Against desert desserts, Teil 2

Neulich im heimischen Wohnzimmer:

„Wir brauchen mal vernünftige Glasbehältnisse für hübsche Desserts…“
„Ja dann besorg doch welche.“
„…sonst muss ich immer diese großen Gläser nehmen, wenn ich was schichten will und es werden so Riesenportionen.“
„Vergiss das wieder, was ich gerade gesagt habe.“

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Die Wunderbare Welt des Wissens wünscht sich einfache Dessertrezepte – wir müssen jetzt also eine Weile lang sehr tapfer sein und Nachtisch verdrücken, denn das ist eine wichtige Mission!

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Ich weiss gar nicht genau, wie ich das jetzt nennen soll. Hat vielleicht jemand eine Idee für einen Namen, der irgendwie toller klingt als ‚Heidelbeeren mit Keks- und Quarkzeug‘?

Man braucht dafür:

2 Handvoll Cantuccini – das sind diese harten italienischen Mandelkekse. Man kann vermutlich auch beliebige andere Kekse dafür nehmen, ich find’s aber mit den Cantuccini toll, weil die – auch wenn man alles vorbereitet und schichtet und kalt stellt – nicht komplett durchweichen sondern ihren Biss behalten.

Für die Quarkmasse braucht man:
250 g Quark
200 g Schlagsahne
1-2 EL flüssiger Honig oder Holunderblütensirup oder aber Zucker zum Süßen

beliebiges Obst, vorzugsweise Beeren, die man dazwischenschichtet

Das auf meinen Bildern ist eine Art Heidelbeersoße, die ich aus frischen Beeren gekocht habe und nur oben drauf zur Deko sind ganze Beeren.

Für die Heidelbeersoße braucht man:
100 g frische Heidelbeeren
20 g Zucker
20-30 ml Wasser
2 – 3 großzügige Schuss Amaretto

Und so geht’s:

Die Canutccini in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz oder einem Hammer ein paarmal kräftig draufschlagen, so dass sie zerbröseln, aber noch große Stücke übrig bleiben.

Den Zucker in einem kleinen Topf schmelzen und ganz leicht hellbraun karamellisieren, dann mit heissem (!) Wasser (evtl. braucht man auch noch ein bisschen mehr falls das zu schnell verdampft) ablöschen und rühren bis sich das Karamell aufgelöst hat. Dann die Heidelbeeren dazugeben und den Amaretto und so lange köcheln lassen bis die Heidelbeeren sich leicht mit dem Löffel zerdrücken lassen. Heidelbeeren zerdrücken, einkochen bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat und dann den Topf vom Herd nehmen.

Den Quark mit dem Honig (oder Sirup oder Zucker) glatt rühren, die Sahne steif schlagen und die Sahne mit einem Schneebesen unter den Quark rühren.

Die Keksbrösel, die Quarkmasse und die Heidelbeersoße (oder frische Beeren) abwechselnd in ein Glas schichten und noch ein paar Kekskrümel und frische Heidelbeeren drüber streuen.

Im Kühlschrank parken und über die großen Augen von eventuellen Mitessern freuen.

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Katja