Little Confessions #34

Seit einer Weile habe ich sowohl für meine tiefen Fächer im Küchenvorratsschrank als auch für meinen Tiefkühler Inventarlisten. Ich schaffe es sonst, innerhalb kürzester Zeit zu vergessen, was ich da nach hinten verräumt habe. Und weil ich keine Lust habe, den halben Schrank auszuräumen, wenn ich gerade dabei bin, den Einkaufszettel zu schreiben, kamen dann mitunter merkwürdige Sammlungen zustande. Inventarlisten innen in die Schranktüren zu kleben kommt mir zwar ein bisschen schrullig vor, aber seitdem ich das mache, kaufe ich viel weniger Zeug einfach auf Verdacht. (Ich sag nur 4 Dosen Kokosmilch, obwohl ich gar nicht mal so oft damit koche.)

Katja

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13 Kommentare zu “Little Confessions #34

  1. Sollte ich mir auch dringend anlegen. Ich habe gestern in diversen Dosen viel Kaffee gefunden. Sehr viel Kaffee. Unfassbar viel Kaffee. ICH werde sicher 2 Monate keinen Kaffee kaufen müssen. ICH!

    Ist also nicht schrullig, sondern höchst intelligent. Jawohl.

  2. Früher habe ich Hortkäufe gemacht. Alle zwei Wochen „riesige“ Mengen, da kam das auch vor, dass ich nicht wusste, was ich in den Schränken habe. Heute sind meine Schränke so gähnend leer, dass ich mich manchmal noch erschrecke deswegen. Ich bräuchte eigentlich nur noch die Hälfte an Stauraum. In einem Schrank steht tatsächlich nur der Toaster. Wobei das Wichtigste zum Backen immer da ist, aber sonst kaufe ich seit einem Jahr ca. nur noch nach Bedarf.
    Hat beides Vor- und Nachteile.

  3. @Anette: Witzig! Wieder mal. 🙂

    @Svü: Gibt’s nicht auch schrullig intelligent? 😀 Das Anlegen ist übrigens ein Klacks im Vergleich dazu, immer daran zu denken, das auch aktuell zu halten. 🙂

    @Jane: Wie häufig gehst du denn einkaufen, wenn du fast ganz ohne Vorratshaltung auskommst?
    Ich plane immer etwa eine halbe Woche und gehe meist 2 mal pro Woche einkaufen. Ohne eine gewisse Vorratshaltung bekomme ich das aber nicht hin, weil ich in gewissem Ausmaß flexibel bleibe.
    Wobei leere Schränke sich auch sehr verlockend anhören. Ich merke das gerade in anderen Bereichen, wo ich ausmiste.

    @Xeniana: Cool! 🙂 Gutes Gelingen!

  4. Hm … Zweimal die Woche. Dann auch mit Plan, was es die Tage geben soll. Alle zwei Wochen dann eben Auffüllung der Dinge, die man da haben sollte: Gewürze, Milch, Espresso, Mehl, Zucker.
    Brot frisch auf dem Weg zur Arbeit. Eier, wenn ich beim Eierdealer vorbeifahre … (Glückliche Hühner und so).
    Ich hasse einkaufen wie die Pest. Und irgendwie ist das jetzt entspannter, als es früher.
    Naja, ich hab ja auch keine Familie mehr zu versorgen. Da musste zweimal die Woche ein Kofferraum voll Lebensmittel her. Ich selbst beispielsweise trinke nur und ausschließlich Leitungswasser, schon immer. Was heißt, ich kaufe keine Getränke mehr. Allein das waren immer Unmengen … Dieser „Minimalismus“ hat sich irgendwie eingeschlichen, und gefällt mir sehr gut 🙂
    Obwohl mir die Vorratshaltung auch sehr gefallen hat, eben weil man flexibler ist. So wandelt sich das …
    Und ich muss nicht mehr gucken, was im Haus ist, und was nicht. Ich weiß es bis auf den letzten Joghurt immer genau. Was mich dabei ärgert, ist, dass mein Kühlschrank zu groß ist. Normal groß! Es müsste halbe Kühlschränke geben …

    • @Jane: Ich kaufe auch nicht gerne ein. Ich habe ausser Mehl und Co. so Kram wie Nudeln, Reis, Tomatenmark, Passata… immer da, um eben doch auch mal schnell einen Plan umwerfen zu können, wenn ich gar keine Lust habe, aufwändiger zu kochen. 🙂
      Ich bekomme das zwar ganz gut hin, meine Planung einzuhalten, aber eben doch nicht immer. Und weil wir keine Fertiggerichte oder eben Tiefkühlpizza oder so Krams für Notfälle da haben, weil’s das nicht mal im Notfall gibt, sind wenigstens immer Nudeln im Haus – falls selbst das Brot mal ausgeht.
      Mittlerweile bin ich auch dazu übergegangen, wenn ich zB Bolognesesoße koche meist eine bisschen größere Menge zu kochen – lohnt sich dann eh eher, weil die ja stundenlang vor sich hinköchelt – und das dann in Schraubgläsern oder Passataflaschen einzukochen. Mache ich auch vorm Urlaub im Ferienhaus immer, damit es da gelegentlich mal schneller geht.

      Ich nähme dann übrigens noch die Hälfte deines Kühlschrankes (schade, dass der so weit weg ist)! Meiner ist _immer_ zu voll. Das wäre die Idee überhaupt. Kühlschranksharing in der Nachbarschaft. 😀

      • @ Katja, kannst Du bitte mal erklären, wie Du das mit dem Einkochen der Bolognesesoße machst? Hab auch schon daran gedacht, weil wir diesen ganzen Fertigkram nicht mehr mögen, auch in Notfällen nicht.

      • @Silvi: Gerne. 🙂 Ich mache das aus Gründen der Faulheit und weil es gut funktioniert, bei Bolognese meistens ohne extra einzukochen, sondern nur wie bei Marmelade: kochend heiss ins saubere Gefäß, zuschrauben, ein paar Minuten auf den Deckel stellen und dann zieht die Flasche / das Glas beim Abkühlen ein Vakuum.

        Anderen Kram habe ich aber auch schon im Backofen in Gläsern eingekocht (damit ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite). Dafür einfach 2 cm hoch Wasser in die Fettpfanne des Ofens geben und die in die untere Backofenschiene schieben. Da stellt man die Gläser so nebeneinander rein, dass sie sich nicht berühren. Kocht man Früchte oder dergleichen in Wasser oder Saft ein, auf 180°C so lange die Temperatur beibehalten bis sichtbar Luftblasen in der Flüssigkeit in den Gläsern aufsteigen, dann den Ofen ausschalten und die Gläser noch 30 min im geschlossenen Ofen stehen lassen. So habe ich zB schon Rotkohl im Backofen in Schraubgläsern eingekocht. Geht super, wir haben letztens das letzte Glas davon gegessen, das war über 2 Jahre alt und einwandfrei. (Die Bläschen sind bei schlechter Backofenbeleuchtung nicht immer so einfach zu erkennen. Meine jetzige ist super, damals beim alten Ofen saß ich mit der Taschenlampe davor und es dauerte etwa eine halbe Stunde.)

        Bei dickflüssigeren Dingen wie zB Bolognesesoße den Ofen auf 180°C vorheizen, dann auf 150°C runterdrehen, wenn man die Gläser reinstellt (genauso wie oben mit der Fettpfanne ganz unten im Ofen) und für ca. 1,5 Stunden bei 150° drinlassen, dann auch hier hinterher noch 30 min im ausgeschalteten Ofen stehen lassen bis man sie rausholt.

  5. @Katja: Du bist ein Schatz ❤ Danke Dir für Deine ausführliche Anleitung. Muss ich dringend ausprobieren. Heute abend hatten wir doch mal wieder einen Notfall und haben bestellt – es war weder das, was wir bestellt hatten, noch hat es geschmeckt, mal abgesehen davon, dass ich mir den Fett- bzw. Kaloriengehalt überhaupt nicht vorstellen mag… 😦 Das Ende vom Lied war, dass wir beide zum Nachtisch “Maloxan“ hatten… 😦 Grrrmpf Hast Du vielleicht noch einen Tip, was man außer Bolognesesoße noch leckeres einkochen könnte…?

    • @Silvi: Hm, das hängt ja in erster Linie davon ab, was ihr üblicherweise gerne mögt und kocht. Ich vermute, dass alles was irgendwie Eintopf ist und/oder in einer Soße ’schwimmt‘, gut funktionieren könnte. Das lässt sich ja auch alles gut in Dosen einfrieren. Und Soßen sollten generell gut funktionieren. Ich hab hier zB ein paar Gläser mit Bratensoße ohne Braten (https://wawuschel.wordpress.com/2014/11/17/remember-the-promise-you-made/) stehen, aber man kann auch jede Art von tomatiger Soße gut einkochen – die passenden Nudeln oder Reis sind ja fix gekocht.
      Ich glaube, ein guter Anhaltspunkt für Ideen sind auch solche Dinge, die man auch als Fertiggericht in dieser Form kaufen kann. Wenn es einer Firma gelingt, fertige Nudelsoßen im Glas zu vertreiben, wieso sollte man das in der heimischen Küche nicht auch so einkochen können?

      Mit Lieferessen machen wir hier übrigens gar keine Experimente mehr. Wir haben einen einzigen Lieferdienst in der Nähe, bei dem die Pizza annehmbar ist (von richtig gut sind leider alle weit entfernt) und bei dem man online bestellen kann – wenn überhaupt, dann gibt es Pizza von diesem Lieferservice. Alles anderen Versuche haben wir schon länger aufgegeben, weil das nie gut war.

      • @Katja: Deine Überlegungen sind echt genial – manchmal steh ich wirklich auf`m Schlauch, oder mir selbst im Weg, oder beides…. 😉
        Ich werde berichten….

      • @Silvi: Ach das selber im Weg stehen kann ich ja dafür in anderen Dingen ganz hervorragend. 🙂 Und: oh ja zum Berichten. Ich bin gespannt. 🙂

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