Schönes 47/15

Man muss Augen haben,
Augen für die schönen Dinge des Lebens!
Wenn man nur Augen hat
Für das Entsetzliche und das Schlechte,
Wie will man dann
Ich hab gesagt: Wie will man dann
Ich hab gesagt: Wie will man dann
Die Schokolade finden, die einem zusteht?

*Ich hab die Haare wieder schön.

*weekly-Kaffee-Freu-Punkt: Ich hab jetzt eine Kaffeemühle (zum Kurbeln per Hand) und einen Porzellanfilter, damit der coole Kaffee auch wirklich seine coolen Aromen entfaltet. Möglicherweise eskaliert das hier alles gerade etwas mit dem Kaffee. Aber Spaß macht’s. 🙂

*Ich habe in einer Nacht unfassbare 6 Stunden geschlafen, was 2 mehr sind als meine durchschnittliche 4-Stunden-Defizitschlaf und was ich sicher in den letzten 10 Jahren nicht häufiger als ein Dutzend mal hatte. 🙂

*draussen herbststürmend, drinnen in dieser Woche oft ruhig und klar

*morgens oft den ersten Kaffee ans Bett geholt und gelesen

*festgehalten, gleichzeitig losgelassen und dann einfach sein gelassen; sogar erst mal mit fast schon lässiger Gelassenheit \o/ \o/

*etwas getan, was ich noch vor einem halben Jahr nicht getan hätte und was für mich ein großer Schritt zur Selbstbehauptung ist \o/

*Schön, dass es dich gibt!1elfdrölf ♥ [Ja doch! Du bist gemeint!]

*ziemlich viel gelacht; ich glaube, deutlich mehr als geweint

*eine eher absurde Wohnungsbesichtigung, die als Schönes aber mitbrachte, dass es von da nur einen Katzensprung zum Café mit dem guten Kaffee für einen Sonntagskaffeeundkuchen war

*ein („Boah!“) gigantischer Leuchtehimmel

*Immer noch viel über ein Geschenk gelacht und gefreut und aus dem stammt auch das Zitat, das ja irgendwie ganz wunderbar zu meiner Sammlung von Schönem passt.
Wissta Bescheid: immer schön auf Schönes achten, damit ihr die Schokolade findet, die euch zusteht!

REFRAIN:
Yeah, yeah, yeah!
Yeah, yeah, yeah, yeahyeahyeahyeahyeah!
Yeah, yeah, yeah!
Ja.

(Andy Stanton, Sie sind ein schlechter Mensch, Mr. Gum)

Katja

(mehr Schönes)

out of the blur

Und dann nach dem Duschen stehst du vorm beschlagenen Spiegel im Bad und siehst nur einen schemenhaften Umriss, den du durch den Dunst nur deswegen als dich selber erkennst, weil du weisst, dass du es bist, die da steht und niemand anderes. Nur ein Wissen, kein Erkennen. Nicht mal, wenn du näher rangehst, die Nase fast ins Kondenswasser auf der kalten Scheibe drückst…

Doch dann. Der Griff zum Föhn. Und bevor du ihn auf die Haare richtest, zielst du auf den Umriss im Spiegel, zielst auf den Dunst, den Nebel, der den Schemen umgibt und ganz langsam löst sich die Unschärfe auf, du siehst deinen Hals, dein Kinn, deinen Mund, deine Nase, zuletzt deine Augen. Der Nebel lichtet sich und bei dem Gedanken musst du lachen, weil dir den Satz gestern erst einer gesagt hat und auf einmal ist da wieder diese ganz andere Assoziation von sich lichtendem Dunst und Nebel. Und du musst noch mehr lachen als dir auffällt, dass in beiden Fällen sogar das gleiche wieder darunter zum Vorschein kommt: Du selber.

Katja

Little Confessions #37

Ich glaube, ich hab ’nen Messertick. In meiner Küche stehen 3 volle Messerblöcke mit insgesamt 15 Messern, die ich (bis auf 3) mehr oder weniger regelmäßig für unterschiedliche Zwecke verwende. Wenn ich Urlaub in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus – also irgendwo, wo ich selber koche – mache, hab ich immer mind. 3 der Messer dabei. Messer sind (neben Pfannen) auch eines der wenigen Dinge, die ich nicht in die Spülmaschine packe, sondern immer von Hand spüle und die kommen auch nicht in Schubladen, damit sie nicht stumpf werden.

Katja

Geschützt: Sensation: Frau wächst Zusatzkopf durch Selbstbehauptung

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Geschützt: Neulich in der Therapie

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Über Woll-Sachen. Oder so.

Wie so’n Schaf das Wollen für sich entdecken… und vielleicht ist es gar kein Zufall, dass mein Patronus ein Schokoladenschaf ist, das sich mit Expecto Patronomnom heranrufen lässt, was aber eine ganz andere Geschichte ist, in der Svü eine (schafwollsachen)tragende oder aber mindestens schokoladenschafversendende Rolle spielt.

Heute hingegen fiel mir im Gespräch mit einem Freund über Therapie, Therapeuten und dergleichen auf seine Frage „gibt es Leute, die nicht therapierbar sind?“ hin auf, dass doch eigentlich nur genau andersrum eine Art Schuh daraus werden kann. Kein Therapeut der Welt wird es schaffen, mir zu helfen, wenn ich nicht die Arbeit übernehme und tatsächlich WILL, dass etwas besser wird. Das wollte ich eigentlich die ganzen letzten Jahre, aber gleichzeitig hat mir jeglicher Gedanke an Veränderung und damit für mich oft direkt einhergehende Überforderung so viel Angst gemacht, dass es oft eher ein sehr langsames auf der Stelle trippeln war und ist. Gerade streife ich so viel Altes ab (hauptsächlich Ängste) und entdecke so viel Neues in mir (und ganz Altes wieder), dass ich mir längst nicht mehr so oft im Weg stehe mit meiner Angst und einfach mal loslaufe und gucke, wohin es geht. Da ist auf einmal so viel Wollen (Mäh?), wo vorher vielleicht ein zaghaftes Möchten war und diese Stärke, die das Wort ausdrückt, spüre ich auch so wie schon lange nicht mehr in mir. (Neben allem anderen, was aber hier gerade nicht Thema ist.)

(Dass Wollen auch was mit stärkerem Bewusstsein für’s Selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu tun hat und dass man sich aus der ganzen Wolle dann vielleicht auch irgendwann ein dickeres Fell stricken kann, wird vielleicht eine der nächsten Geschichten…)

Katja

…frag nicht wieder

wohin ich will.

Sometimes…

Katja