52 Bücher – Woche 7

Na sowas! Es ist Montag der Woche 7 im 3. Jahr des 52-Bücher-Projektes und ich schreibe schon den Beitrag zum aktuellen Thema! Das lautet in dieser Woche

Was mit Physik (Solarzellen, Akkus, Glühbirnen oder ähnl.) …

und stammt von Charisma.

„Es pannkichelt“, hätte meine Oma jetzt gesagt. Auf Hochdeutsch heisst das ‚es pfannkuchelt‘ und ist natürlich eigentlich kein Verb. Aber sie benutzte das immer, wenn etwas gut lief und man Dinge zügig anpacken und abarbeiten konnte. So wie ich gerade recht zügig und pünktlich meine 52-Bücher-Beiträge schreibe. Und diese Assoziation zum Kochen ist auch eine wunderbare Verbindung zu dem Buch, das ich zum Thema Physik vorstellen möchte, das heisst nämlich

„Die Genussfomel – Kulinarische Physik“ und ist von Werner Gruber.

Gruber erklärt darin für viele Vorgänge beim Kochen den wissenschaftlichen Hintergrund. Man erfährt zB anschaulich weswegen Knödel im Topf zerfallen und wie man das verhindern kann, wie lange man ein perfektes 3-Minuten-Ei kochen muss und was es mit diesen Röstaromen denn nun auf sich hat. Auch wenn mir Grubers Art manchmal ein bisschen unsympathisch ist, fand ich die Lektüre doch überaus faszinierend, weil es meine Affinität zu Naturwissenschaften mit einem meiner liebsten Hobbies verbindet. Praktischerweise erklärt er nicht nur, sondern liefert auch die Rezepte, damit man das Gelesene direkt ausprobieren kann.

Hier geht’s zur tollen Liste mit allen tollen Beiträgen zum tollen 52-Bücher-Projekt unserer tollen Projektmuddi!

Katja

7 Kommentare zu “52 Bücher – Woche 7

  1. @Arabella: Kurz zusammengefasst: im Inneren des Knödels gibt es kleine Luftblasen. Wenn es dort zu heiss wird, wird der Druck zu hoch und die Knödel werden quasi gesprengt. Deswegen nie kochen, sondern immer nur im heissen Wasser ziehen lassen, speziell bei gefüllten Knödeln. 🙂
    Der gleiche Mechanismus ist übrigens auch dafür verantwortlich, dass Knödel, wenn sie gar sind, an die Oberfläche steigen. Da sind ganz viele kleine Luftbläschen eingeschlossen, die sich durch die Wärme ausdehnen und daher für Auftrieb sorgen.

    @Katrin: Ich finde die Kombination auch toll. Ist ja auch für ein Physikbuch ein eher unübliches Thema.
    Ich fand das Buch natürlich auch sehr spannend, weil Kochen für mich eigentlich meist eher intuitiv ist. Bei manchen Dingen wusste ich einfach durch Rumprobieren oder weil ich es mal gelesen hatte, wie man es am besten macht. Spannend dann den naturwissenschaftlichen Zusammenhang zu lesen, weswegen das so ist. 🙂

  2. Jaa! Endlich die Erklärung, warum die Knödel zerfallen, bzw. nicht nach oben steigen ❗
    Ist diese ‚kul. Physik‘ teuer ? – Ach ja, das Internet: beim bekannten ‚club‘ kostet das gebundene Buch 22,90 € – kein Supersonderangebot, aber das ebook ist durchaus erschwinglich.
    Danke für den informativen Beitrag … 😉

    • @Charisma: Der Mitdings bekam das Buch mal geschenkt (daher wusste ich bis gerade gar nicht, wie teuer es ist), hat sich aber nicht so brennend dafür interessiert, weil er nicht kocht. Aber für mich ist das genau richtig. 🙂
      Danke für deinen Kommentar und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

  3. *gnampf* Da denk ich so: endlich mal ein unverfängliches Thema, wo man nicht dauernd mit Essen konfrontiert wird, und dann kommst du mit Knödel daher… mir knurrt der Magen! =P
    Sehr schön umgesetzt!

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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