Ambivalenz, die

Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: bildungssprachlich, Fachsprache
Worttrennung: Am|bi|va|lenz
Bedeutung: Zwiespältigkeit; Spannungszustand; Zerrissenheit [der Gefühle und Bestrebungen]
Synonyme zu Ambivalenz: Kampf

(Quelle: Duden)

Sieben mal neu angesetzt und doch keinen für mich passenden Anfang gefunden, um das, was mir seit ein paar Tagen wieder einmal nicht aus dem Kopf geht, aufzuschreiben und vielleicht zeigt (mir) das noch deutlicher als alles andere, wie ambivalent ich dir gegenüberstehe. Wie ein Pingpong-Ball, den eigenen Gefühlen ausgesetzt — und nie ruht der Ball in der Mitte. Es gibt nur zu viel und zu wenig. Zu dicht und zu fern. Zu häufige Anrufe und zu seltene. Geh weg, lass mich und bitte nimm mich doch wahr.

Manchmal frage ich mich, ob du diese Kämpfe in mir wahrnimmst, ob sie bis nach aussen bis zu dir dringen, aber das wäre vermutlich zu viel erhofft…wartet. Manchmal frage ich mich, ob ich noch einmal wieder die komplette Distanz bräuchte, um dir gegenüber eine Haltung zu finden und im nächsten Moment denke ich, dass ich vielleicht mehr Nähe bräuchte, um diese Haltung finden zu können. Manchmal frage ich mich, ob das Kind und Erwachsene in mir sind, die diesen Streit austragen und ob das überhaupt geht. So viele Fragen, so viel hin und her und mein Kopf ist müde und überdrüssig davon…

Katja