¡Felicitaciones!

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Wer es schafft, zwei Jahre lang nicht zu rauchen, hat sich ja aber mal allermindestens eine Belohnung verdient! So wie heute zum Beispiel der Mitnichtraucher und hauseigene Schokoholic. Daher gibt’s nachher verdientermaßen einen großen Teller schokoladiger Minischokoladenmuffins für ihn.

Und weil die wirklich ganz schön schokoladig geworden sind, gibt’s für euch jetzt schon das Rezept. Wenn ihr ganz fix die Zutaten besorgt oder sogar zu Hause habt, könntet ihr das quasi noch schaffen, heute Abend synchron mitzufuttern. :mrgreen:

Für 50 – 60 Minimuffins braucht man:

250 g Mehl
2 TL Natron
30 g Kakaopulver
1 Prise Fleur de Sel (anderes Salz tut’s natürlich auch)
120 g Butter
2 Tafeln einer guten Zartbitterschokolade
2 Eier
120 g Zucker
2 Tütchen Vanillezucker
180 ml Milch

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und Papierförmchen in die Mulden eines Muffinblechs zwirbeln.

Eine der Schokoladentafeln grob zerkleinern und zusammen mit der Butter bei niedriger Temperatur in einem kleinen Topf schmelzen.

Die zweite Schokoladentafel fein hacken.

Mehl, Natron, Kakao und Salz gründlich in einer Schüssel miteinander vermischen.

In einer zweiten Schüssel die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die Milch und die geschmolzene Butter-Schokoladen-Mischung gründlich mit einrühren. Aus der anderen Schüssel die trockenen Zutaten dazukippen und die gehackte Schokolade dazugeben und nur noch so kurz verrühren, dass die trockenen Zutaten gerade eben feucht sind.

Mit Teelöffeln in die Förmchen füllen und pro Blech ca. 10 min backen.

Natürlich kann man die auch in normalgroßen Muffinformen backen, dann brauchen sie vermutlich eher doppelt so lange. Wer kein Muffinblech oder keine Silikonformen hat und nur in Papierförmchen backt, sollte die Papierteile doppellagig verwenden, sonst werden die Muffins eher breit denn hoch.

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Katja

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22 Kommentare zu “¡Felicitaciones!

  1. Pingback: 26.04.2013 | Gedankensprünge

    • Backst du denn gerne, Meike? (Oder lässt du lieber backen? :D)
      Wenn man die nicht gerade in den Miniförmchen backt, gehen sie wirklich ganz fix. Das Befüllen und nacheinander Backen ist eigentlich das Zeitaufwändigste.

      • Nein, ich backe überhaupt nicht gerne (das ist mir zu „wuselig“ mit den ganzen Zutaten und so, ich krieg‘ dabei echt immer die totale Krise), liebe aber frischgebackenen Schokokuchen. Und das halt das Schwierige. Aber zum Glück gibts öfter mal Schokokuchen, wenn ich bei meiner Ma zu Besuch bin – DIE backt nämlich gerne. 🙂

      • Ich koche auch viel lieber als dass ich backe, Meike. Wobei das mit dem Backen bei mir immer in Phasen auftritt, wo ich’s sehr gerne mache und dann gehen aber auch wieder Monate ohne selbstgebackenen Kuchen ins Land. Meine Mutter backt auch viel und gerne, wobei wir alle eher käsekuchenvernarrt sind und da ist ihrer echt unschlagbar. 🙂

    • Die Beträge muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen! Bei mir ist das, obwohl ich jetzt schon seit über 4 Jahren rauchfrei bin, deutlich weniger. Allerdings auch nur, weil ich die letzten 10 Raucherjahre nur noch selber gedreht habe und in den letzten Monaten bevor ich aufgehört habe, auch schon viel weniger geraucht hatte. Ich habe dann die Einsparung darauf basierend berechnet. Aber auch das ist schon gewaltig viel!

      Herzlich Willkommen auf meinem Blog! 🙂

  2. …och menno… die sehen so lecker aus…. und ich kriech nüscht ab… weil ich noch gar nicht mit dem Nichtrauchen angefangen habe… aber angucken ist ja auch schön… :mrgreen:

  3. @Emily: Zu manchen Gelegenheiten muss das auch einfach sein. 🙂

    @Wortman: Herzlich Willkommen hier! Hast du gerade frisch aufgehört? 🙂

    @Rabea: Normalerweise würde ich ja für dich allemal ’ne Ausnahme machen und wenigstens virtuell trotzdem was abgeben, aber bei diesen speziellen Muffins, die eine explizite Nichtraucherbejubelungsgeschmacksausbildung haben, geht das ausnahmsweise leider nicht. :mrgreen:

      • Ach du meine Nase! Ich hoffe, du hast dich wieder gut davon erholt?
        Ich drücke feste die Daumen dafür, dass dich wenigstens die Schmacht nicht mehr plagt. Mir ging es anfangs ziemlich lange ganz schön übel, aber das Durchhalten hat sich auch sehr gelohnt.

      • Die Schmacht plagt mich so nicht. Liegt wahrscheinlich auch an dem Infarkt. Heilsamer Schock und so 😉
        Mir gehts super. Kann nicht klagen 🙂

      • Das mit dem Schock glaube ich gerne. Ich hab ja in den ganzen Raucherjahren nicht bewusst wahrgenommen, was das mit mir veranstaltet hat (und wollte es natürlich auch gar nicht wissen), aber wenn ich alleine sehe, dass mein Ruhepuls jetzt 20 Schläge pro Minute niedriger ist als zu Raucherzeiten, gruselt es mich wirklich wie groß dieser Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System war. 🙄

  4. Wer nimmt das auch schon wahr? Ich hab gut 35 Jahre geraucht… es hat mich da nie irgendwie gekümmert, was das Rauchen im Körper verursacht. Warum auch? Man war ja kerngesund. 😉

    • 35? Ufff. Bei mir waren’s 22.

      Kerngesund, genau. Und Meister im Selbstbelügen. 😀
      Wenn ich’s tatsächlich mal nicht vermeiden konnte und zwangsweise mit gesundheitlichen Auswirkungen konfrontiert war, musste ich auf den Schock immer erst mal eine rauchen…

      • So ging es mit die 35 Jahre auch 🙂
        Willkommen im Club. Dann drück ich dir die Daumen, dass du auch nicht wieder anfängst. Der Doc in der Reha sagte uns, wenn wir nicht rauchen und ernährungstechnisch nicht wild übertreiben, dann sieht unser Herz in 10 Jahren wieder so aus wie das eines Nichtrauchers 🙂 Das ist für mich ein Ansporn nach dem Infarkt 😉

      • Ich glaube (hoffe), dass ich damit endgültig durch bin. Ich hab die ersten Monate nach dem Aufhören so verflucht gelitten, ich hätte die Tapete mit den Fingernägeln von den Wänden kratzen können. Da war zwar auch ein verdammt stolzes Gefühl dazwischen, weil ich etwas geschafft hatte, von dem ich das nie für möglich gehalten hatte, aber dieses Verlustgefühl am Anfang und vor allem, dass ich all meinen Gefühlen ausgesetzt war ohne sie wegrauchen zu können, haben mich echt wahnsinnig gemacht. Ich hab viel zu viel Respekt davor, was damals mit mir passiert ist, dass ich leichtfertig ’nur mal eine‘ probieren würde und insgesamt bin ich so froh, dass ich davon weg bin, dass das höchstens als Kurzschluss passieren könnte.
        In den ersten Monaten habe ich auch überhaupt keinen Alkohol angerührt, weil ich befürchtet habe, ich könnte angesäuselt leichtsinnig zur Kippe greifen.

      • Wenn du dich beherrschen kannst, solltest damit auch durchkommen 🙂
        Ich hatte das „zweifelhafte Glück“ durch einen Infarkt von den Ziggis los zu kommen. Nach vier Tagen Intensivstation hast du den körperlichen Entzug schon hinter dich gebracht. Der Rest spielt sich im Kopf ab. Ohne den Infarkt würde ich heute noch rauchen. Drei Versuche in den letzten Jahren waren kläglich gescheitert.
        Das du so gelitten hast liegt ebenso an der Kopfsache. Das Problem ist natürlich auch, man sucht unwillkürlich Ersatzbefriedigung. Viele fangen mit Süßigkeiten etc. an… Das ist natürlich auch ein Problem. Ich kenne Leute, die haben nach dem Aufhören in den Jahren bis zu 30 Kilo zugenommen… weil sie eben Essen als Ersatzbefriedigung genommen haben.

        Persönlich habe ich durch den Infarkt und das Drumherum gute 6 Kilo abgenommen und ich passe gut auf, dass die nicht wiederkommen 😀

      • Klar ist das reine Kopfsache, aber das zu wissen oder sogar zu verstehen, was da chemisch im Gehirn passiert, hat’s damals nicht leichter gemacht. Angefühlt hat sich das trotzdem ganz schön kagge. :mrgreen:

        Ich hab in den ersten Monaten wie ’ne Blöde Kaugummi gekaut. Das hatte schon schräge Ausmaße, ich hatte hier zeitweise fast 20 verschiedene Sorten rumliegen. Aber das hörte dann irgendwann auch schlagartig wieder auf.

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