Little Confessions #31

Ich bin eigentlich eine furchtbar chaotische Gärtnerin. Meine Blumen wuchern kreuz und quer, in Beeten oder auch daneben, im Erdbeerbeet wächst ein Schnittlauch und eine Pfingstrose, die noch nie geblüht hat, und im Staudenbeet wachsen mittlerweile diverse Erdbeerpflanzen. Das war im letzten Jahr eigentlich nur eine, mit der ich nicht mehr wusste, wohin und so landete sie bei den Blumen. Wer ahnte denn, dass die sich so vermehrt, dass die Erdbeeren bis zum nächsten Jahr das halbe Beet entern würden?

Das eigentlich im ersten Satz steht da, weil ich eigentlich etwas ganz anderes erzählen wollte, nämlich das, was mir vorgestern beim Bepflanzen der Blumenkästen auffiel und was genauso charakteristisch für mich ist, obwohl es diesem Chaos oben so völlig zuwiderläuft:

Bei Blumenkästen hab ich einen absoluten Symmetriefimmel. Nicht nur, dass ich die Blumen innerhalb der einzelnen Kästen symmetrisch einpflanzen muss, ich muss auch an der Stelle wo etliche Kästen nebeneinander an der Terrassenbrüstung hängen, sämtliche Kästen, also diese ganze Seite, symmetrisch bepflanzen. Da befinden sich gerade 5 Blumenkästen und von der Petunie ganz in der Mitte des mittleren Kastens an sind alle Blümchen nach aussen hin, in beide Richtungen gleich.

Es würde sich für ich völlig falsch anfühlen, das nicht so zu machen. 😀

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Das gilt aber nur für diese länglichen Blumenkästen, bei Kübeln bin ich völlig entspannt und gewohnt chaotisch.

Katja