en apuntes #27

  1. Der Nachbar raucht nicht in der Wohnung, sondern nur draussen auf der Terrasse. Was prima wäre, wenn seine Terrasse nicht ausgerechnet unter meinem geöffneten Schlafzimmerfenster wäre, was sich, durch den reinziehenden Qualm, dann ein bisschen so anfühlt, als würde er zwar nicht in seiner Wohnung, aber in meinem Schlafzimmer rauchen.
  2. Alles, was ich dringend in diesem Jahr noch im Garten machen wollte, habe ich erledigt.
  3. Nachdem ich gerade kürzlich die letzte noch im Schreibtisch vorhandene 55-Cent-Briefmarke mitsamt einer 3-Cent und einer 2-Cent-Ergänzungsmarke genutzt und ausserdem einen größeren Schwung 2-Cent-Marken besorgt hatte, um als nächstes die ganzen 58-Cent-Briefmarken zu nutzen, konnte ich diese letzte (der Artikel lag ein bisschen angefangen rum) Woche nicht widerstehen trotz der noch recht großen Menge an 58ern einen 10er-Bogen 60-Cent-Marken zu besorgen, weil mir das Motiv so gefiel. Natürlich in der Annahme, dass ich die dann aber wirklich eine Weile lang nutzen kann. Am nächsten Tag lese ich, dass die Post plant, zum 01.01.2015 das Briefporto erneut um 2 Cent auf 62 Cent zu erhöhen. Wirste doch bekloppt!
  4. Während eines Anrufs aus Absurdistan:
    ich: Du kannst dafür auch Süßkartoffeln nehmen.
    xxx: Iiieh, nein, das finde ich eklig. Kartoffeln sind für mich ein herzhaftes Essen. Ich will die nicht gezuckert.
    ich: Äh… hast du schon mal Süßkartoffeln gegessen? Das ist eine eigene Knolle, keine normalen Kartoffeln mit Zucker.
    xxx: Aber ich dachte, die sind wie normale Kartoffeln mit Zucker und sind dann süß. Und das ist ja wohl eklig!
    ich: …
  5. Die Sdfmsid-Aktion wird toll! Ich habe so so schöne Gastartikel von euch bekommen! Ich freue mich riesig darüber und hoffe, euch geht es dann in Kürze ebenso. 🙂
  6. Twitter hat mir vor ein paar Tagen fast den Kiefer ausgerenkt. Nachdem ich vorher immer so skeptisch war, mag ich dieses Medium seit ein paar Jahren ja ganz gerne, twittere da aber nur so vor mich hin. Jetzt habe ich gemerkt, was passiert, wenn ein paar Leute mit Reichweite einen Tweet retweeten und das ganze sich dann scheinbar verselbständigt – einer meiner Tweets ist über elfhundert mal favorisiert worden. Fuckyeah! \o/
    Der hier übrigens:

     

  7. Beim Einkaufen immens über die beiden Jungs amüsiert, die ihren Spaß mit dem Backautomaten im Discounter hatten. Während normalerweise alle möglichen Kunden das Teil gleichzeitig bedienen, sorgten die beiden für Ordnung, indem sie die Kundenwünsche aufnahmen, die entsprechenden Knöpfe drückten oder, falls sie wussten, dass eine Backware gerade nicht verfügbar ist, den Leuten direkt sagten: „Bitte erledigen Sie erst ein paar Einkäufe und kommen Sie in 12 Minuten zurück. Dann wird das von Ihnen gewünschte Produkt verfügbar sein. Oder nehmen Sie doch direkt jetzt hier dieses andere mit.“
    Von mir aus könnten die das immer machen. Herrlich unterhaltsam, sie zu beobachten. 😀
  8. Mein Brot habe ich aber trotzdem beim Lieblingsbäcker, unserem über 80-jährigen wunderbaren Bäcker mit seiner kleinen Bäckerei, der jeden Tag noch selber backt, geholt. Der Bäckerei ist ein Café angeschlossen und als ich gerade wieder ins Auto stieg sah ich, wie ein einzelner älterer Herr, zusammen mit einem Dutzend (!) schnatternder älterer Damen auf den Laden zusteuerte. Ich musste mich die ganze Zeit fragen, ob andere ältere Männer, ihn wohl darum beneiden oder dafür bedauern würden. Er wirkte erstaunlich gut gelaunt.
  9. Das mit dem Autofahren bekommen die in der Kleinen Stadt einfach nicht hin. Wenn hier an einer Ampel für Geradeausfahrer/Rechtsabbieger grün ist und für Linksabbieger rot, bremsen diejenigen, die links abbiegen wollen, spätestens 100 Meter vor Beginn ihrer Abbiegespur schon auf Schrittgeschwindigkeit runter und behindern alle, die geradeaus über die grüne Ampel fahren wollen. Quasi immer. Es kann doch eigentlich nicht so schwierig sein, damit zu warten bis man sich auf der Spur für die eigene Fahrtrichtung befindet. Ja, ich weiss schon. Eigentlich.
  10. Ich habe wieder Brillenputztücher! Einen ganzen Jahresvorrat! Denn meine bevorzugte Sorte (das sind echt wahr, die einzigen, die nicht schmieren, selbst bei vielen Kochspritzern auf den Gläsern) gibt es nur alle paar Monate mal beim Discounter und jetzt wäre es fast so gewesen, dass ich eine andere Sorte hätte kaufen müssen (und die habe ich vor Jahren alle mit einer gewissen Verzweiflung durchprobiert und möchte das eigentlich nicht mehr). Aber exakt pünktlich zu dem Zeitpunkt als vielleicht noch 20 Putztücher übrig sind, gibt es ausgerechnet wieder die guten! Manchmal passt’s eben!
  11. Selten so oft vor Staunen den Mund offen stehen gehabt in nur 5 1/2 Minuten. Unbedingt im Vollbild anschauen.

    (via)
  12. Und ihr so?

Katja