en apuntes #23

  1. Frage an die geschätzte Leserschaft: wie verwaltet und handhabt ihr denn eure Bookmarks? Ich hatte die immer im Browser, aber das ist ein unübersichtliches Chaos und ich bin damit nie wirklich glücklich gewesen. x-marks habe ich mal eher halbherzig probiert, aber so richtig warm bin ich damit nicht geworden. Hat jemand einen Tipp oder eine Idee für mich? Speziell meine Sammlung von Rezeptlinks ist mittlerweile so ausufernd groß, dass ich Rezepte fast einfacher wiederfinde, wenn ich danach googele als dass ich den Link in meinen Bookmarks wiederfinden könnte.
  2. Und wo ich schonmal dabei bin: Wie handhabt ihr das denn bei Sachen im Web, die euch gefallen haben und die ihr gerne wiederfinden wollt? Packt ihr die auch mit in die Lesezeichen oder wie verwaltet ihr die?
    Das sind bei mir die verschiedensten Dinge von einzelnen Comicstrips oder Bildern bis hin zu Texten, die mich beeindruckt haben und die ich gerne irgendwann wieder mal lesen würde. Das habe ich halbherzig mit evernote probiert, bin dafür aber doch zu unkoordiniert als dass ich es dort sinnvoll ablegen würde.
  3. Am praktischsten wäre vermutlich, ich mache mir um 1 und 2 zusammen Gedanken anstatt das aufzufasern und mein Chaos noch weiter zu verbreiten. Ich bin echt dankbar, wenn ihr mal erzählt, ob und wie ihr es schafft, da Ordnung und Struktur reinzubringen. Eine Wohnung aufzuräumen und eine gewisse Struktur darin zu haben, bekomme ich hin, bei Daten (ob auf der Festplatte oder im Web) bin ich total überfordert, das ist immer Chaos pur (vielleicht, weil der physische Platz in der Wohnung starre Grenzen hat, der für Daten nicht so beschränkt ist?).
  4. Ach und wo ich schonmal dabei bin, euch mit solchen Technikfragen zu nerven: Ich scheine die einzige zu sein, die Twitter tatsächlich über die Original-Webseite nutzt. Das nervt mich mittlerweile ziemlich. Vor allen Dingen, dass die Original-App nicht mit der Seite synchronisiert, d.h. ich bekomme bei Mentions sowohl auf dem Handy als auch auf dem Tablet eine Meldung, die auch nur weggehen, wenn ich sie am entsprechenden Gerät lösche. Bei gmail funktioniert das so griffig, dass – egal wo ich die Mail lese – alle Geräte das dann auch erkennen.
    Wie nutzt denn der zwitschernde Teil meiner Leser Twitter? Just als ich irgendwo über Tweetdeck stolperte und mir das endlich mal anschauen wollte, wird das wohl eingestellt.
  5. Seit ich eine Eselsbrücke dafür habe, kann ich mir merken, wie das mit der Zeitumstellung ist: Die Uhr wird immer in Richtung Sommer verstellt. Im Frühling also eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.
  6. Beim Einkauf vor Feiertagen frage ich mich häufiger mal, ob sich der ganze Ort zu einem Flashmob in den Läden verabredet hat und ob ich die einzige bin, die da immer rein zufällig reingerät. Hölle. Als würden die Läden ihre Türen für immer schließen. Ich bin immer ganz erstaunt, dass das Ladenpersonal nur schöne Feiertage wünscht und sich nicht mit ‚Leben Sie wohl‘ verabschiedet.
  7. Golfi muss zum TÜV – read as: hätte im Januar zum TÜV gemusst und ich hab’s bisher verschusselt. Hier also gerade wieder großes Bibbern, dass er’s nochmal schafft und das hoffentlich ohne ein halbes Vermögen zu verschlingen.
  8. Gestern waren’s 8°C auf der Anzeige der Apotheke in der Innenstadt. Das ist quasi fast sowas ähnliches wie Frühling, zumindest weit entfernt von Schnee, der anscheinend schon wieder in allen möglichen Landesteilen fällt.
  9. Hier wird bald ein Waffeleisen für belgische Waffeln einziehen! Yeahyeahyeah!
  10. Ich bin dann mal in der Küche; wieder mal Sinchens Mediterranen Nudelsalat machen. Tolles Zeug, holt den Sommer auf den Teller!
  11. Ich hab übrigens die 7 Wochen ohne Süßigkeiten oder sonstiges Naschwerk spielend einfach überstanden. Das einzige, wo ich nicht so streng zu mir war (wobei sich das gar nicht nach Strenge anfühlte) und einen Nachtisch zubereitet habe, war die Rosmarin Crème Brûlée (Rezept irgendwann demnächst), die ich unbedingt machen musste als ich nach 6 Wochen Suchens endlich endlich wieder mal frischen Rosmarin beim Einkaufen ergattert hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Verzicht so wenig nach Verzicht anfühlen würde.
  12. Schöne Ostertage allseits! Lasst es euch gut gehen. 🙂

Katja

30 Kommentare zu “en apuntes #23

  1. 1-3) Ich hatte bisher ja ALLES in den Lesezeichen vom Firefox, auch die rrs-feeds von über 100 Blogs, da ging das einfach nicht ohne Aufräumen. Deshalb habe ich da ganz viele Ordner mit Unterordnern, in die ich die jeweiligen Lesezeichen ziehe.
    Synchronisieren war für mich bisher kein Thema, weil ich ja kein Schlaufon habe. Da hier inzwischen ein Tablet Einzug gehalten hat, wollte ich eigentlich auf den Google-Reader wechseln. Das hatte sich dann ja erledigt, daher habe ich direkt auf Feedly umgestellt und muss mich jetzt nicht umgewöhnen. Damit bin ich bisher auch gut zufrieden, habe aber keinerlei Vergleichsmöglichkeiten.
    Und nun könnte ich bei meinen Lesezeichen eigentlich mal aufräumen, aber irgendwas sperrt sich in mir. Erstmal lasse ich die Blogs noch drin, die mag ich nicht löschen.
    6) Dann muss das aber reichlich Flashmobs gegeben haben, hier waren auch ein paar. Und ich mittendrin.
    7) Daumendrück.
    8) Neid! Wir durften schon wieder schieben.
    12) Dir auch wunderschöne Ostertage.

  2. 1, 2, 3: Chaos. Hier auch. Immer. Ich habs mal mit Ordnern für die Lesezeichen versucht. Aber das behalte ich nicht sonderlich lange bei.

    4: Tweetdeck. Ich habe noch keine Ahnung wie ich damit umgehen soll. Google Reader ersetzen war einfacher. 🙂

    5. COOL 😀 Das leuchtet sogar mir ein.

    6: Hier war es erschreckend ruhig. Und der Vorteil an kurz vor Feiertagen/Ladenschluss sind die Angebote, die sie einem fast hinterher werfen.

    7: Hab auch große Angst, dass mein Auto, dass ich sowieso nie sehe, es diesmal nicht schafft. Er wird ja auch nicht sonderlich gepflegt… :/

    8: Hab mir das Wetter für die nächsten 2 Wochen angesehen… gar nicht so schrecklich, wenn wir Ostern erst mal überlebt haben. Und ja. Hier schneit es. Obwohl es das laut Bericht erst Sonntag soll. Aber das ist sicher der einzige Ausrutscher, den der Wetterbericht sich erlaubt.

    9: Mir ist aufgefallen, dass mein Sandwichtoaster auch ein Waffeleisen hat… Sollte ich vllt. auch mal benutzen 😀

    10: Zuviel Tomaten. Bin da immer noch übersättigt.

    11: Ih?

    12: Dir auch 🙂

  3. @Leonie: Unter- und Unterunterordner habe ich auch, trotzdem empfinde ich das alles als furchtbar unübersichtlich. *soifz* Vielleicht muss ich da einfach konsequenter ausmisten und Kram auch wieder rauslöschen anstatt immer mehr zu horten. 😀
    Liebe Grüße in die Sonne!

    @Guinan: Feedly ist prima, wenn man erst mal den ganzen grafischen Schlunz ausgeschaltet hat. Das fühlt sich für mich auch direkt vertraut an nach vielen Jahren mit dem Googlereader. (Nur die App finde ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig.) Mein Reader ist, das fällt mir gerade auf, auch immer das einzige, das strukturiert und ordentlich ist, die Bookmarks im Browser sind trotz Ordnerstruktur immer durcheinander. Vielleicht muss ich da durch und die wirklich einfach mal gnadenlos sortieren. 🙄
    Hast du die ganzen Blogs dann auch immer manuell angesteuert und gar nicht mitbekommen, wenn es Updates gab?
    7. Danke!
    8. Ich hab vor ein paar Tagen die ersten Balkonpflanzen besorgt und traue der Sache hier auch noch nicht so weit, dass ich sie rausstellen würde. Nachts friert’s hier auch noch ordentlich.

    @Muriel: Da muss ich jetzt doch nachfragen: Hast du einfach nicht das Bedürfnis, Links wiederauffindbar zu speichern oder hast du irgendein ganz tolles anderes System, das meine Fragen gar nicht erfasst haben?

    @Svü: 5. Und man kann sich so gut reindenken. Ich recke mich auch immer in Richtung Sommer. 😀
    7. Ich wusste gar nicht, dass du ein eigenes hast. Dachte, du nutzt das deiner Ma, wenn du sie besuchst.
    8. wetter.com hat die 16-Tage-Vorhersage für hier innerhalb der letzten 3 Tage um 10 Grad gesenkt. Eigentlich sollten es nächste Woche bis zu 16° werden, jetzt sind noch 6 angesagt.
    9. Mein normales Waffeleisen krame ich alle paar Jahre nur mal raus, aber seit wir vor 2 Jahren über meinen Geburtstag in Belgien waren und in Brügge weltbeste Waffeln gegessen haben, will ich gerne so eines haben und jetzt bekommen wir’s geschenkt. 🙂
    10. Zuviele Tomaten gibt’s ja gar nicht. 😀 Tomate geht bei mir immer und allumfassend.
    11. Der Versuch, mal wirklich in der Fastenzeit auf was zu verzichten. Also nicht aus religiösen Gründen, sondern um zu ergründen, wie schwer es mir fällt. Diszipliniert kann ich ja gut, deswegen war das Durchhalten kein Thema, aber ich hätte nicht gedacht, dass es mir nur so wenig ausmachen würde.

    • Bei einer ausgewählten Handvoll Blogs bekomme ich Email-Benachrichtigungen, bei den anderen eben nur per rss in den Lesezeichen, also Maus über den Eintrag gehalten, dann klappen die einzelnen Positionen aus und sind als gelesen oder ungelesen markiert. Wenn ich von jedem Beitrag gleich die Info im Postfach hätte, dann käme ich zu gar nix mehr. Aber jeden Tag 100 Lesezeichen zu kontrollieren, das wurde inzwischen auch nervig, auch wenn das relativ schnell geht, ich habe doch immer wieder zwischendurch nachgeguckt, ob irgendwo was Ungelesenes ist. Mit dem Reader gefällt mir das jetzt schon wesentlich besser.

      • Ah, ich wusste gar nicht, dass man das direkt in den Lesezeichen erkennen kann, ob neue Beiträge da sind. Mich hätte das wohl trotzdem irre gemacht. Ich hab ganz zu Anfang meiner Bloglesezeit immer die paar Blogs manuell angesurft, aber als das mehr als eine Handvoll wurden, war ich recht schnell genervt davon. Vor allem, wenn die partout nix neues geschrieben hatten, obwohl ich jetzt schon zum zweiten Mal wieder da war. 😀
        Als ich dann mitbekommen habe, was man mit diesem RSS-Knöpfchen anfangen kann, das es auf einigen der Blogs gab, habe ich mir dann direkt einen Reader gesucht. Das war damals ein lokaler auf meinem Rechner installierter, der noch dazu nicht abschaltbare Pushmeldungen hatte, sobald ein neuer Beitrag irgendwo veröffentlicht wurde. Der hat mich auch nach kürzester Zeit irre gemacht, weil ich zu nichts mehr kam, weil ich ja unbedingt nachgucken musste, was es da neues gab. :mrgreen:

    • Ich hasse es, dich zu enttäuschen, aber es ist ersteres. Ich habe keine Lesezeichen. Mein Leben spielt sich in meinem Reader und in meinem Postfach ab.
      Und über Twitters schiere Existenz könnte ich mich jeden Tag wieder lautstark aufregen.

      • Mehr als meiner Enttäuschung sei dir meines Neides gewiss, dass es dir tatsächlich gelingt, frei von einem derartigen Datenmessitum zu sein! :mrgreen:

  4. Ich habe auch null Struktur in meinem Datenwust (Blogs dank Reader ausgenommen), denn ich bin ein Chaot. Aber würde ich Ordnung in meine Sachen bringen wollen, würde ich es wohl über Excel erledigen. Da kann man ja auch Hyperlinks einbauen (bzw. i. d. R. werden diese automatisch erkannt), so dass man von dort aus direkt hinklicken könnte. Daneben könnte man ja Spalten mit Rubriken, Anmerkungen etc. setzen, so dass man jederzeit filtern könnte. Von der Suchfunktion ganz zu schweigen. Ich glaube, das könnte funktionieren, wäre natürlich zuerst verdammt viel Arbeit. Ich arbeite mit den FF-Lesezeichen und Ordnern, es ist aber wohl ähnlich wie bei Dir, die Ordner mit -zig Einträgen, vieles davon gucke ich dann doch nicht mehr an, aber „ich könnte es irgendwann ja doch noch mal brauchen“.
    In meinem geliebten Googlereader habe ich Blogs nach Kategorien geordnet, u. a. eine, die „NeuNeuNeu“ heißt, dort kommen alle Blogs rein, die „unter Beobachtung“ stehen und noch nicht in meiner Blogroll sind.
    Artikel, Bilder, Videos u. ä., die ich epochal finde, speichere ich auf meiner Festplatte — zwar habe ich hier auch Ordner, aber die sind mittlerweile so vollgestopft, wehe, ich suche mal etwas.
    Zu Twitter kann ich nichts beitragen, ich habe das, wenn, dann auch immer über die normale Seite besucht, aber ich bin da kaum noch. Mir ist Twitter zu flüchtig und unstrukturiert (es klingt merkwürdig, wenn ein Chaot das sagt, nech?), obwohl es schon sehr kreative, lustige Twitterer gibt. Manche Blogs schreiben ab und zu „Best of Twitter“-Beiträge, da staune ich, was manche in 140 Zeichen reinpacken können.

  5. 1.+ 2. Die wichtigen Bookmarks sind in Safari wohl geordnet und sortiert, sync geht über die iCloud, ctrl+d schiebt eine interessante Seite in einen tmp Bookmarks-Ordner, oder zu Read it later für später… wenn ich einen Link aufheben will, dann kommt die Seiten nach Evernote, mein mittlerweile privates Wiki.. quasi
    3. Nun, das hilft nichts außer Disziplin…
    7. toi toi toi.
    12. dto. 🙂

  6. @Katrin: Beruhigend, dass ich nicht alleine mit dem Chaos bin. 😀
    Ich glaube, Excel ist mir zu wenig in Fleisch und Blut als dass es für mich funktionieren könnte. Aber bei der Überlegung darüber kam ich gerade auf die verwegene Idee, dass ich mich stattdessen im WordPress-Dashboard recht heimisch fühle und dass ich mal überlegen muss, ob sich da nicht eine Linksammlung sinnvoll organisieren ließe.
    Auf die Festplatte speichere ich keine Bilder mehr, weil ich die dort eh nicht wiederfinden würde. Dahingehend bin ich immerhin schon lernfähig. :mrgreen:
    Und mein Feedreader hat auch einen ‚Reste und Neue‘-Ordner – sieht so aus als würden wir tatsächlich unser Chaos an den gleichen Stellen ähnlich beherrschen.

    @Anette: Ah danke! Ich bekomme nur häufiger mit, dass in meiner Timeline darüber gelästert wird, dass Leute direkt über Twitter twittern, aber natürlich sagt ja keiner mal dazu, was er/sie so stattdessen nutzt. 😀

    @Rüdiger: Von den ganzen Appledingen habe ich ja mal gar keine Ahnung, aber Read it later kenne ich immerhin. Das hatte ich lange als Firefox-Erweiterung und hab’s bei der letzten Rechnerinstallation nicht wieder installiert, weil ich auch da völlig undiszipliniert war und einfach noch mehr offene Tabs gehortet habe als so schon im Browser.
    Und 3.: Ja, so langsam geht mir das auch auf, dass ich da wohl ordentlich Bedarf an Disziplin habe – egal welches Medium es werden wird. *soifz*
    7. +12.: Danke! 🙂

    • Im Dashboard kann man ja leider nicht mal Unterordner für die abonnierten Blogs einrichten. Ich teste gerade NewsBlur. Gefällt mir vom Design her sehr gut, allerdings dauert es teilweise recht lange, bis die Feeds geliefert werden. Und es kostet was bei über — ich glaube es waren 64 Abos, und da bin ich ja „leicht“ drüber dank des Bücherprojektes. 🙂 Die App ist an sich auch sehr schön auf die Darstellung bezogen, allerdings lässt die Performance bei schlechtem Netz arg zu wünschen übrig. Seufz.
      Die Excellösung hat den Nachteil, nicht synchronfähig zu sein, aber bei Favoriten/Lesezeichen ist mir das auch nicht wichtig, das brauche ich nur beim Reader. Da aber unbedingt.

      • Ich war eher versucht, mir ein neues Blog anzulegen und dort dann via Seiten oder Beiträgen meine Links zu sammeln oder auch mit Kategoriensystem. So genau war der spontane Gedanke nicht, aber schon ausserhalb meines eigentlichen Blogs eines, das nicht öffentlich ist, sondern nur für mich zum Sammeln. Ich weiss aber nicht, wie komfortabel das dann wäre.

        Für die Feeds bin ich mit Feedly eigentlich ganz zufrieden. 🙂
        Und über den 64 Abos liege ich auch deutlich drüber. 😀

  7. Haha, an Evernote bin ich auch grandios gescheitert 😀
    Mag wohl daran liegen, dass ich mich mit dem smarten Telefon noch immer nicht so richtig angefreundet habe, was sync und solche Sachen angeht. Das liegt einmal daran, dass alle benutzten Geräte eher als uralt einzustufen sind und zweitens brauch ich unterwegs keine Bookmarks, Feeds und co – da lese ich immer noch leidenschaftlich 🙂

    Bookmarks sind also ausschließlich auf dem heimischen Rechner und da eben über die FF Lesezeichen mit Ordnern und Unterordnern. Punkt.
    Was 2) angeht, also das sammeln von digitalen Schnippeln, Rezepten, Bildern, Anleitungen und was nicht alles – das hat mir auch immer großes Kopfweh bereitet, über die Lesezeichen ging das nicht wirklich gut. Nun, ich habe mir jetzt tatsächlich, unter größter Selbstdiziplinschwörerei doch einen Pinterest Account zugelegt. Es ist eben einfach praktisch thematische Boards anzulegen und da interessante Dinge mit einem kurzen Stichwort einfach abzulegen. Und über Browser auf der Arbeit und App auf dem smarten Telefon komme ich auch immer schnell und einfach dran – der größte Vorteil ist dabei wohl mein seltsam funktionierendes Gedächtnis, denn ich bin nie sehr logisch organisiert, weiß aber in sekundenschnelle wo ich was abgelegt habe. Was die praktische Langzeitorganisation über Pinterest angeht kann ich noch keine Auskünfte geben, ich bin recht frisch dabei, aber bisher scheint es (für mich) gut zu funktionieren.

    Zu 3) Twitter: Echofon, seit ich twittere. Bisher ganz zufrieden, aber da bin ich auch wieder eher so „das kenne ich, das funktioniert, bis mir keine was tolleres sagt, behalte ich das“.
    Zu 5) ich konnte es mir endlich merken mit: Im Frühling werden die Stühle raus gestellt, im Herbst holt man sie wieder rein. Deine Brücke ist aber viel hübscher!
    Zu 7) *daumendrück*!!!
    Zu 8) Hier hat es gestern den ganzen Tag kleine Flöcken geschneit, die aber, wegen Sonnenschein und Plusgraden nicht liegen geblieben sind. Das war ein seltsamer Ausblick.
    Zu 11) Das habe ich auch mal ein Jahr gemacht – und habe es genauso überraschend einfach gefunden. Ich glaube, das wäre aber auch das einzige auf das ich, meine wenigen Süchte betreffend, wirklich so lange Zeit verzichten könnte.
    Zu 12) Dir auch, aber so was von 🙂

    Tanya, huch, recht lang.

  8. @Tanya: Ach Danke! Ich guck mir die Tage mal Pinterest und Echofon an! 🙂
    5. Ich bin da gerade zu begriffsstutzig. Wie kommt man denn von raus und rein auf vor und zurück? Raus vor’s Haus? *kopp kratz*
    11. Ohne Kafffee oder so ginge bei mir auch nicht. Oder 7 Wochen ohne Internet (soll’s ja auch geben).
    7 und 12: Dankesehr! 🙂

    @Svü: Na dann gute Nacht! 😀

  9. Evernote ist aber eigentlich ganz simpel und wirklich toll, um Dinge zu speichern. Man kann sowohl einzelne Notizbücher anlegen (z. B. Rezepte) als auch Tags vergeben (z. B. Nudeln, Fleisch, Fisch, vegetarisch). So findet man wirklich alles wieder.

  10. Evernote ist aber eigentlich ganz simpel und wirklich toll, um Dinge zu speichern. Man kann sowohl einzelne Notizbücher anlegen (z. B. Rezepte) als auch Tags vergeben (z. B. Nudeln, Fleisch, Fisch, vegetarisch). So findet man wirklich alles wieder.

  11. @Träumerin: Ich will damit auch nicht sagen, Evernote wäre doof. Ich bin nur nicht damit warm geworden, weil es einfach nicht zu mir passt. Hat man ja manchmal, dass man ein neues Programm/Dingens ausprobiert und es fühlt sich richtig an und zu anderen bekommt man einfach nicht den Zugang.

    Getpocket werde ich mir mal anschauen, was das kann. Danke für den Hinweis! 🙂 Davon hatte ich noch nie gehört.

  12. 1.+2. Das mit dem Bookmarks habe ich aufgegeben. Komm ja so schon nicht hinterher mit dem Lesen. Frühling mir dann doch mal was merken will, schick ich mir den Link mit’nem hoffentlich aussagekräftig Betreff per Mail und archiviere dann dort in einem „Irgendwann“-Ordner. 😉

    4. Twitter nutz‘ ich, wenn denn überhaupt noch, auch am liebsten über die Originalseite. Von unterwegs dann über die normale Twitter-App.

    5. Der Möbelfachverkäufer merkt sich das mit der Uhr übrigens über die Gartenmöbel. Die stellt im Fruhl vors Haus und im Herbst wieder zurück ins Haus. Da musste ich doch sehr schmunzeln. 🙂

    7. *Daumendrück*

    9. Ich befürchte das schlimmste. Für meine Tastatur… *sabber*

    11. Meine 4 Wochen ohne waren schrecklich. Naja, die letzten beiden auf jeden Fall. Da musste ich aber auch wieder arbeiten.

    • 1.+2. So ging mir das mit den Texten, die ich für später zum Lesen im Read it later oder einfach in offenen Tabs aufgehoben habe. Mittlerweile schließe ich da alles (was nicht Artikel in einem meiner Lieblingsblogs ist) konsequent, was ich nicht nach 2, höchstens 3 Tagen gelesen habe.
      Link per Mail ist aber tatsächlich eine gute Idee für Ausnahmefälle! Das muss ich mal ausprobieren.

      4. Ich teste ja jetzt seit ein paar Tagen Echofon. Die erste Begeisterung darüber, dass es sich die gelesenen Tweets merkt und synchronisiert zwischen den einzelnen Geräten ließ nach als ich gemerkt habe, dass das aus irgendwelchen Gründen nur in der Theorie und eher sehr selten funktioniert. Und irgendwie fehlen mir da ein paar Sachen zum Einstellen. Hmm.

      5. Ah. Das ist ja ähnlich zu Tanyas Stühlerücken beim Umstellen. 🙂

      7. Danke.

      9. Das dauert jetzt doch alles irgendwie länger als gedacht. Aber dann starte ich natürlich demnächst meine großartige Küchengerätearmada (Belgische Waffeln kann man bestimmt noch mit Belgischen Waffeln mit selbstgemachtem Eis toppen) um dich zum Sabbern zu bringen. :mrgreen: (Der nächste Kaffee dann hier statt am Rhein. :))

      11. War im März bei dir Süßes dran? Hatteste das irgendwo erzählt? Mir war nur so nach Alkohol im Januar und Kaffee im Februar, wobei zweiteres bestimmt irgendwelche Menschenrechtsdingse verletzt. Auch, wenn man sich das selber antut. 😀

      • Mit ein bisschen Nachdenken kam ich ja noch drauf. Schwierig ist das nur bei Leuten, die ihre Terrasse oder den Garten hinterm Haus haben. :mrgreen:
        Aber das Bild mit den Stühlen mag ich auch, das hat ja auch den Fokus auf den Sommer. 🙂

      • 5. Ach, huch, das mit dem Stühlerücken hatte ich völlig überlesen. Also neeee.

        9. (Du gibst rechtzeitig Bescheid. :mrgreen: )

        11. Jupp im März gab’s die Süßigkeitenfolter. Das war Menschenrechtsverachtend! Die Sache mit dem Kaffee war dagegen ein Spaziergang! Erzählt hatt‘ ich’s aber, glaub ich nicht.

      • @Corina: 9. Möchtest du direkt zeitgleich mit dem Waffeleisen eintreffen oder darf ich erst mal üben? :mrgreen:

        11. D.h. so lange es Kaffee oder Süßigkeiten gibt, wären wir als Team immer noch funktionsfähig. 😀

      • Nicht, dass du Übung nötig hättest – aber du darfst selbstverständlich erstmal eine Auswahl an Rezepten ausprobieren, um das bester herauszufiltern. Obwohl… vielleicht helfe ich dir da auch gerne? Wie du magst. :mrgreen:

        Wir würden das (was auch immer) gemeinsam sicher auch ohne beides bestens meistern. 😀

      • Beim Waffelbacken bin ich in der Tat ziemlich ungeübt und belgische habe ich noch nie gebacken. Ich glaube, die Hauptschwierigkeit (mal von einem guten Rezept abgesehen) bei den drehbaren Eisen ist, dass man die richtige Teigmenge erwischen muss, damit die Waffel innen nicht hohl bleibt, sondern zusammenhängt. Ach ich bin ja ganz aufgeregt. Angeblich soll’s um den 9. rum geliefert werden, ich weiss aber nicht mal ob hierher oder an den Verschenker, der noch’n paarhundert Kilometer entfernt wohnt. Dann müsste es ja nochmal diese Distanz überwinden. 😀

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