52 Bücher, Teil 15, 16 und 17

Im 15. Teil des 52 Bücherprojektes ging es um ein Thema, das Sema IV eingereicht hat und zwar folgendes:

Das schönste und das hässlichste Buchcover

Speziell den ersten Teil fand ich wahnsinnig schwierig, weil jedes Mal, wenn ich ein Buch in die Hand nahm, von dem ich dachte, es hätte das schönste Cover, fiel mir wieder noch ein anderes ein und ich konnte mich überhaupt nicht entscheiden.

Also erst mal ein hässliches Cover gesucht. Da hatte ich schon Bockmist von Hugh Laurie in der Hand, als mir ‚Der Stein von Duncton‘ zufällig ins Auge fiel. Also wenn es ein hässliches Cover gibt, dann hat das allemal diesen Preis verdient.

IMG_0403Man beachte das gruselige Bild oben links. Hier nochmal in größer:

IMG_0404Dabei sind Maulwürfe doch so puschelige Tierchen!

Just als ich das Buch aus dem Regal gezogen habe, fiel mein Blick auf jenes, das direkt daneben im Regal steht (wobei mir wieder mal auffiel, wie schrecklich unsortiert meine Bücherregale sind 🙄 ) und das ist dann auch direkt ein passender Kandidat für das schönste Cover:

IMG_0402Das Foto auf dem Cover zeigt den Löwenhof der Alhambra, den ich 2010 ‚in echt‘ bewundern konnte (naja ok, den Teil davon, der gerade nicht hinter Renovierungszäunen abgesperrt war, die Löwen hatten da gerade nämlich Urlaub) und da ich mich sehr in die Alhambra verliebt habe, ist das ein würdiges Cover für das Thema. 🙂

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Und jetzt direkt weiter mit Thema Nummero 16. Ausgedacht hat es sich Mella und sie möchte wissen:

Welchem Autor wolltest Du schon mal was nettes sagen? ;-) Oder was würdest Du gerne mal fragen….

Hm, darüber hatte ich mir in der Tat noch nie so recht Gedanken gemacht. Für mich fühlt sich das immer noch neu an, dass man zB über Twitter ja sehr direkten Kontakt zu solchen Menschen und Künstlern hat / haben kann, die früher sehr weit entfernt und eher unerreichbar waren.

Ich glaube, ich würde am liebsten Tanja Kinkel etwas nettes sagen wollen, nämlich, dass sie geschafft hat, was keiner meiner Geschichtslehrer geschafft hat: mein Interesse für geschichtliche Dinge zu wecken. Mit ihren Puppenspielern fing es an, dass ich hinterher fast genauso lange vor Wikipedia saß und mich durch die historischen Hintergründe klickte und las, wie ich vorher gebraucht hatte, um das Buch zu lesen. Und diesen Effekt hat fast jedes ihrer Bücher auf mich, dass ich zwar voll zufrieden und satt bin, was ihre Geschichten angeht, aber dass ich die Bücher mit einem Hunger nach mehr Hintergrundinformationen und mehr Drumrum zuklappe. Das ist sehr großartig und das hat Lesen für mich wieder um eine Facette erweitert.

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Wo ich schonmal dabei bin, kann ich auch direkt noch den 17. Teil miterledigen. Dann wäre ich endlich mal wieder auf dem aktuellen Stand. (Und könnte bitte mal jemand huldigen, dass ich bisher alle (!) Themen bearbeitet habe und das wo ich ja eigentlich nur so gelegentlich mal nach Lust und Laune mitmachen wollte. :mrgreen: )

Lioman fragt nach Büchern zum Thema:

Pfoten, Tatzen und Konsorten

Wie praktisch, dass ich exakt solch ein Buch ganz oben im Beitrag zum 15. Thema bereits vorgestellt hatte. 😀

Und natürlich ist das auch der Hauptgrund, weswegen ich gerade drei auf einen Streich erledige – kein plötzlicher Anfall von Motivation.

Im Stein von Duncton erschafft William Horwood eine ganz eigene Welt und Gesellschaft, rund um die Maulwürfe des Dunctonsystemes, die dort streng hierarchisch, und oftmals ganz schön gewalttätig, zusammenleben.

Nun bin ich ja alles andere als ein Fantasyfan und es gibt nur wenige Autoren, deren Fantasywelten ich sehr mag und das geht meist in die Richtung Funny Fantasy – Robert Asprin zB liebe ich sehr. Horwood kriegt mich mit seiner Geschichte nicht so wirklich. Der ist mir oft zu sperrig und langatmig und ernsthaft, wenn ich auch die Parallelen zur menschlichen Gesellschaft oft gut getroffen und auf die Maulwürfe übertragen finde.

Aber wie schon beim Cover, kommt mir auch im Buch die Puscheligkeit ein bisschen zu kurz! Immerhin sind das Maulwürfe. Da muss doch ein bisschen Puscheln drin sein. 🙂

Aaaaaaalles aufgeholt! *ächz*

Unser aller zukünftige Weltherrscherin sammelt hier alle Projektbeiträge in ihrer liebevoll per Hand gepflegten Liste und das sind mittlerweile schon fast 500! (Auf den 500. gibt’s dann aber ’ne XXL-Caipi, nech?)

Katja

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12 Kommentare zu “52 Bücher, Teil 15, 16 und 17

  1. Habe ich hier was von XXL-Caipi gehört? Ja, bei Überschreitung der 500er Grenze sollte es auf jeden Fall einen XXL-Caipi geben. Ich denke, dass es in 3 – 4 Wochen so weit sein müsste…
    Gewalttätige Maulwürfe? Da muss man erst mal drauf kommen… Ich mag Maulwürfe sehr gern und freue mich immer, wenn ich wieder einen Hügel bei mir im Garten entdecke. (Ich bin seltsam, ich weiß…)

  2. @Anette: Mir echt unverständlich, wie man einem Buch ein so furchtbares Cover verpassen kann – also es sei denn, man meint das mit dem Verkaufen nicht so ganz ernst und will das eigentlich lieber für sich behalten. 😀

    @Katrin: Eigentlich sollte es dann ja eine XXL-Caipi für alle Teilnehmer geben, die noch kein einziges *husthust* Thema ausgelassen haben! :mrgreen: Naja, meinetwegen auch für alle anderen.
    Ich mag Maulwürfe auch. Hier gibt es direkt am Rhein, am Fährhafen eine Wiese, die ist regelmäßig voller Maulwurfshügel und erstaunlicherweise sind die meist total geometrisch angeordnet – also meist in exakt gerader Linie, es gab aber auch schonmal ein Hügeldreieck.
    Ich hab mal versucht, die zu fotografieren, aber auf dem Bild sah es leider gar nicht mehr hübsch, sondern nur noch nach Dreckhaufen aus. 😀

    • XXL-Caipis lassen sich so schlecht per Post verschicken — sie schaffen es hier gar nicht bis zum Paket, vorher haben sich schon Monster „der Sache angenommen“…
      Ich hatte in der Tat überlegt, irgendwas zur Feier des 500. Artikels zu verlosen, das war aber vor meinem notwendigen Sparkurs… Und mit einem selbst (aber nicht von mir) genähten Fellmonster kann ich die meisten Teilnehmer wohl nicht hinterm Ofen hervorlocken. Also muss diese Aktion bis zum 1000. Artikel warten. 🙂

      • Ja, nee, brauchst du ja gar nicht zu verschicken. Als Projektmuddi und angehende Weltherrscherin kannst du ja einfach zu diesem Anlass allgemeinen Caipiabend anordnen. So ähnlich wie so ein angeordnetes Tanzverbot, nur eigentlich genau anders! :mrgreen:

  3. Mönsch, was bist du fleißig. Ich bin noch in der Entscheidungsfindung für das letzte Thema. Einfach zu viel Auswahl. Und dann hab ich ich mir auch Caipi oder so verdient.
    Übrigens habe ich letzte Woche tatsächlich die erste Caipi meines Lebens getrunken. (Das hat Katrin jetzt nicht gehört *bubibubidu* ist ja peinlich, so ein Spätzünderleben) Kann man wohl trinken.

    • Na was man so unter Fleiss versteht. Meistens komme ich nicht dazu, bis ich 3, 4 Themen hinterherhinke und presche dann direkt mit Doppel- oder Trippelpacks vor. Das geht ja insgesamt irgendwie schneller, wenn man denn schonmal dabei ist. 🙂

      Bei mir ergab sich das Pfotenthema dann wirklich daraus, dass ich das Buch schon beim Cover dabei hatte. Ansonsten hätte ich mir auch schwer damit getan, eines auszuwählen.

      Wenn du jetzt unter die Caipitrinker gegangen bist, musst du früher oder später die Glaubensfrage für dich persönlich entscheiden: Canario oder Pitú? Ich glaube, Katrin ist auf Pitú, wir mögen hier die Canario Cachaca lieber. Aber lass dich jetzt bloß nicht unter Druck setzen. :mrgreen:

      • Du unterschätzt meine Faulheit. Ich verlass mich da ganz auf den Geschmack der Leute, die das für mich zusammenmixen. Eine schnelle Bildersuche ergab, dass das wahrscheinlich Leblon gewesen ist.
        Das wäre doch mal eine Idee für eine kulinarische Rundreise: Ich quartiere mich bei jedem für eine Nacht ein und lasse mich mit leckeren Cocktails verwöhnen.

      • Höhö, das klingt nach der dekadenten Version von dem, was man früher Sauftour genannt hätte. 😀
        Also ich hab ’nen Blender und ’nen Cocktailshaker und Cocktailhalme und jede Menge Alcoholica und Eis und einen Mittrinker, der ganz hervorragend mixen kann (was ich immer viel zu wenig zu würdigen weiss, weil ich ja kaum Alkohol trinke). 😀

      • Canario mag ich auch gern, ich bin da nicht so festgelegt. Pitu war der Lieblingscachaca einer Freundin (die besagte, die ich neulich mal erwähnte), deswegen hatte ich meist den im Haus, und dabei ist es irgendwie geblieben. Vielleicht nehme ich das nächste Mal ganz verwegen mal wieder eine andere Sorte… Noch ist aber genug in der Buddel drin. Man glaubt es nicht, aber ich komme mit einer Flasche viele Monate aus.

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