52 Bücher, Teil 14

Ungefähr haargenau vor 2 Wochen beim sonntagmorgendlichen Blick in den Feedreader und beim Entdecken des Fellmonsterschen Themenbeitrags zur 14. Woche der 52 Bücher dachte ich „Oh yeah! Das Thema ist so einfach, das bloggste heute direkt weg um nicht direkt wieder in Rückstand zu kommen.“

Welches/r Buch/Roman in Deinem Regal hat die meisten Seiten {ungefähr 1400 – 12bändiger Brockhaus ausgenommen}

Hat super funktioniert! Ich hab’s bis heute noch nicht gemacht. Lag bestimmt am morgendlichen Vorsatz. 😀

Dafür aber jetzt endlich – einfach isses ja immer noch, auch wenn ich bei der Aufgabenstellung erst mal gestutzt habe, weil ich nicht genau wusste, ob das tatsächlich 1400-bändige Brockhäuser (was bestimmt der voll korrekte Plural ist) heissen soll oder ob es dabei um die Seitenzahl geht. Ausgedacht hat sich das Thema Charis und ich nehme einfach mal das seitenstärkste Buch in meinem Regal. (Der Brockhaus steht übrigens wirklich im Wohnzimmer in einer furchtbar alten Auflage (ich glaube 12 Bände + 2 Ergänzungsbände + Atlas oder so), die mein Vater von seinem Vater erbte und ich von meinem und bei der ich’s nicht über’s Herz bringe, mich davon zu trennen.)

Wenn ich also mal alle Lexika oder Wörterbücher ausklammere dann ist mein seitenstärkstes Buch ‚Die Säulen der Erde‘ von Ken Follet.

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Dieses Buch ist auch ein echter Schatz und wird gehütet wie ein Augapfel. Ich bin ja an sich überwiegend-im-Bett-Leserin, aber für die Säulen habe ich eine Ausnahme gemacht und sie nicht nur komplett ordentlich auf dem Sofa sitzend gelesen – ich hab sie noch dazu nur ganz vorsichtig aufgeklappt und es geschafft, die 1295-Seiten starke Lektüre zu lesen, ohne einen einzigen Knick in den Buchrücken zu machen. Und dem Mitleser habe ich lieber ein eigenes geschenkt als ihm meines zu borgen. 😀

Nun gehe ich schon vorsichtig mit meinen Büchern um, aber so pingelig normalerweise längst nicht (und schon gar nicht mit den Taschenbüchern, die ich meist gebraucht kaufe), aber ein Blick ins Buch lüftet das Rätsel, weswegen ich den Follet so hätschele:

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Dass ich eine von Ken Follet signierte Version besitze, verdanke ich wieder mal Corina, die irgendwann vor hum mittlerweile schon 2 Jahren oder so (?) heftigst auf Twitter rumquiekte, weil sie erfahren hatte, dass sie dem Herrn in Kürze begegnen würde.

Ich war bis dahin total unbeschlagen, was Follet anging (und ich dachte ja auch immer, dass ich dicke Bücher gar nicht so gerne mochte und mit historischen Romanen hatte ich’s bis Tanja Kinkel und Ken Follet mich eines besseren belehrten ja auch nicht :D) und Corina dachte, das könne man nicht so lassen. Und recht hattse gehabt! Ich hab den dicken Wälzer in 1,5 Wochen verschlungen. 🙂

Eigentlich sollte das ja wieder eine Sammlung mehrerer Beiträge werden, aber dann lasse ich’s noch länger liegen, deswegen dieses Mal doch nur ein Teil.

Alle Projektbeiträge sammelt die beste Projektmuddi von allen in ihrer Liste.

Katja

 

 

 

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8 Kommentare zu “52 Bücher, Teil 14

    • Ich hab bisher noch kein weiteres von ihm gelesen. Der Mitleser hat nach den Säulen die Tore der Welt gelesen und war aber – im Vergleich – nur so semibegeistert, was mich dann bisher abgeschreckt hat.

      • Semibegeistert, ja, das trifft es. Schlecht ist das Buch wirklich nicht, kommt nur eben leider nicht ganz an die Säulen ran.

      • Ich meine mich zu erinnern, dass er primär erzählte, das enthielte noch mehr Gewaltszenen als die Säulen. Ich fand das da teilweise schon grenzwertig aushaltbar, deswegen bin ich da auch noch zögerlich. Diese Miniserie, die es darüber gab, haben wir schon gesehen – aber da kann ich ja auch gut weggucken, wenn’s mir zu brutal wird.

      • Beim Lesen machen mir solche Szenen nicht so viel aus, notfalls wird quergelesen.Da muss ich bei Filmen schon eher mal weggucken.
        Ich härte aber gerade merklich ab. Ich mag ja eigentlich nicht so gern Actionfilme, musste mir jetzt aber in kürzerer Zeit so einige mit ansehen. Kulturelle Bildung und so. Und es scheint mit ausreichender Übung einfacher zu werden.

      • Ich kann nicht so gut querlesen und dann hallt das Gelesene viel heftiger in mir nach als wenn ich im Film mal weggeguckt habe.
        Actionfilme sind auch nicht meins – wobei ich vor allem deswegen und mit neueren ein Problem habe, weil die schnellen Schnitte mich irre machen. Früher im TV hat mir das nicht so viel ausgemacht, aber auf der großen Leinwand muss ich da manchmal auch weggucken, weil mir sonst achterbahnmäßig schlecht wird. (Luxusprobleme echt ey!)

      • Wir gucken jetzt gerade die älteren nach. Kampfstern Galactica, Die hard 1 bis x, zuletzt Iron Man,ganz neue Welten tun sich mir auf.
        So richtig schlecht wird mir bei manchen Spielen. Also so richtig, im Wortsinn. Harry Potter, mit dem Besen rund um Hogwarts *örks* Auf Schiffen werd ich nie seekrank, dabei aber innerhalb kürzester Zeit.

      • Ich glaube, die Galaktika kenne ich nicht, den Rest davon schon. Das sind in der Tat welche, die ich ok finde. Die Die Hard sogar mehr als das. Yippijajey Schweinebacke! 😀
        Beim Spielen kann mir zum Glück nicht schlecht werden – was aber nur daran liegt, dass ich ausser meinem virtuellen Gartenklickspiel nix spiele. 🙂

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