going out december

In dieser Woche fand wieder Saris going out Projekt statt*, bei dem es darum geht, jeden Tag der Woche vor die Tür zu gehen und mindestens ein ‚Beweisfoto‘ davon mitzubringen. Weil mir das in der kalten Jahreszeit sehr entgegenkommt und dabei hilft, den Schweinehund in die Kälte zu hetzen, habe ich wieder mitgemacht und hier kommt meine Beute.

Montag: Herrlicher Sonnenschein und ich musste dringend wieder mal einen Abstecher an meine Lieblingsstelle am Rhein machen. Davon gab es hier schon noch ein paar mehr Fotos.

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Dienstag: Abends Essen gehen mit dem Spanischkurs. Die letzte Stunde vor Weihnachten und auch vor der Sommerpause (die meist an die 3 Monate dauert) verbringen wir mittlerweile schon traditionell irgendwo, wo es Tapas oder spanisches Essen gibt, statt im Klassenzimmer. Hier war allerdings die Umgebung (und natürlich die Gesellschaft) deutlich besser als das Essen.IMG_9736

Mittwoch: Viel drinnen zu tun, aber wenigstens der brennende Himmel hat mich für ein paar Minuten vor die Tür und bei uns ums Eck gelockt.IMG_9753

Donnerstag: In der Stadt unterwegs, Einkäufe erledigen, Post und Co. Der Plätzchen backende Nikolaus steht im Schaufenster meines Lieblingsbäckers. Über den hatte ich (hier *klick*) sogar schon mal gebloggt – da war er noch gar nicht der Lieblingsbäcker. Bewundernswert, der Mann ist an die 80 und steht jeden Morgen in der Backstube und nachmittags hilft er, wenn viel los ist, im Laden hinter der Theke mit. Und ich hab ihn noch nie schlechtgelaunt erlebt.IMG_9773

Freitag: Schon wieder auswärts essen gewesen, im Lieblingsrestaurant, zur Feier der 5 zigarettenlosen Jahre. Auf dem Heimweg noch eine Runde durch die Stadt gedreht und völlig fasziniert die Weihnachtslaserbeleuchtung beobachtet. Die Punkte wandern Muster bildend über die Fassade des Gebäudes wie kleine bunte Glühwürmchen. Wie schwebend sie dabei aussehen, kann man bei der lausigen Fotoqualität leider gar nicht erkennen.IMG_9804

Samstag: Bei der Weihnachtsbaumadoptionsvermittlung. Mittlerweile steht ein knuffiges Bäumchen im Wohnzimmer und wenn er geschmückt ist, zeige ich ihn hier bestimmt auch mal.IMG_9811

Sonntag: Den halben Tag hier rumgewuselt, Geschenke verpackt, Wohnung geputzt, Wäsche gewaschen und dann – um jetzt nicht am letzten Tag noch beim going out zu scheitern – nochmal zum Rhein runter und wie gut, dass ich mich aufgerafft habe! Sehr tolle Beleuchtung haben die dort in diesem Jahr. Das ist viel mehr als in den vergangenen Jahren, das ganze Hafenbecken ist voller Lämpchen. Da muss ich die Tage unbedingt nochmal hin – dann aber mit vollem Kameraakku, heute hat er nur ein paar Aufnahmen lang durchgehalten.IMG_9836

Gut war’s! Und auch wenn ich diese Woche ohnehin viel unterwegs war und draussen zu tun hatte, hat mich das Projekt doch an mindestens zwei Tagen extra vor die Tür gelockt, an denen ich sonst vermutlich nicht rausgegangen wäre. So soll’s sein!

Katja

*Gerade gemerkt, dass es dort noch gar keinen Beitrag für den Monat gibt, deswegen verlinke ich mal direkt auf’s Blog statt auf den Beitrag.

4 Kommentare zu “going out december

  1. Sehr konsequent. Ich war heute noch nicht draußen, mir war nicht danach.
    Die Fotos sind wieder wunderschön. Ich mag ja so gerne Fachwerkhäuser. Und die bunten Laserpunkte sehen trotz Fotoqualtiät lustig aus.

  2. @Guinan: Konsequent kann ich ganz gut, wenn ich mir Dinge wirklich so fest messbar vornehme. Würde ich mir einfach vage vornehmen ‚mehr‘ rauszugehen bei dem Wetter, dann bekäme ich das nicht gut hin. Deswegen gefällt mir das Projekt so gut, weil es mir einen Rahmen für dieses Ticken gibt. 🙂
    Die Fachwerkhäuser sind am Marktplatz in Heppenheim. Da würde es dir sicherlich gut gefallen! Das hat eine tolle Fachwerkaltstadt und liegt direkt an der Bergstraße. Wenn sich eine Straße am Hang öffnet, dann kann man direkt in die Weinberge schauen.

    @Rabea: Aye und aye! 🙂

  3. Schöne Fotos, besonders der leuchtende Rhein [wenn ich mich auch immer frage, wie die Tiere das finden…]!

    Aber: diese Laserdingsis gehen für mich GAR NICHT. Wir haben gegenüber so einen lustigen Kneipenwirt, der so’n Dings in grün hat und das rund um die Uhr an lässt, es scheint auf die gegenüberliegende Häuserzeile. Wenn das in unsere Wohnung gehen würde [es geht komplett in den Vorraum/das Cafe vom kleinen Kino bei uns], würde ich RICHTIG Ärger machen. Das Geflirre macht mich wahnsinnig…

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