endlich mal wieder am Rhein spaziert

*und überall blüht’s und wird Frühling!

*der Hund, der sich von seinem Herrchen keinen Zentimeter mehr bewegen ließ, sondern auf dem Weg sitzen blieb, bis ich die beiden eingeholt hatte und er eine ausgiebige Streicheleinheit kassiert hatte ❤

*bekocht worden 🙂

*ein Buch einer Serie gelesen, bei der ich den letzten Band vorher vor einigen Jahren gelesen hatte und sofort wieder wie zu Hause gefühlt

*ganz viel vom Lieblingskaffee in der Post ❤

*in einer Nacht über 7 Stunden geschlafen. Über. Sieben. Stunden. Das hab ich seit sicher 15 Jahren nicht mehr.

*am WE mehr rumgedrömmelt als viel gemacht und das tat ziemlich gut, um mal wieder ein bisschen zur Ruhe zu kommen

Katja

 

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Zu verschenken!

Ich stecke mitten im Packen von Umzugskartons. Das ist eine gute Gelegenheit, um direkt noch ein paar Sachen auszusortieren. Weil Seitenaktualisierungen nicht auf der Blog-Startseite oder in Feedreadern landen, jetzt hier der Hinweis!

Bitte hier entlang für jede Menge gebrauchte Bücher, ein paar ungetragene Schuhe, Aufkleber, Fotopapier…

Alles gegen Portokosten zu verschenken. First come, first serve. 🙂

Katja

Schönes 10/16

*Zahnarztkontrolle samt PZR überlebt, jetzt wieder für ein halbes Jahr Ruhe \o/

*der erste Termin mit der neuen Spanischrunde und ich habe schon lange nicht mehr so viel Spaß an der Sprache gehabt

*die ersten Kartons eingepackt und dabei nochmal viel ausgemistet und gemerkt, wieviel leichter mir das mittlerweile fällt

*Grenzen gesetzt

*Post von der Lieblingscorina :*

*viel Sonne und Helligkeit! Es wird Frühling! \o/

*

*krasse Therapiesitzung. aber, so glaube ich, auch eine gute.

*viel Aufregung, aber auch wirklich vorfreudiges Hibbeln wegen des Umzugs

*Freunde ❤

*viel viel geschuftet, anstrengend, aber ich hab’s auch geschafft

Katja

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