Just.Push.Play.

Es ist mir ein bisschen abhanden gekommen in der letzten Zeit, meinen Kopf hier einfach so ins Blog zu kippen. So viel Aufruhr und Unruhe in mir, so viel Aufregung und Neues, das von aussen auf mich einströmt. So wenig Ruhe und Zeit(nehmen), mich mit all dem auseinanderzusetzen. Viel nach aussen geguckt, wenig nach innen, zumindest nicht schichtendurchdringend und wenn dann nur mit sehr speziellem Blick. Was macht das ganze Neue jetzt mit mir? Dabei nicht bemerkt, wie mir Teile von mir abhanden gekommen sind, auch und gerade das Bloggen. Das ist nicht immer leicht, vor allem wenn’s [#aus_Gründen] ins Kryptische abgleitet, oft hab ich’s dann einfach ganz bleiben lassen. Obwohl mein [äusseres] Leben gerade so reich und voll ist, ist da in mir eine neue Leere, die es vorher nicht gab. Fast als hätte ich Bauschaum geschluckt, der sich ausdehnt, den restlichen Mageninhalt verdrängt und dann wieder verschwindet. Zum Glück kenne ich mich und meine ‚Dinge‘ mittlerweile so gut, dass ich nicht bei Null starte, mich nicht auf die Suche nach neuen begeben muss. Ich muss nur die alten wieder zusammensuchen und ihnen ihren Raum geben, egal was da sonst noch so passiert. Vielleicht wird es ein bisschen enger durch das ganze aufregende Neue, vielleicht wird es anders durch viel neu Erkanntes und Gelerntes, aber es wird.

Meins.

Katja

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4 Kommentare zu “Just.Push.Play.

    • @Silencer: Danke! 🙂 Verändern wäre ja ok. Diese Abstinenz, die mir eigentlich weder gefällt noch gut tut, war nicht ok. Aber da sammle ich ja gerade meine Teile wieder zusammen.

  1. Ich finde „Leere“ ist etwas wunderbares, denn ich kann sie anfüllen mit allem was ich mag. Und manchmal ist sie wie ein großes weißes Papier, auf dass ich keinen einzigen Strich zeichnen, keinen Tupfen Farbe setzen mag, da mich das reine Weiß fasziniert – und die Gewissheit, ich könnte, wenn ich wollte… wann ich wollte.

    LG
    Rabea

    • Liebe Rabea, das ist ein schöner Gedanke!
      Diese Leere, die es bei mir gerade war, war die, wo vorher die guten Dinge saßen, die auf einmal verschütt gegangen sind. Daher hat sie mir ein bisschen Angst gemacht, aber nicht viel, weil ich ja einen Teil der Dinge kenne, die reingehören.
      Über die bewusste Leere muss ich in einem ‚Leer’lauf ein bisschen nachdenken.

      Ich schicke dir liebe Grüße in den Norden!

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