Quitt

Ich bin an sich ja ein recht gastfreundlicher Mensch, aber bei Tieren, von denen ich nicht weiss, ob sie mir nachts ins Gesicht hüpfen, ist die Grenze derer erreicht, die ich gerne über Nacht in der Wohnung beherberge. Gestern Abend saß der Kleine hier, der eigentlich ein granz schön großer war, denn er ist sicher 7 oder 8 cm lang, an der Wohnzimmerdecke. Ich habe dann vorsichtig mit einen Wischdings am Stiel versucht, ihn in Richtung Terrassentür zu scheuchen, aber er ist direkt in eine meiner Pflanzen geflattert. Das erwies sich als ziemlich gute Lösung, denn so konnte ich einfach den Blumentopf schnappen und ihn mitsamt Grashüpfer nach draussen bringen. Dann fix rein, die Kamera holen und als ich rauskam saß er immer noch. Also schnell ein Foto und dann hätte ich vor Schreck fast die Kamera fallen lassen, wenn ich sie nicht ohnehin aus eben jener Befürchtung, dass sie mir irgendwann mal runterfällt, zur Sicherheit immer mit ihrer Schlaufe ums Handgelenk wickeln würde. Denn just nachdem ich geknipst hatte, ist der kleine Große direkt auf meine Kamera gehüpft, die ich direkt vorm Gesicht hatte.

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Ich vermute, mein Schrei hat ihn ebenso erschreckt, wie er mich Sekundenbruchteile vorher mit seinem Sprung.

Katja