Spurt

Da bin ich wieder!

Nach arg strapazierten Nerven im Umgang mit der Telekom (und deren unfassbar dudeliger Warteschleifenmusik), war’s die richtige Idee von Ralph und die Ausführung vom Mitdings und nicht wirklich eine große Leistung der Telekom, dass das heimische DSL nun wieder tut. Jetzt dringend den ganzen Kram erledigen, den wir vorm Urlaub noch dringend im Netz erledigen müssen – u.a. fehlt uns immer noch ein Hotel unterwegs auf der Hinfahrt und so langsam fange ich an zu hyperventilieren, weil es gar nicht mehr lange ist, bis ich in diesem bisher noch nicht mal gefundenen Bett übernachten möchte.

Ausserdem gilt es, die relevanten Orte für die Reise in eine google Maps zu kritzeln, noch ein neues MiFi zu besorgen und dergleichen mehr. Dazu noch Kram im Garten, Berge von Wäsche. Für meine Nerven ist dann auch nicht hilfreich, dass die Friseurin mich letzte Woche schon fragt, ob ich tatsächlich immer noch nicht angefangen hätte zu packen. Sie würde damit ja immer 4 Wochen im Voraus beginnen. 😀
Aber sie hat auch, wie ich seit letzter Woche weiss, einen Schuhfimmel und nach Ausmisten jetzt immer noch (sie nennt es „nur noch“) 96 Paar Schuhe. Bis man da entschieden hat, wer mitdarf und wer zu Hause bleiben muss, das dauert wohl eine Weile. Mir geht das nur bei den Gewürzen und meinen Küchenmessern ähnlich. Das ist auch jedes Jahr ein Gerangel – wobei ich Gewürze mittlerweile auch ganz gerne zu Hause lasse und stattdessen dann vor Ort einkaufe und hinterher mit nach Hause bringe. So habe ich immerhin vor 2 oder 3 Jahren mein seitdem innig geliebtes geräuchertes Paprikapulver entdeckt.

Um die Ruhe wenigstens ein bisschen zu bewahren hilft mir (auch), dass ich seit ein paar Jahren meine Packliste digital führe. Ohne Liste kann ich gar nicht packen, da hätte ich Panik die Hälfte zu vergessen und nachdem ich ein paar Jahre hintereinander viel Zeit darauf verwendet habe, mir aus den Fingern zu saugen, was auf die Liste drauf muss, nur um sie hinterher dann wegzuwerfen und im nächsten Jahr von vorne anzufangen, ist das jetzt mit der Dauerversion spielend einfach geworden. Wenn mir das Jahr über irgendetwas einfällt, was im nächsten Jahr dringend mit muss*, zB ein neues technisches Spielzeug wie in diesem Jahr der eBook-Reader, dann kommt es schon direkt zu dem Zeitpunkt auf die Liste. Kurz vorm Packen muss ich dann nur drüber gucken, ergänzen, ausstreichen, ausdrucken, einpacken, durchstreichen, alles super. Mitterweile bin ich auch so konsequent, die Dinge, die ich mitgeschleppt hatte und nicht brauchte (mal von nicht benötigten Pflastern oder Medikamenten der Reiseapotheke abgesehen), von der Liste zu streichen, sodass sie auch durch das System eher weniger als mehr Zeug geworden ist. Man lernt ja schon durch unnötig mitgeschleppten Kram. Ausser bei Klamotten. Da fällt es mir schwer, halbwegs passend zu packen und ich bringe einen Haufen sauberer Shirts wieder mit nach Hause. Aber gut, das ist wohl das Los des Reisens mit großem Kombi mit schier unendlichem Platz. Wobei ich ja vernünftig genug bin, das Auto nicht auf der Hinfahrt schon so voll zu packen, dass auf dem Heimweg kein Platz für den Olivenölvorrat für’s nächste Jahr wäre. Oder Wein. Oder jede Menge Käse.

Und auch der Einkaufszettel für den ersten spanischen Einkauf ist schon fast fertig und ab diesem Jahr werde ich den auch digitalisieren. Es ist ja doch immer ähnlich, was wir ganz zu Anfang für die ersten Tage einkaufen, zB Olivenöl und Wein und Käse. Allerdings erst mal zum Essen, nicht zum mit nach Hause nehmen.

Jetzt kommt aber als erstes Mal das noch fehlende Hotel dran. Das macht gerade dem inneren Reisezappelphillip am meisten zu schaffen.

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Oh und ach so, das hätte ich jetzt fast vergessen: Meine Sdfmsid-Aktion geht auch in den Endspurt. Noch bis 30. September würde ich mich freuen, falls jemand von euch Lust hat, einen Gastartikel für mein Blog zu schreiben und dafür eine Karte aus Spanien zu kassieren (näheres dazu hinter dem Link bzw. einfach oben am Blog in dem noch angepinnten Artikel der Startseite). Und mit Glück vielleicht hinterher auch noch bei der Verlosung zu gewinnen. 🙂

Katja

 

(*Ich kann diese beiden Worte nicht in dieser Reihenfolge aufschreiben, ohne automatisch die Songtextzeile ‚Der Rhythmus wo ich immer mit muss‘ aus einem Lied von Stefan Remmler im Kopf zu haben. Schlimm.)