Against desert desserts, Teil 3

Bei einer Sammlung einfacher Nachspeisen darf eine Art Crumble natürlich nicht fehlen!

Mein Favorit ist da eindeutig Pfirsich-Crumble, weil ich die Kombination aus Pfirsich mit mandeligem Amaretto-Geschmack sehr stimmig finde.

Man braucht dafür:

pro Nase 1/2 bis 1 Pfirsich
etwas Amaretto

für die Streusel:

100 g weiche Butter
100 g Zucker (ich nehme meist 2/3 braunen, 1/3 weissen)
100 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl

Margarine zum Fetten der Form

Und so geht’s:

Die Pfirsiche mit einem Messer einschneiden und vorsichtig vom Kern lösen, sodass die Hälften möglichst heil bleiben. Den Kern raustrennen, die Pfirsiche in eine gefette Auflaufform setzen und in die Mulde vom Kern einen guten Schuss Amaretto geben.

Mehl, Mandeln und Zucker vermischen und die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und mit den Fingern unterkneten. Alles gründlich kneten (das dauert schon ein paar Minuten) und dabei dann zu Streuseln zerbröseln.

Die Streusel über die Pfirsiche streuen. Bis hierhin kann man das sehr gut vorbereiten und entweder die Form direkt bei 180°C für ca. 30 min in den Ofen schieben oder im Kühlschrank zwischenparken bis es soweit ist.

Wenn das mit dem Stein auslösen so gar nicht hinhauen will und die Pfirsichhälften dabei total kaputt gehen, ist das nicht schlimm! Dann einfach das Fruchtfleisch in Stücke schneiden, in die Form geben, mit ein bisschen Amaretto beträufeln und die Streusel drübergeben. Kann man nicht mehr ganz so hübsch anrichten, aber schmeckt genauso lecker.

Crumble kann man auch sehr gut mit anderen Früchten machen. Kennengelernt habe ich das ganze als Dessert bei einem Engländer. Der Crumble dort war mit kleingeschnittenen Äpfeln zubereitet und dazu gab es eine köstliche selbstgekochte Vanillesoße mit Whiskey.

Bei den Streuseln kann man auch die Mandeln weglassen und einfach die doppelte Menge Mehl verwenden. Oder statt Mandeln Haselnüsse reingeben. Oder man macht Vanillestreusel mit dem Mark aus einer ausgekratzten Vanilleschote.

Und je nach Vorliebe kann man den Crumble einfach pur essen oder mit Vanillesoße oder Sahne oder Eis. 🙂

IMG_4023

(Furchtbar unscharf!)

Katja

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7 Kommentare zu “Against desert desserts, Teil 3

  1. Das Rezept liest sich super einfach und lecker. Leider komme ich im Moment kochtechnisch zu gar nüscht und das wird sich die nächsten Wochen sicher nicht ändern 😦 Ach ja, ich lege die Pfirsiche immer (frisch gewaschen + nackig) in den Geschirrschrank und lasse sie dort zwei bis drei Tage liegen. So können sie noch wunderbar nachreifen und sind vor Fliegen und Getier sicher… außerdem duftet der Schrank dann herrlich.

  2. @Rabea: Ein Pfirsichduftschrank! Wie toll. Das muss ich mit den nächsten Mal testen. 🙂

    @Anette: Streusel und Obst habe ich auch als Kind schon geliebt, wo’s das nur in Kombination mit viel zu dicken, drögen Hefeteigen als Kuchen gab. Crumbles, wo man diesen Boden weglässt, kommen mir also auch immens entgegen. :mrgreen:
    Was ist denn dein liebstes Crumble?

    @WdW: Und es geht auch wirklich ganz ratzfatz. 🙂

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