Ganz oben ist der Himmel blau

Ganz oben ist der Himmel blau – das ging mir heute durch den Kopf als ich eine Weile am Rhein spazieren war, um den Kopf frei zu bekommen. Immer wieder zieht mich die Stille jenes Ortes magisch an. Im Sommer ist dort jede Menge Trubel, weil es an der Stelle direkt zwei kleine Strandabschnitte gibt, einen davon sogar mit Sand, aber zur kalten Jahreszeit begegnet man oft keiner Menschenseele.

Jener Satz oben kam mir in den Sinn, als ich den Kopf in den Nacken legte, um das blaue Fleckchen am Himmel inmitten des Graus zu betrachten. Die hohen Bäume sahen aus als seien sie ganz in Grau gehüllt, aber da wo ihre Spitzen in den Himmel ragen, war ein Loch in der Wolkendecke.

Sollte ich irgendwann mal ein Buch schreiben, müsste es genau diesen Titel tragen. Ganz oben ist der Himmel blau. Nicht, dass ich das vorhätte, also das Schreiben, aber der Titel würde mir gut gefallen, weil er für mich so viel Hoffnung ausdrückt.

Ich hab jetzt ein paar furchtbar doofe Wochen vor mir, die mir vor allen anderen Dingen furchtbare Angst machen. Aber ganz oben ist der Himmel blau. Und irgendwann sind diese Wochen vorbei und die Wolkendecke wird ganz aufreissen. Zumindest hoffe ich das.

(Klick macht die Bilder groß.)

Katja

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8 Kommentare zu “Ganz oben ist der Himmel blau

  1. @Leonie: Vielen Dank, liebe Leonie! 🙂
    Liebe Grüße in die Sonne

    @Anette: Dankeschön, die gedrückten Daumen nehme ich gerne! Ich drücke dann im Gegenzug auch mal meine für dich, damit wenigstens der positive Blick gelingt. 🙂

  2. ooohhh, in diesem Satz steckt so viel Wahrheit, Hoffnung, Zuversicht! All das + ganz viel positive Kraft wünsche ich Dir für die nächsten Wochen…. und wenn´s doch mal so richtig arg wird – einfach noch oben schauen…

    Liebe Grüße
    Rabea

  3. wünsche dir für die kommenden Wochen alles Gute, viel Glück und dass alles nach deinen Wünschen verläuft !
    Habe auch so eine Lieblingsstelle am Rhein, wo ich immer wieder positive Energie auftanken kann. Es ist am Althrein im Dreiländereck D F CH..

  4. @Rabea: Ein Freund sagte mir immer „Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist.“ – daran musste ich gerade bei deinem „einfach nach oben schauen“ denken. 🙂
    Lieben Dank für die Wünsche!

    @Träumerle: Auch dir herzlichen Dank!
    Erstaunlich, was dieser Blick auf’s Wasser doch ausmachen kann.

  5. Ein „Gefällt mir“ für die Bilder. Gefällt, gefällt, gefällt!

    Der Tab mit dem Kommentarfeld war die ganze Zeit noch auf, weil ich darüber nachgrübelte, ob es eigentlich besser ist, zu wissen, dass schwere Wochen auf einen zukommen (und man sich dann schon vorher sorgt und drüber grübelt und zermürbt, aber eben auch darauf vorbereitet), oder ob es besser ist, wenn es einen einfach in eine schwere Phase wirft (die einen dann wie ein Vierkantholz trifft, aber eben vorher noch nicht matschig macht) – ich könnte es nicht sagen.

    So oder so, ich wünsche Dir ganz viel Kraft, blauen Himmel, Sonnenstrahlen – innen wie außen – und langen Atem, dass die doofen Wochen wie im Fluge vergehen. Drück Dich!

    • Das ist in der Tat eine schwierige Frage. Ich bin da auch nicht so sicher und vielleicht ist es ganz gut so, dass man sich das ja so gut wie nie aussuchen kann! Für meinen Schlaf wäre Plötzlichkeit wohl allerdings besser. Ich schlafe ja eh seit Jahren ziemlich mies und das ist gerade noch doofer. *Schultern zuck*

      Dankesehr für deine Wünsche! Schdrügge zurück! 🙂

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