Über Woll-Sachen. Oder so.

Wie so’n Schaf das Wollen für sich entdecken… und vielleicht ist es gar kein Zufall, dass mein Patronus ein Schokoladenschaf ist, das sich mit Expecto Patronomnom heranrufen lässt, was aber eine ganz andere Geschichte ist, in der Svü eine (schafwollsachen)tragende oder aber mindestens schokoladenschafversendende Rolle spielt.

Heute hingegen fiel mir im Gespräch mit einem Freund über Therapie, Therapeuten und dergleichen auf seine Frage „gibt es Leute, die nicht therapierbar sind?“ hin auf, dass doch eigentlich nur genau andersrum eine Art Schuh daraus werden kann. Kein Therapeut der Welt wird es schaffen, mir zu helfen, wenn ich nicht die Arbeit übernehme und tatsächlich WILL, dass etwas besser wird. Das wollte ich eigentlich die ganzen letzten Jahre, aber gleichzeitig hat mir jeglicher Gedanke an Veränderung und damit für mich oft direkt einhergehende Überforderung so viel Angst gemacht, dass es oft eher ein sehr langsames auf der Stelle trippeln war und ist. Gerade streife ich so viel Altes ab (hauptsächlich Ängste) und entdecke so viel Neues in mir (und ganz Altes wieder), dass ich mir längst nicht mehr so oft im Weg stehe mit meiner Angst und einfach mal loslaufe und gucke, wohin es geht. Da ist auf einmal so viel Wollen (Mäh?), wo vorher vielleicht ein zaghaftes Möchten war und diese Stärke, die das Wort ausdrückt, spüre ich auch so wie schon lange nicht mehr in mir. (Neben allem anderen, was aber hier gerade nicht Thema ist.)

(Dass Wollen auch was mit stärkerem Bewusstsein für’s Selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu tun hat und dass man sich aus der ganzen Wolle dann vielleicht auch irgendwann ein dickeres Fell stricken kann, wird vielleicht eine der nächsten Geschichten…)

Katja

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5 Kommentare zu “Über Woll-Sachen. Oder so.

  1. „Expecto Patronomnom“ – geil. 😀

    Der Nachsatz in der Klammer und die enthaltene Metapher gefällt mir [neben dem sowieso schönen Inhalt des Posts!] total gut.

  2. @Rebekka: Das entstand eigentlich aus ’nem Tippfehler, passte aber so gut, dass wir’s einfach so gelassen haben. 😀
    Der Nachsatz wird noch harte Arbeit, aber ja, die Richtung ist gut. 🙂

    @Anette: Ich hab da mal was vorbereitet… 🙂

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