Ein bisschen umständlich kann ich ja

Man nehme ein recht simples Rezept, für das 50g Mango-Chutney gebraucht werden und eine Katja.

Dabei heraus kommt eine Katja, die aus einem Laden 2 Mangos statt eines Gläschens Mango-Chutney schleppt und die eine halbe Stunde lang Zeug schnippelt und 2 Stunden lang in einem blubbernden Topf auf dem Herd rührt und dann am Ende strahlend 4 Gläser mit Mango-Chutney befüllt, nur um eines davon am nächsten Tag für das Rezept, um das es eigentlich ging, zu öffnen. 😀

Aber ich glaube, gerade das ist es, was mich seit einigen Jahren so am Kochen fasziniert. Dass ich bei solchen Zutaten zwar kurz darüber nachdenke, sie fertig zu kaufen, aber dann kopfschüttelnd ’nää‘ sage, weil selber machen so viel mehr Spaß macht.

Katja

(Hier gibt’s übrigens das Rezept dazu und den Soundtrack zum Rezept.)

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10 Kommentare zu “Ein bisschen umständlich kann ich ja

  1. Ist doch super! Ich probier mich auch gern an sowas. Gemüsehbrühe kaufe ich allerdings nach wie vor im Glas, von Alnatura. Ich hab mal selbst eine gemacht und war vom Ergebnis enttäuscht. Hast du da Erfahrungen?

  2. @Pfefferschote: Hihi.

    @Anette: Nein, Gemüsebrühe habe ich auch noch nicht selber gemacht. Also ich meine die gekörnte Brühe, Brühe aus Gemüse natürlich schon, nur das getrocknete Gemüse noch nicht. Wollte ich aber auch schon ewig mal testen. Ich glaube, das mache ich bald mal! 🙂

  3. Gemüsebrühe ist „fix“ gemacht. Kocht ja von alleine 😉 Wichtig ist, Teile des Gemüses vorher anzubraten. Den Rest schneide ich nur grob klein, zwei Zwiebeln halbieren und mit samt Schale mit rein. Ich mach auch immer etwas Ingwer mit rein, das gibt einen besonders feinen Geschmack. Zwei Stunden köcheln lassen, Gemüse rausfischen, Brühe weiter reduzieren lassen, bis sie schmeckt, wie sie schmecken soll, fertig. Lässt sich gut einfrieren, wenn man die nicht gleich verwendete Brühe richtig sämig reduzieren lässt. Dann verliert sie durchs Einfrieren nicht an Geschmack.

  4. @Jule: *Knicks mach* 🙂

    @Jane: Janee. Es geht darum das Pulver, also die gekörnte Brühe, durch das Trocknen von Gemüse mit Gewürzen selber zu machen, um eine Art Instantlösung zu haben.
    Wenn ich Suppe koche, mache ich das natürlich aus frischem Gemüse, aber wenn ich mal eben 150 ml Gemüsebrühe für ’ne Soße brauche, dann ist bei mir doch die Grenze erreicht, das nicht noch vorher frisch zuzubereiten, da nehme ich dann schon das Pulver aus dem Glas. Einfrieren kann man sowas ja nur sinnvoll, wenn man auch entsprechenden Platz dafür hat. Der fehlt mir leider total. 😦

    Ich vermute, Anette ging es auch um das Pulver? Sonst hätte ich ihren Kommentar falsch verstanden gehabt.

  5. Erspart eingekochte Brühe nicht Instantbrühe ganz?
    Das ist richtig wie ein Konzentrat dann. So hat man immer die richtige Menge eingefroren, weil man das ja wieder mit Wasser verlängert später. Das braucht ganz wenig Platz, ich habe auch nur ein Fach im Kühlschrank. Es gibt doch diese Eiswürfelteile mit Deckel, das eignet sich vorzüglich. Platznot macht erfinderisch 😉 ein so’n Würfel ergibt dann ca. 100ml fertige Brühe.
    Oder man füllt das in Gläser, wie beim Marmeladekochen. Dann – logisch – ohne es zu Gelee zu reduzieren.
    Ich wusste aber gar nicht, dass man Instantbrühe selbst machen kann. Kann mir jedoch vorstellen, dass das mehr Arbeit macht, als das Einkochen. Muss ich glatt mal nach googeln, wie man das macht.

  6. Pingback: How to slow your fastfood down, Teil 3 | Gedankensprünge

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