Katja knipst Sonnenuntergänge, die 143. #12

Zum Beispiel jenen, der heute während der Heimfahrt aus dem ganz schön guten, neu entdeckten Restaurant rumleuchtete und uns dazu brachte, vorm Abbiegen in die Heimatstraße erst doch noch einen kurzen Abstecher an den Rhein zu machen.

Der Soundtrack dazu kam aus dem Autoradio und hätte kaum schöner passen können.

Jetzt also ‚Start‘ klicken, zurücklehnen und mit mir den bunten Himmel bestaunen. 🙂

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That’s just the way it is.

Katja

Aus Gründen

The answer to life, the universe and everything.

Nur eine Zahl. Ommm.

Katja

 

lovely rose [color me happy]

Gerade noch pünktlich im Juni habe ich daran gedacht, dass ich noch kein Foto für’s color me happy-Projekt geknipst habe; und auch gerade noch pünktlich ist der Oleander im Kübel auf meiner Terrasse aufgeblüht – wenn das nicht passt, weiss ich’s ja auch nicht.

Nun gibt es ja im Juni grundsätzlich viele passendfarbige Blüten und diese Tatsache, dass um mich rum alles grünt und blüht macht mich ja oft schon glücklich. Mit dem Oleander hat es aber speziell auf sich, dass er mich an meine diversen Reisen nach Andalusien erinnert. Dort wächst und blüht der Oleander überall in den Gärten und ist ausserdem – und das finde ich ein bisschen skurril, weil ich weiss, dass sie sich im hiesigen Klima ganz schön zieren können, zu gedeihen – die typische Mittelstreifenbegrünung auf Autobahnen. Meinen kaufte ich mir letztes Jahr im Frühjahr als kleines 15 cm hohes Pflänzchen. Dann wuchs und wuchs er über den Sommer, aber er wollte partout nicht aufblühen. Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und das war mein erster Versuch überhaupt ‚Draussenpflanzen‘ drinnen zu überwintern. Seit es endlich warm wurde, steht er draussen auf der Terrasse und jetzt ist er endlich doch noch aufgeblüht und erinnert mich an Spanien (und daran, dass ich hoffentlich bald wieder mal dort bin.) Perfekter Kandidat für’s color me happy!

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Die tolle Collage mit allen Projektfotos des Junis gibt es wieder hier zu sehen. 🙂

Katja

Pizza Parma

ich gestern

Wann hast du den letzten Regenbogen gesehen? Hältst du Fremden die Tür auf? Wann hast du dir zuletzt vor Lachen den Bauch gehalten? Katze oder Hund? Schläfst du im Winter mit Socken? Pommes rot oder weiss oder rot-weiss oder nackig? Oder gar keine Pommes? Schaltest du dein Handy manchmal aus? Kannst du dich morgens an deine Träume erinnern? Woran glaubst du? Singst du unter der Dusche? Denkst du noch manchmal an deinen ersten Kuss? Was ist deine Lieblingsfarbe? War das schon immer die gleiche? Was hast du gestern gegessen? Und wie lange musstest du nachdenken bis dir das einfiel? Magst du Radieschen? Und Erdnussbutter? Ist in deinem Kopf immer Musik? Hast du einen grünen Daumen? Wann hast du zum letzten Mal geweint? Bekleckerst du dich oft? Was sind die wichtigen Fragen im Leben? Und kennst du die Antworten? Lieber barfuß über die Wiese oder am Strand? Oder läufst du gar nicht barfuß? Hast du ein Kleidungsstück, das du nie trägst und trotzdem aufhebst? Lieber Steine oder Muscheln? Hat deine Pizza immer den gleichen Belag? Und welchen? Lächelst du gerade?

Katja

52 Bücher, Teil 19, 20, 21

Ähem. Ich hinke ein wenig hinterher. Das, was mir gerade dauernd am dringendsten fehlt, ist Zeit und so kommt es, dass im Feedreader schon seit letzten Sonntag das 23. Thema (bisher noch ungelesen) rumliegt und ich hatte gerade mal die Nummer 18 abgehandelt.

Wäre ja gelacht, wenn sich das jetzt nicht innerhalb von einer halben Stunde aufholen ließe. Ähem. Ja. Ich fange dann mal an und gucke, wie weit die Motivation reicht, Zeit habe ich ausnahmsweise heute Abend. Naja zumindest keinen Nerv, irgendwas Wuseligeres zu tun als Bücher aus dem Regal zu ziehen.

Das 19. Thema hat Natira vorgeschlagen und es lautet:

„Wenn der Vater mit dem Sohne…“

Nachdem mir da erst mal lange gar nichts einfiel, brachte mir dann Guinans Beitrag endlich eine Idee ein. Sie schreibt nämlich über ein Buch, wo ein Vater gemeinsam mit dem Sohn im Kanu unterwegs ist, also quasi reist und dabei fiel mir dann eines meiner früheren Lieblingsbücher wieder ein, das ich vor Jahren einige Male gelesen habe und bei dem ich mal wieder überprüfen sollte, ob ich es immer noch mag – sowas wandelt sich ja immer mal.

„Das Kartengeheimnis“ von Jostein Gaarder handelt direkt von mehreren Reisen. Eine davon unternehmen der 12-jährige Hans-Thomas und sein Vater von Norwegen aus mit dem Auto nach Griechenland, um dort Hans-Thomas Mutter zu suchen, die die beiden vor Jahren verlassen hatte, um ihr Glück zu suchen. Unterwegs bekommt Hans-Thomas zuerst von einem seltsamen Zwerg an einer Tankstelle in den Alpen eine kleine Lupe geschenkt, hinterher stößt er in einem geschenkten Rosinenbrötchen auf ein winziges Buch – das Brötchenbuch (das eine Geschichte in der Geschichte öffnet, nämlich jene vom Bäcker Frode, der mit einem Kartenspiel im Gepäck auf einer Insel strandet), in dem er fortan während der Reise heimlich liest, wenn sein Vater ihn nicht gerade an seinen philosophischen Überlegungen teilhaben lässt.

Wem „Sofies Welt“ von Gaarder zu sperrig und theoretisch war, der könnte Gaarder mit dem Kartengeheimnis nochmal eine Chance geben. Hier wird viel mehr praktisch rumphilosophiert statt die Theorie zu erläutern und ich mag die Art, wie (ähnlich wie in Sofies Welt) die verschiedenen Ebenen der Geschichte immer dichter miteinander verwoben werden. Wer gar nichts von Gaarder kennt – meiner Meinung nach ist das viel weniger bekannte Kartengeheimnis viel unterhaltsamer und auch leichter lesbar.

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Das 20. Thema ist sogar ein dreiteiliges (mimimi). Der erste Teil stammt vom Wurzelimperator und lautet:

Das Buch, das du als letztes verschenkt hast.

Als zweites möchte der Krötengeneral wissen:

Das Buch, das du zuletzt geschenkt bekommen hast.

Und weil aller guten Dinge drei sind, auch noch eine Frage von mir:

Das Buch, das ich am häufigsten verschenkt habe.

Das letzte Buch, das ich verschenkt habe, war – wenn ich mich gerade nicht sehr täusche – zum Geburtstag einer büchervernarrten Freundin und es war das wunderbare „Erledigungen vor der Feier“ von Tilman Rammstedt, über das ich hier schon ausgiebig geschwärmt hatte. Das war auch eines meiner Top 5 Bücher aus dem letzten Jahr.

Das letzte Buch, das ich geschenkt bekommen habe war der Ferdinand von Ralph Ruthe und Flix, den mir die Lieblingscorina zu einem streng geheimen Anlass geschenkt hat. Wie überaus praktisch für mein Vorankommen, dass ich auch darüber schon geschrieben hatte. 😀 Nämlich hier.

Das Buch, das ich am häufigsten verschenkt habe ist „Das heimatlose Ich“ von Holger Reiners. Und das ist jetzt wirklich Zufall, dass ich auch darüber schon ausgiebig geschwärmt/-bloggt hatte. 🙂

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OK, das 21. Thema ist dann wirklich schwierig. Sarah möchte wissen:

Ein bestimmtes Genre.

Eigentlich sollte das ja durch die offene Fragestellung sehr einfach sein, aber ich finde es immens schwierig, mich auf ein Genre festzulegen. Dafür lese ich zu sehr querbeet und meist versuche ich sogar, nicht zwei Bücher des gleichen Genres nacheinander zu lesen, sondern da immer durchzuwechseln, wenn es sich denn nicht gerade um Trilogien oder so handelt.

Zu meinen bevorzugten Genres gehören sicherlich Krimis bzw. Thriller, gerne spannend (wobei das kein Muss ist – wenn ich die Charaktere mag wie zB bei Donna Leon die Brunettis, ist die Spannung der Geschichte an sich nicht so wichtig), aber nicht so blutig oder gewalttätig. Ich mag einige Jugend- und auch Kinderbücher sehr gerne, zumindest lese ich relativ häufig aus diesem Genre.

Die Kategorie, die mir am liebsten ist, kann ich aber nicht mal beim Namen nennen. Oben schon erwähnter Tilman Rammstedt gehört zB dazu. Das sind Bücher, die etwas in mir ansprechen, die gar nicht mal zwingend eine Handlung haben, aber die mich mit ihrer Sprache und ihren Gedanken berühren. Elisabeth Ranks „Und im Zweifel für dich selbst“ gehört auch mit dazu und auch Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“, um nur ein paar aufzuzählen. Ich weiss nicht so genau, ob und welchen Genres diese Bücher angehören (der Glattauer ist wohl ein eMail-Roman), wichtig ist hier für mich nicht das Label, sondern das, was die Bücher mit mir machen.

Was ich nicht so gerne mag sind Horror und Fantasy und auch keine seichten Liebesschnulzen – schöne Liebesgeschichten aber schon.

So, mir reicht’s jetzt erst mal. 3 geschafft, 2 fehlen noch – naja, bis ich wieder mal dazu komme, vermutlich eher wieder 3, weil es Sonntag ja schon ein neues Thema gibt, aber ich hab mich wieder mal quasi so gut wie in die Nähe des aktuellen Standes gebracht. 3 sind ja dann nur noch ein Klacks! 😀

Alle Projektbeiträge sammelt Katrin in ihrer mittlerweile schon über 500 Einträge starken Projektmuddi-Sammelliste.

Katja

 

Törtchen dazu?

 

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Für Guinan ♥ und alle, die gerade auch dringend einen Kaffee brauchen könnten! 🙂

Mir wurde freundlicherweise gerade gesagt, ich solle einen trinken (natürlich viel freundlicher formuliert und nicht als Anweisung) und manchmal ist das ziemlich gut, wenn man das mal gesagt bekommt, wenn’s in einem drin so rotiert.

Katja

Unvorstellbar

Zu den Dingen, die jenseits meiner Vorstellungskraft liegen, gehört zum Beispiel, dass es Menschen gibt, die keine Erdbeeren mögen.

Ich meine, bei Stachelbeeren kann ich das ja gut nachvollziehen, die sind ja nun wirklich nicht so dolle und selbst bei Rhabarber, den ich sehr mag, kann ich akzeptieren, dass es Menschen gibt, die ihn vielleicht ein bisschen weniger schätzen. Aber Erdbeeren? Also bei Erdbeeren ist mir das ein Rätsel. So fruchtig. So rot. So verführerisch. So Sommer. So erdbeerig. Wie kann man die nur nicht mögen?

Ungefähr 10,5 Monate im Jahr habe ich Sehnsucht nach diesen süßen Früchtchen. Die Erdbeere ist für mich also sowas wie das Meer unter den Obstsorten und gerade bade ich fast jeden Tag in jenen aus dem eigenen Garten. Die sind dann sowas wie die Atlantikwellen unter den Früchten. 😀

Deswegen finde ich es ganz famos, eine weitere Methode ausprobiert zu haben, um den herrlichen Geschmack ein bisschen zu konservieren und weil ich sicher bin, dass ihr auch alle unglaublich große Erdbeerfans seid (wir erinnern uns: dass ihr sie nicht mögen könntet, liegt jenseits meiner Vorstellungskraft, bitte lasst mir meine Illusion), bin ich durchaus bereit diese Methode mit euch zu teilen, denn noch ist ausreichend Zeit und Frucht, um sich selber einen kleinen Vorrat für den Winter anzulegen. 🙂

Und falls ihr euch jetzt denkt „na wovon denn überhaupt? Nu komm mal auf den Punkt!“ kürze ich also mal weitere Lobes- und Liebeshymnen ab und komme direkt zum Rezept für

Erdbeersirup

Man braucht dafür:

1 kg reife schöne Früchte
500 g Zucker
250 ml Wasser
Zitronensaft aus 2 Zitronen

Und so geht’s:

Die Erdbeeren waschen, putzen, gründlich pürieren und in einem großen Topf mit den restlichen Zutaten verrühren. Ab auf den Herd damit, aufkochen und dann ca. 15 min bei schwacher Hitze vor sich hinköcheln lassen. In der Zwischenzeit kann man passende Flaschen oder Gläser sterilisieren. Einfüllen, heiss verschließen. Fertig.

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Zusammen mit Wasser wird’s eine herrliche Erdbeerlimonade. Man kann’s aber sicher auch mit Eis oder Pfannkuchen oder Waffeln oder Pudding oder Quark oder Joghurt oder Milch kombinieren. Und wenn man ausreichend viel davon kocht, kann man wahrscheinlich sogar darin baden. Das ist dann aber vermutlich mehr klebrig als wirklich noch toll – obwohl es ja quasi Atlantikwellen sind. :mrgreen:

Katja