52 Bücher, Teil 11

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich meinen Rückstand bei den 52-Büchern wieder aufholen würde, aber das 12. Thema gibt es erst morgen Früh (oder vielleicht auch heute Nacht? Ich weiss nicht so genau, wann Katrin die immer veröffentlicht.) und hier ist schon der Beitrag zum 11. Thema.

Es geht dieses Mal um das liebste Buch aus Kindertagen und dazu wurden direkt drei sehr ähnliche Themen von Kerry, Tessa und DarkJohann vorgeschlagen.

An die meisten Bücher, die ich als Kind gelesen habe, kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Ich weiss, dass wir in der Grundschule eine Bibliothek hatten und dass ich die wohl ziemlich komplett verschlungen habe in den vier Jahren, aber wie auch meine restlichen Erinnerungen an diese Zeit, ist auch die an die Bücher nur recht lückenhaft.

Das erste Buch, an das ich mich bewusst erinnern kann und daran, es als Kind geliebt und etliche Male verschlungen zu haben war Paul Maars ‚Eine Woche voller Samstage‘. Das Sams liebte ich aus der Augsburger Puppenkiste und das Buch liebte ich noch viel mehr, weil ich damit nicht mehr darauf angewiesen war, dass es tatsächlich mal im Fernsehen gezeigt wurde. Heutzutage ist das unvorstellbar, dass es damals™ ja nur für wenige Stunden am Tag überhaupt Kinderprogramm auf einem der insgesamt drei (!) Fernsehsender gab und natürlich durften wir auch nicht jeden Tag fernsehen (vom Sandmännchen mal abgesehen), sondern nur wenn etwas Besonderes lief.

Damals wollte ich natürlich auch immer so ein Sams mit seinen Wunschpunkten haben, aber leider hat es nie geklappt, dass ich die günstigen Voraussetzungen dafür hinbekommen hätte. Die kenne ich übrigens heute immer noch:

Wenn am Sonntag die Sonne scheint,
am Montag der alte Freund Herr Mon zu Besuch kommt und Mohnkuchen (oder war es ein Strauß Mohnblumen?) dabei hat,
am Dienstag Dienst ist,
am Mittwoch die Mitte der Woche ist,
es Donnerstags ein Gewitter mit ordentlich Donner gibt
und man am Freitag frei hat,
dann, aber leider auch nur dann, sind die Chancen ziemlich gut, dass man am Samstag einem Sams begegnet!

Den zweiten Band ‚Am Samstag kommt das Sams zurück‘ hatte ich natürlich auch! Aber den ersten Teil mochte ich immer lieber.

So, das war’s mit Rückständen! Jetzt kann ich ganz entspannt auf’s neue Thema warten.

Alle Beiträge zum 52-Bücher-Projekt sammelt die zukünftige Weltherrscherin auch während ihres wohlverdienten Urlaubs in ihrer schicken Liste.

Katja

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6 Kommentare zu “52 Bücher, Teil 11

  1. Sonntags um 0.01 Uhr veröffentliche ich das neue Thema. 🙂 Das heißt, ich sollte so laaangsam mal anfangen, den Artikel zu schreiben.
    Erstaunlich, dass die Organisation bei so einer chaotischen Projektmuddi doch einigermaßen reibungslos läuft. Schnell irgendwo auf Holz klopfen…
    Das Sams ist toll!

    • Dass die Projektmuddi chaotisch ist, merkt man aber in der Organisation gar nicht. 🙂 Ich finde das ja sehr klasse, dass du das schon das zweite Jahr in Folge so klasse hinbekommst. Ich hätte da bestimmt spätestens nach dem ersten Jahr die Nase von voll gehabt. 🙂
      Ich klopfe aber natürlich direkt mal mit – ganz sonntäglich faul ohne mich viel dafür bewegen zu müssen direkt auf meinen Holzschreibtisch.

  2. Das Buch ist komplett an mir vorbei gegangen. Das Sams habe ich erst zusammen mit meinen Kindern im Fernsehen entdeckt. Und irgendwie hat sich da kein Zauber mehr einstellen kön nen.

    • Habt ihr den Film gesehen oder die Puppenkistengeschichten? Den Film kenne ich gar nicht, kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Film das ausmachen kann, was die Augsburger Puppenkiste konnte. 🙂

      • Den Film.
        Ich habe die Puppenkiste geliebt, besonders Jim Knopf. Hat leider nicht geklappt, das an die Kinder weiterzugeben. Mochten sie nie, auch keine anderen Geschichten mit Puppen, nicht mal Kasperltheater in echt. Und auch seltsamerweise ganz lange keine Filme mit echten Schauspielern. Total zeichentrickverdorben.

      • Schade, dass deine Kinder die Puppenkiste nicht mögen. Ich habe die auch heiss und innig geliebt!
        Die ersten Zeichentrickserien, an die ich mich bewusst erinnern kann, waren Tom und Jerry und Paulchen Panther, aber ich glaube, da war ich auch schon ein bisschen älter als bei der Puppenkisteliebe.

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