Was sonst noch so zwischen Kirchen und Kaffee passte…

…während des Italienurlaubs, war ein Essen in einem Restaurant zwischen Monteriggioni und Montecatini-Terme über das ich hier auch schon geschrieben hatte und dort gab es unter anderem

Gnudini ricotta e spinaci al burro e salvia.

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Weil ich zum Glück die Menükarte fotografiert hatte, konnte ich auch hinterher nochmal nachgucken, was zur Hölle das für Klößchen gewesen sein mussten, zu denen ich mich am liebsten auf den Teller gelegt hätte oder, noch lieber, in eine Badewanne gefüllt damit.

Ganz klar, dass ich ausprobieren musste, das nachzumachen und weil das Ergebnis tatsächlich geschmacklich sehr nah am Original war, kommt hier das Rezept. Als Grundlage hatte ich dieses Rezept vom Chefkoch genommen und es aber einfach an die hiesig erhältlichen Packungsgrößen angepasst. Das funktionierte erstaunlich gut.

Zum direkten Vergleich – so sahen meine aus:

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Die Menge reicht gut für 2 als komplette Mahlzeit oder für 4-6 als Vorspeise.

Man braucht dafür:

250 g Ricotta
450 g Blattspinat (wobei ich wohl beim nächsten Mal evtl. gemahlenen ausprobieren werde)
1 Ei
2 Eigelb
125 g frisch geriebenen Parmesan
2 – 4 EL Mehl
Muskatnuss
Chili
Salz

Butter, frische Salbeiblätter und Parmesan zum Anrichten

Und so geht’s:

Den Spinat in einem Topf bei niedriger Hitze auftauen lassen, abkühlen und abtropfen lassen und später dann eine Kugel formen und gründlich (!) mit den Händen ausdrücken. Den Ricotta gründlich über einem feinen Sieb abtropfen lassen.

Ich werde es wohl beim nächsten Mal direkt mit grob gemahlenem Spinat probieren, macht man das nicht, wird der Blattspinat anschließend noch auf einem Brett mit einem Messer kleingehackt.

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Spinat, Ricotta, Ei, Eigelb, Mehl und Parmesan in eine Schüssel geben. Mit je einer großzügigen Prise Muskat und Chilipulver und mit Salz würzen und gründlich mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Ich hatte zuerst nur 2 EL Mehl drin, wie das Rezept es vorgesehen hat, habe dann aber noch zwei weitere dazugegeben und das klebte immer noch ordentlich, obwohl ich weniger feuchte Bestandteile drin hatte als im Originalrezept.

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Aus dem Teig kleine Klößchen formen, leicht mit Mehl bestäuben und diese auf einem großen Brett nebeneinander legen und erst mal für mind. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Die Konsistenz wird in der Zeit wesentlich besser und die Klößchen werden viel fester und lassen sich hinterher sehr viel einfacher in den Topf verfrachten.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Herdplatte runterdrehen, damit das Wasser nicht mehr sprudelnd kocht und die Gnudi mit einem Schaumlöffel vorsichtig reingeben und so lange kochen lassen bis sie an die Oberfläche steigen.

In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne schmelzen und die Salbeiblätter knusprig darin anbraten.

Die Gnudi auf Tellern anrichten, mit der leicht gebräunten Butter übergießen, die Salbeiblätter darauf drappieren und mit ein bisschen frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren.

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Und jetzt alle: Mmmmmmmmh!

Katja

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6 Kommentare zu “Was sonst noch so zwischen Kirchen und Kaffee passte…

  1. @Doris: Ich hoffe, du konntest den mit was Leckerem stillen! 🙂

    @Anette: Berichte dann doch bitte mal! Ich bin gespannt, ob du sie auch so toll findest.

    @Rabea: Ist doch ganz einfach: Gnudi! Mehr sag ich auch nicht dazu. 😀 Den Namen oben hab ich nur von dem Speisekartenfoto abgeschrieben. *dein Schüsselchen vollmach*

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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