en apuntes #23

  1. Frage an die geschätzte Leserschaft: wie verwaltet und handhabt ihr denn eure Bookmarks? Ich hatte die immer im Browser, aber das ist ein unübersichtliches Chaos und ich bin damit nie wirklich glücklich gewesen. x-marks habe ich mal eher halbherzig probiert, aber so richtig warm bin ich damit nicht geworden. Hat jemand einen Tipp oder eine Idee für mich? Speziell meine Sammlung von Rezeptlinks ist mittlerweile so ausufernd groß, dass ich Rezepte fast einfacher wiederfinde, wenn ich danach googele als dass ich den Link in meinen Bookmarks wiederfinden könnte.
  2. Und wo ich schonmal dabei bin: Wie handhabt ihr das denn bei Sachen im Web, die euch gefallen haben und die ihr gerne wiederfinden wollt? Packt ihr die auch mit in die Lesezeichen oder wie verwaltet ihr die?
    Das sind bei mir die verschiedensten Dinge von einzelnen Comicstrips oder Bildern bis hin zu Texten, die mich beeindruckt haben und die ich gerne irgendwann wieder mal lesen würde. Das habe ich halbherzig mit evernote probiert, bin dafür aber doch zu unkoordiniert als dass ich es dort sinnvoll ablegen würde.
  3. Am praktischsten wäre vermutlich, ich mache mir um 1 und 2 zusammen Gedanken anstatt das aufzufasern und mein Chaos noch weiter zu verbreiten. Ich bin echt dankbar, wenn ihr mal erzählt, ob und wie ihr es schafft, da Ordnung und Struktur reinzubringen. Eine Wohnung aufzuräumen und eine gewisse Struktur darin zu haben, bekomme ich hin, bei Daten (ob auf der Festplatte oder im Web) bin ich total überfordert, das ist immer Chaos pur (vielleicht, weil der physische Platz in der Wohnung starre Grenzen hat, der für Daten nicht so beschränkt ist?).
  4. Ach und wo ich schonmal dabei bin, euch mit solchen Technikfragen zu nerven: Ich scheine die einzige zu sein, die Twitter tatsächlich über die Original-Webseite nutzt. Das nervt mich mittlerweile ziemlich. Vor allen Dingen, dass die Original-App nicht mit der Seite synchronisiert, d.h. ich bekomme bei Mentions sowohl auf dem Handy als auch auf dem Tablet eine Meldung, die auch nur weggehen, wenn ich sie am entsprechenden Gerät lösche. Bei gmail funktioniert das so griffig, dass – egal wo ich die Mail lese – alle Geräte das dann auch erkennen.
    Wie nutzt denn der zwitschernde Teil meiner Leser Twitter? Just als ich irgendwo über Tweetdeck stolperte und mir das endlich mal anschauen wollte, wird das wohl eingestellt.
  5. Seit ich eine Eselsbrücke dafür habe, kann ich mir merken, wie das mit der Zeitumstellung ist: Die Uhr wird immer in Richtung Sommer verstellt. Im Frühling also eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück.
  6. Beim Einkauf vor Feiertagen frage ich mich häufiger mal, ob sich der ganze Ort zu einem Flashmob in den Läden verabredet hat und ob ich die einzige bin, die da immer rein zufällig reingerät. Hölle. Als würden die Läden ihre Türen für immer schließen. Ich bin immer ganz erstaunt, dass das Ladenpersonal nur schöne Feiertage wünscht und sich nicht mit ‚Leben Sie wohl‘ verabschiedet.
  7. Golfi muss zum TÜV – read as: hätte im Januar zum TÜV gemusst und ich hab’s bisher verschusselt. Hier also gerade wieder großes Bibbern, dass er’s nochmal schafft und das hoffentlich ohne ein halbes Vermögen zu verschlingen.
  8. Gestern waren’s 8°C auf der Anzeige der Apotheke in der Innenstadt. Das ist quasi fast sowas ähnliches wie Frühling, zumindest weit entfernt von Schnee, der anscheinend schon wieder in allen möglichen Landesteilen fällt.
  9. Hier wird bald ein Waffeleisen für belgische Waffeln einziehen! Yeahyeahyeah!
  10. Ich bin dann mal in der Küche; wieder mal Sinchens Mediterranen Nudelsalat machen. Tolles Zeug, holt den Sommer auf den Teller!
  11. Ich hab übrigens die 7 Wochen ohne Süßigkeiten oder sonstiges Naschwerk spielend einfach überstanden. Das einzige, wo ich nicht so streng zu mir war (wobei sich das gar nicht nach Strenge anfühlte) und einen Nachtisch zubereitet habe, war die Rosmarin Crème Brûlée (Rezept irgendwann demnächst), die ich unbedingt machen musste als ich nach 6 Wochen Suchens endlich endlich wieder mal frischen Rosmarin beim Einkaufen ergattert hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Verzicht so wenig nach Verzicht anfühlen würde.
  12. Schöne Ostertage allseits! Lasst es euch gut gehen. 🙂

Katja