en apuntes #26

  1. Anfang Januar habe ich diese Kurznotizen hier angefangen und dann irgendwie nie weitergeschrieben. Weil der alte erste, jetzt also zweite Punkt mir zu der Zeit so zugesetzt hat und der alte zweite, also jetzt dritte immer noch und immer wieder stimmt, lasse ich die beiden mal trotz ihres Alters stehen. Mittlerweile habe ich natürlich längst Herd und Backofen gefunden, über 4 Wochen auf die Lieferbarkeit gewartet, weitere 2 Wochen auf Einbauhilfe und koche schon seit 7 Wochen damit (und bin sehr verliebt, speziell in den neuen Ofen) – Time flies! Und das in einem unfassbaren Ausmaß.
  2. Einen neuen Herd und Backofen zu kaufen ist komplizierter und unübersichtlicher als einen neuen Telefontarif zu finden, wovon ich immer dachte, dass es die Königsklasse der Unübersichtlichkeiten ist. Wie einfach das doch damals beim Küchenkauf war, als ich noch nicht so exzessiv gekocht habe und einfach einen genommen habe, den es eben mit der Küche kombinierbar gab und der nicht so teuer war.
  3. Das ewig gleiche Problem, eine Woche wenig Zeit und der Feedreader läuft über und das fühlt sich dann ewig nach viel unerledigtem Kram an. Mit Blogs ist das noch uferloser als mit Büchern, es gibt zu viele lesenswerte für viel zu wenig Lesezeit. Ausserdem habe ich die doofe Angewohnheit, oft gerade die Blogs, die ich am liebsten lese, für eine wirklich ruhige Minute ‚aufzusparen‘, was dafür sorgt, dass ich da noch weiter und länger hinterherhinke. *soifz*
  4. Ich stehe unheimlich auf die Baracksdubs, die machen mir immer gute Laune.
    Das neueste ist ein Duett mit Hillary Clinton:

    Mein bisheriger Favorit ist allerdings ‚Can’t touch this‘

    Alle Baracksdubs gibt es im Youtube-Channel.
  5. Ich koche unheimlich gerne und ich koche gerne für Leute. Für meine Familie zu kochen ist trotzdem immer ein bisschen deprimierend. Das sind selber ziemliche Tütenkocher und ohne Geschmacksverstärker in Form von Knorr Aromat kommt fast nichts auf den Tisch. Was ich koche schmeckt dann schon recht anders, weil ich gar keine Pülverchen verwende. Sie essen’s, aber kommentieren nicht viel und mich verunsichert das total und ich denke hinterher immer, es hat niemandem überhaupt geschmeckt. Mir dann selber zu sagen, dass das – wenn es so ist – nicht an meinen mangelnden Fähigkeiten sondern vielleicht an deren seltsamen Geschmack liegt, ist keine leichte Übung für mich…
    Ostersonntag wieder geschehen. Ich hatte den ganzen Samstag hier Essen vorbereitet und alles in Töpfen und der großen Kühlbox ins Auto verladen und mit zu meiner Mutter geschleppt. (Dass wir die nicht kochen lassen – wenigstens darüber sind meine Schwester und ich seit Jahren einig.) Auf dem Nachhauseweg war ich dann ziemlich deprimiert, weil es war wie’s immer war.  Jedes Mal nehme ich mir vor, beim nächsten Mal Pizza beim Lieferdienst zu bestellen und dann bringe ich’s doch nicht fertig und wühle mich wieder tagelang durch Rezepte, um was zu finden, was all ihre Befindlichkeiten und Schneubigkeiten erfasst und stehe viele Stunden in der Küche – nur um hinterher an meinen Kochfähigkeiten zu zweifeln. *soifz*
  6. In den letzten 2, 3 Wochen habe ich viel Zeit im Garten und mit den Händen in Erde verbracht (was unter anderem auch Auswirkungen auf meine Zeit zum Bloggen hat) und das hat gut getan. Jetzt habe ich zum ersten Mal Pflanzen bei einem Onlinehändler bestellt. Die wurden am Samstag geliefert, wohnen seit gestern alle im Garten und ich bin so irre gespannt, ob sie sich auf den eher bescheidenen Böden hier wohlfühlen werden. Das ist jetzt doch der erste Versuch, das nicht mehr alles nur intuitiv anzupacken. (Demnächst vielleicht ein paar Fotos.)
  7. Dazu passend haben wir letztens zum ersten Mal hier, direkt vor der kleinen Stadt, an der Kompostierungsanlage, Komposterde und Mulch geholt. Falls ihr so eine Anlage in eurer Nähe und einen Garten habt: es gibt, zumindest hier, die Erde lose (man muss also Behälter mitbringen) zu echten Spottpreisen! (Aber das wissen vermutlich eh wieder mal alle ausser mir. :D) Die Zeiten, wo ich teure Blumenerde im Gartencenter gekauft habe, sind damit wohl vorbei.
  8. Das Passwortgedönse im Web macht mich irre! Ich. Kann. Mir. Keine. Passworte. Merken. Ich schaffe es, 5 Min nachdem ich ein Passwort, das ich gerade geändert habe, weil ich das alte vergessen hatte, schon wieder zu vergessen. Seit einer ganzen Weile hatte ich schon Lastpass als Addon im Firefox, bin aber nie besonders gut damit zurechtgekommen. Jetzt habe ich es nochmal probiert und mir auch die App installiert. Ich bin gespannt, ob das gut geht.
    Ich nehme übrigens auch gerne anderslautende Tipps für ein sinnvolles Passwortmanagement entgegen!
  9. Nach Wochen immer noch Spaß an Quizduell, obwohl ich eigentlich gar keine Zockerin (mehr) bin.
  10. Endlich! Es gibt Spargel. Das ist, neben dem Rhein, einer der Gründe weswegen ich wirklich gerne in der kleinen Stadt wohne. Wir sind hier nämlich umgeben von Spargel- und Erdbeerfeldern. 🙂
  11. Morgen ist Welttag des Buches und ich nehme zum ersten Mal am ‚Blogger schenken Lesefreude‘ teil und verlose hier ein Buch. (Und weil das Buch ziemlich toll ist, müsst ihr unbedingt alle mitmachen. 😀 )
  12. Das, was mir eben noch eingefallen war und ich hier notieren wollte, habe ich genauso schnell wie ein übliches Passwort vergessen und komme auch partout nicht mehr drauf, was es war.
  13. Und bei euch so?

Katja

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12 Kommentare zu “en apuntes #26

  1. liebe katja,
    das mit der blumenerde ist ja wohl der oberhammer -ich wusste das noch nicht und habe letzte woche noch säcke geschleppt.. ich geh direkt mal schauen, ob es hier auch sowas gibt.
    ansonsten gedeihen bei mir leider gerade nur die blattläuse, die hier mit einer neuen schokominze eingezogen sind.. jetzt finde ich sie gefühlt überall. grumpf.

    übrigens, der spargel gemäß deines tipps ist in vorbereitung, morgen abend gibts spargel aus der alufolie an gemüsekartoffelpäckchen =)

    einen tollen sonnentag wünsche ich =)

  2. Liebe Katja, jemanden der seine Geschmackkospen mit Glutamaten und anderer Chemie getötet hat, dem kann man nicht überzeugen, kein Koch der Welt. Es soll Kinder in Amerika geben, die finden echtes Obst eklig, da sie nur das zuckersüße Dosenobst kennen.
    Ich bin mir sehr sicher, dass du super gut kochen kannst und ich verfolge deine Begeisterung für Rezepte mit Erstaunen und Freude. Vielleicht kommt das bei mir auch nochmal.
    Liebe Grüße! Maryam

  3. @Jule: Als erstes die gespannte Frage: wie war der Spargel? 🙂
    Ach je, die Läuse… Ich hab mir welche mit einem Salbei eingeschleppt, der steht aber immer noch in Quarantäne. Im Garten (toitoitoi) sind dieses Jahr viel weniger als letztes Jahr, was mich vor allem hoffen lässt, dass es auch mal weniger Ameisen sind. Letztes Jahr konnte man denen zuschauen, wie sie an den Rosen hochmarschiert sind, um ihre Läusefarm zu melken. Eigentlich sehr faszinierend, welche solcher winzigen Tiere halten sich schon sonst Haustiere? Nur in meinem Garten mag ich beide nicht so gerne. Die Ameisen haben mir in einem Jahr die kompletten Wurzeln meiner Erdbeerpflanzen weggefressen und ich hatte anfangs keine Ahnung, weswegen die Pflanzen alle eingingen. -.-

    @Maryam: Das mit dem Obst kann man sich gar nicht vorstellen. Das schmeckt doch alles gleich…
    Oh, wenn ich könnte, würde ich dir gerne etwas von meiner Begeisterung abgeben!
    Ich bin da familiär echt aus der Art geschlagen, aufgewachsen bin ich ja auch mit dem Tütenessen. Zu meinem großen Glück vertrug ich das Zeug irgendwann nicht mehr und hatte dauernd Magenschmerzen von Tütensoßen. Damals fing ich dann ‚echt‘ zu kochen an und über die Jahre hat mir das immer mehr Freude gemacht und ich hab immer mehr ausprobieren wollen. Im Nachhinein war die Unverträglichkeit also wirklich ein Segen für mich. 🙂

    @Zeilentiger: Danke vielmals für den Beistand! 🙂

  4. 4) Hahaha! Das kannte ich noch gar nicht, es ist großartig!
    5) Die blöde Mischpoke. Undankbares Pack! Aber familie ist wohl dazu da, dass man sich über sie aufregen kann und muss ;o)
    8) Mir wurde neulich aus berufenem Munde ein guter Weg erklärt, das leidige Thema zu beherrschen. Jetzt brauche ich nur noch einen Trick für die elenden vierstelligen PINs *seufz*

    Der Trick besteht darin, einen PW-Kern zu haben, der aus einer schönen Mischung aus Zeichen, Ziffern und Großbuchstaben besteht, den man gut tippen kann. Den muss man sich einmal merken. Dann adaptiert man die PW durch Buchstaben oder Zahlen vorn und hinten nach Lust und Laune. Ich komme damit gut klar, und es ist besser, als die PW ewig durchzunumerieren, weil der PC alle paar Monate ein neues haben will.

    • 4) Ich kann mir das auch immer wieder anhören/-sehen. So klasse. 😀 Wieviel Arbeit da wohl drin steckt?

      5) Ach ich finde das eher schade als mich aufzuregen. Meinetwegen wegen der vielen Arbeit, aber auch derentwegen, weil ihnen so viel entgeht. (Aufregen tue ich mich aber auch, das aber über andere Dinge. :D)

      8) Verwechselst du dann nicht die diversen Passworte, wenn die noch dazu alle ähnlich sind? So ein ähnliches System hatte ich früher und hab sie nur noch durcheinander geworfen.
      4-stellige Pins hingegen kann ich ganz gut. Ich habe mit meinen aber auch Glück und kann mir gute Eselsbrücken bilden. Insgesamt gehen gedächtnismäßig Zahlen bei mir besser als Buchstaben oder Alphanumerisch. Wobei das schlimmer geworden ist, seit man keine Telefonnummern mehr kennen muss, weil alles gespeichert wird. Das hat dazu geführt, dass ich über 5 Jahre brauchte bis ich mir meine neue Handynummer merken konnte. (Aber die Telefonnummern der Eltern meiner Grundschulfreundinnen kenne ich noch.)

  5. Wie schade, dass die Dein wahrlich leckeres Essen (ich durfte ja so oft aus dem imaginären Essensschüsselchen kosten 🙂 nicht wertschätzen. Also ich würde mir nicht mehr die Mühe machen…
    Mein PW-Schutz eher pragmatisch ist… ich poste mal ein Bild 🙂
    Mir ist aufgefallen, dass ich kaum noch eine Telefonnummer auswendig kann, da die alle abgespeichert sind. Ich denke mir immer, wenn ich mal irgendwo in der Pampa ohne Handy aber vor einer Telefonzelle verloren gehe, dann könnte ich tatsächlich nur die Feuerwehr, die Polizei oder meine Mom anrufen… mehr Telefonnummern kenne ich nicht auswendig.
    Und, ja, gärteln macht wieder Spaß 🙂

  6. Bin spät dran….

    4. yeah! 🙂
    8. Warum nimmst Du nicht den PasswortManager vom Firefox?
    13. gut, eigentlich. Ein wenig Durcheinander so alles hin und her, aber geht noch.

  7. @Rabea: Ich glaube, mein Dilemma ist, dass ich eben so gerne koche und so wenig Gelegenheit dazu habe, das mal für mehr als zwei zu machen. *soifz*
    Danke für’s Passwortbild! Das legt den Schluss nahe, dass du aber auch kein mobiles Netz nutzt, oder? 🙂
    Bei mir beschränkte es sich bei den Telefonnummern tatsächlich auf die eigene Festnetz- und Handynummer, was ja wenig hilft, wenn man irgendwo liegen bleibt.

    @Rüdiger: Das macht ja überhaupt nichts, ich freue mich über späte Kommentare ebenso. Ich bin ja auch nicht mal zum zügigen Antworten gekommen.
    8. Ich suche für die Passwörter eine Lösung, die ich lokal und auch mobil nutzen kann und weil der Firefox auf den Androidgeräten längst nicht so gut läuft wie Chrome, bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen, weil ich unterschiedliche Browser verwende. Wobei ich auch gar nicht weiss, ob der Passwortmanager das lokal ablegt oder ob ich dann auch mobilen Zugriff auf die Daten hätte. Mal schlau machen. Vielleicht müsste ich dann lokal doch mal auf Chrome umsteigen.
    Momentan habe ich noch für 2 Tage die LastPass-App zum kostenlosen Testen. Danach kostet die 1$/Monat. Was ja auch noch ok wäre, wenn sie sinnvoll und gut funktioniert.
    13. :)!

    • Der Firefox PWM legt alles lokal in einer SQ-Liste Datenbank ab, die Verschlüsslung ist schwach, was im Fall eines Diebstahls möglicherweise ein Nachteil ist. Ob man von außen an den PWM dran kommt, weiß ich nicht, vermutlich jedoch nicht. Der FF kann ja mittlerweile auch synchronisieren, doch nicht auf der mobilen Schiene.

      Dropbox mit Verschlüsslungstool wäre vllt. noch ein Ansatz, aber hier muss man immer aktiv lesend öffnen.

      Apple OS X und iOS sind hier schon weiter, da die Verzahnung der Schlüsselbünde hier ist bereits fest im System verankert und zu 75% fehlerfrei funktioniert.

  8. @Rüdiger: In Dropbox müsste ich mich überhaupt erst mal reinfuchsen, das habe ich ganz am Anfang als ich ein Smartphone hatte kurze Zeit genutzt und dann hatte ich irgendwas blödes eingestelllt und es hat dauernd eigenständig Fotos von meinem Handy hochladen wollen, um sie zu sichern und das meist, wenn ich unterwegs war. Die App hat dann nicht länger als ein paar Tage überlebt, weil das alles noch so neu für mich war und ich nie mit Cloud-Diensten zu tun hatte und mich damals nicht in alles gleichzeitig reinfinden wollte.
    Aber das wäre jetzt vielleicht mal an der Zeit.

    @Rabea: Die eigene braucht man ja auch kaum mal. Selbst, wenn ich meine weitergeben will, lasse ich mir meist vom Gegenüber ihre/seine diktieren, tipp sie direkt ein und schicke eine SMS um meine dann weiterzugeben. 😀

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