52 Bücher, Teil 18

Seit letzten Sonntag nehme ich mir vor, das dieswöchige Thema mal zu erledigen, bevor die Projektmuddi das nächste veröffentlicht und gerade, als ich ins Bad und dann ins Bett verschwinden wollte, fiel mir das wieder ein. Aber ich habe ja noch locker 50 Minuten! Jetzt also die Hurtig-hurtig-ich-will-ja-längst-ins-Bett-gehen-Version.

Das 18. Thema lautet

Weltuntergang oder mach doch, was du willst.

und stammt vom Krötengeneral.

Dazu fiel mir direkt der einzige Terry Pratchett ein, den ich je (naja zumindest bisher) zu Ende gelesen habe und der heisst ‚Nur Du kannst die Menschheit retten‘.

Darin geht es um Johnny, der gerne Computerspiele spielt und besonders gerne jenes, wo man die Raumschiffe von Ausserirdischen abschießen muss. Das macht er so lange gerne, bis eines Tages die Besatzung von einem dieser Schiffe Kontakt zu ihm aufnimmt. Die Ausserirdischen haben nämlich die Schnauze voll von dem dämlichen Krieg, bei denen das Volk ihres Planeten tatsächlich stirbt, wenn ein Schiff getroffen wird, und sie ergeben sich. Und obendrein soll Johnny ihnen freies Geleit zu ihrem Heimatplaneten gewähren – es gibt da ja längst noch mehr Menschen, die Jagd auf die ausserirdischen Schiffe machen.

Unterhaltsame Lektüre!

Alle Beiträge des Projekts sammelt Katrin in ihrer Liste. 🙂

Nacht!

Katja

Lieber Leser

 

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Kommt das eigentlich noch jemandem ausser mir äusserst schräg vor, ausgerechnet dort das generische Maskulinum – und dann noch nicht mal im Plural (‚Liebe Kunden‘), was sich ja vielleicht noch ansatzweise mit und durch Gewohnheit erklären ließe – zu lesen?

Hätte man hier nicht tatsächlich mal das generische Femininum verwenden können? Wie hoch ist wohl der Anteil an Männern, die alleine mit Baby im entsprechenden Alter einkaufen gehen? Vielleicht mag das in echten Städten anders sein, aber hier in der kleinen Stadt (und hier habe ich das Schild fotografiert) könnte ich mich nicht erinnern, in meiner sechsjährigen Ortseinkaufserfahrung auch nur einem einzigen zur Zielgruppe für diese Einkaufswagen gehörenden Mann, alleine ohne die entsprechend zugehörige Mutter, begegnet zu sein. (Mit Kindern im lauffähigen Alter dann schon deutlich eher, aber um die geht es hier ja nicht.)

Das ist doch Murks mit diesem Sprachgebrauch, der mit großer Selbstverständlichkeit davon ausgeht, dass Frauen natürlich bei der Anrede eingeschlossen sind und dass sie das schon selber wissen und erkennen müssen, der diese gleiche Transferleistung aber nicht mal dann von Männern verlangt, wenn ihre Quote in der Zielgruppe so gering ist.

(Nach-)Denken lohnt sich!

Katja