Serviceorientierung galore

Letzten Donnerstag in der ca. 10 km entfernten Textil-Reinigung:

ich: Wann sind’se denn fertig?
Reinigungsfrau: Hm, am Samstag.
ich: Ui, das geht ja dieses Mal schnell.
Reinigungsfrau: Hm, jo. So sind wir.

Natürlich bin ich am Samstag nicht direkt zum Abholen gekommen und auch Anfang der Woche noch nicht. Heute dann klebt ein großer handgeschriebener Zettel an der Tür:

Wir machen Urlaub vom 8.7. bis 13.7.

Vom 15.7. bis 3.8. nur vormittags geöffnet.

Der Zettel hing letzten Donnerstag noch nicht. Da bin ich sicher, weil er so auffällig ist, dass ich nicht mal aus dem Auto aussteigen musste, um ihn zu sehen und zu lesen.

Jetzt mal ernsthaft: hätte die Frau Reinigung mich nicht bei der Abgabe darauf hinweisen können, dass die Abholung auch ausschließlich exakt am Samstag möglich ist (sofern ich den Kram zeitnah haben möchte), weil sie danach im Urlaub sind?

Zum Glück sind das keine Sachen, die mit nach Italien reisen sollten, aber alleine die Zeit und Kilometer, um da heute hinzufahren und vor verschlossener Tür zu stehen, ärgern mich. Das hätte sich mit einem zusätzlichen Satz (ohne irgendwelchen Aufwand oder Mehrarbeit) von ihr vermeiden lassen und ich verstehe diese Mirdochegal-Haltung in Sachen Kundenzufriedenheit nicht.

(Picard-Facepalm war gestern! Otter-Facepalm via Dailyotter.)

Katja