Ei Ei Ei-erlikörkuchen

Man möge bitte den Beitragstitel laut nach der bekannten Melodie des Werbejingles eines bekannten Eierlikörherstellers mitsingen!

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Einer der ersten Kuchen, die ich damals™ häufiger gebacken habe war dieser Eierlikörkuchen, weil er total einfach und schnell zusammengerührt ist. Das Rezept begleitet mich in der gleichen Form schon seit meiner Jugend und ist eines jener Rezepte, die sich in meiner Loseblattrezeptsammlung in einer Schublade des Geschirrschranks finden. Die meisten Rezepte habe ich längst digital und schnell gefunden, diesen Kuchen hatte ich so lange nicht gebacken, dass ich erst mal eine ganze Weile nach dem Zettel kramen musste.

Damit es in Zukunft leichter auffindbar ist, bekommt es jetzt auch seinen Platz hier. Lecker ist der nämlich immer noch! Und schnell und einfach ebenso.

Für eine Gugelhupfform oder so eine Springform mit Mitteldingens, wie ich sie verwendet habe, braucht man:

5 Eier
250 g Puderzucker
2 Tütchen Vanillezucker
200 ml Öl (ein neutrales Pflanzenöl, ich nehme immer Raps, wenn Olivenöl nicht passend ist)
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Tütchen Backpulver

Margarine und Paniermehl für die Form

 

Und so geht’s:

Die Form einfetten und mit Paniermehl ausstreuen (damit löst der Kuchen sich nach dem Backen leichter aus der Form und bekommt eine leicht knusprige Kruste, was zu dem ansonsten sehr feinen Kuchen gut passt). Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.*

Den Puderzucker in eine Rührschüssel sieben und mit Vanillezucker und den Eiern zusammen mit dem Rührgerät auf starker Stufe schaumig rühren. Während des Weiterrührens Öl und Eierlikör langsam einfließen lassen. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und ebenfalls in die Schüssel sieben, unterrühren. Und schwuppdiwupp ist der Teig schon fertig.

In die Form füllen und je nach Ofen 50 bis 70 min backen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr klebt. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben und freuen, wie saftig so ein ‚trockener‘ Kuchen sein kann. 🙂

(*In meinem tollen neuen Backofen backe ich solche Kuchen jetzt bei 160°C und Heissluft, die Einstellungen oben sind die aus meinem alten Rezept und bei einem anderen Ofen würde ich das auch so machen.)

Serviervorschlag:

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Katja

 

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10 Kommentare zu “Ei Ei Ei-erlikörkuchen

  1. aber sag mal, wie machst du das mit „die meisten Rezepte hab ich digital“ ??
    Hast du sie alle abgeschrieben? Und die Fotos dazu gescannt? Wie hast du sie geordnet?

    hach, so viele Fragen… 😉
    Ich interessiere mich wirklich für so ein Projekt, da ich auch Unmengen loser Blätter gehortet hab. Bin dankbar für einen Tipp, liebe Katja.

    Schönes Wochenende!

  2. @Mathilda: Mir war das früher immer der liebste ‚trockene‘ Kuchen, weil er so saftig und gar nicht trocken war. 🙂

    @Suse: Im Grunde war das ‚hab ich digital‘ sehr vereinfacht. Bei Lieblingsrezepten sehe ich zu, dass ich sie irgendwann in mein Blog packe, damit ich sie leicht finde. Ansonsten habe ich für viele Rezepte irgendwo einen Link zu einer Online-Version parat und hab das schneller im Web wiedergefunden als in meiner Zettelsammlung in der Schublade. (Ich suche dann am Rechner, weil das am bequemsten ist und maile mir den Link selber und hab das Rezept dann in der Küche am Tablet geöffnet.)
    Ein richtiges und sinnvolles System fehlt mir da leider auch noch und all meine bisherigen Versuche, meine Rezeptbookmarks zu sortieren, haben mich nicht sehr weitergebracht. Das einzige, was ich da sehr konsequent beachte ist, den Links schon beim bookmarken sinnvolle Namen zu geben. Viele Blogger machen das wie ich und geben ihren Blogeinträgen mit Rezepten keine ’sinnvollen‘ (im Sinne der Wiederauffindbarkeit) Namen. Die benamse ich direkt um.

    @Rabea: Die Terrasse ist in der Tat super (und mit ein Grund, weswegen wir hier einziehen wollten) – zumindest im Frühling und Herbst. Die hat ein Plexiglasdach, folglich heizt sie, wenn ein bisschen Sonne scheint, ordentlich auf. Das ist im Frühling toll, weil man schon früh draussen sitzen kann und im Herbst auch. Im Sommer ist sie allerdings tagsüber unbenutzbar, weil’s da gerne mal 50, 60°C werden. Aber dafür kommt man ja auf zwei Seiten von der Terrasse aus direkt in den Garten und da ist es aushaltbarer. 🙂
    Was man übrigens noch nicht mal auf dem Bild sieht: es gibt auch einen gemauerten Grill auf der Terrasse und durch die Überdachung können wir wenn’s nur ein bisschen nieselt auch im Regen gemütlich grillen.

    @Anette: Der ist auch toll und wirklich fix zusammengerührt. Wenn du also nicht so viel Motivation zum Backen hast, ist der ideal.

    @WdW: Zur Belohnung für die Hetze gibt’s dann aber auch Kuchen! Da muss das doch drin sein. 😀
    Der Spamfilter wollte sicher einfach auch mal einen wunderbaren Inhalt rausfischen. Anders kann ich mir das nicht erklären!

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