This ole house

Irgendwas stimmt mit diesem Haus hier nicht. Langsam glaube ich, es hängt sehr an uns. Also sehr in einem schon fast krankhaften Sinne. Oder vielleicht auch ein bisschen unheimlich. Wie so ein krankhaft eifersüchtiger Ex, der einen mit üblen Racheaktionen verfolgt, selbst wenn man nur mal für ein paar Tage Abstand und Distanz haben möchte.

Wir sind also wieder zurück nach ein paar Tagen in Cuxhaven – mehr dazu später – und werden hier begrüßt von einer vor Freude überschäumenden* Toilette, die so mit dieser „Freude“ beschäftigt ist, dass sie ihren eigentlichen Dienst, der eher mit Aufnahme als mit Abgabe zu tun hat, verweigert, bis sich heute Nachmittag zwei versierte Menschen vom Fach mitsamt dreier beeindruckender Maschinen vom Fach damit über 1,5 Stunden beschäftigten. Jetzt ist der Hausabfluss, der dafür verantwortlich war (wir waren nur durch die Lage im Erdgeschoss die Leidtragenden) und um den sich wohl in den letzten 20 Jahren niemand gekümmert hatte, wieder frei.

Das alleine würde mich jetzt nicht zu der Anfangsannahme bringen, wäre da nicht vor ein paar Jahren der kaputte Heizkessel gewesen, der uns eines Novembers (natürlich auch an einem Wochenende und auch spätabends) empfing als wir aus Spanien zurückkehrten. Damals dauerte es über einen Tag lang bis sich jemand des Problems annahm und wir saßen hier in die warmen Winterjacken gemummelt bei ca. 10 Grad in der Wohnung nachdem wir direkt vorher bei über 30°C in Spanien geschwitzt hatten.

Und wäre da nicht ausserdem vor ein paar Jahren die überflutete Waschküche gewesen. Damals erst am Tag nach unserer Rückkehr (ich weiss gar nicht mehr, woher wir kamen, aber es war im Frühjahr/Sommer irgendwann) und hätte ich nicht jede Menge Wäsche gewaschen und wäre dauernd unten gewesen und wäre von dem zunehmenden Rauschen irritiert gewesen, hätten wir vermutlich nicht mal zeitnah gemerkt, dass der Heizkessel aufgeplatzt war und das Wasser schon knöchelhoch im Heizraum stand und kurz danach in der Waschküche.

Ein bisschen unheimlich finde ich das alles schon…

Katja

(*möglicherweise war es auch etwas ekliger als das, aber ich will mal lieber auf detaillierte Schilderungen verzichten)

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6 Kommentare zu “This ole house

  1. Ich kenne ja Katzen, die protestpinkeln, wenn die Besitzer es wagen, sie mehr als einen Tag allein zu lassen, aber ein Haus, das… ähm, nun ja. Vielleicht hat es das Wesen einer Katze. Man weiß so wenig…

  2. @Zitronentarte: Och, so richtig gefallen will mir der Gedanke, nur zu Hause zu bleiben auch nicht. 😀

    @Katrin: Hm, es ist ja in der Tat auch sehr anschmiegsam. Ich werde das mal im Blick behalten!

    @Sherry: So nach und nach wird damit hier dann zumindest alles am Haus mal erneuert bzw. die Abwasserdinge gereinigt. 😀

    @Jule: Wir sind dran. 😀 (Morgen allererste Besichtigung. Ich bin so gespannt.)

  3. Pingback: Ärger, den keiner braucht | Gedankensprünge

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