52 Bücher, Teil 3

OK, das ist jetzt wirklich ein kompliziertes Thema in der dritten Woche, des Fellmonsterschen 52-Bücher-Projektes:

Das nächste MUST-HAVE-Buch.

schlug Kerry vor und wählte Katrin aus, die in fitzeliger Handarbeit auch in dieser Woche wieder alle Projektbeiträge in ihrer Übersicht sammelt.

Nun ist es nicht so, dass ich keine Bücherwünsche hätte und dass mir die Aufgabe deswegen so schwer fällt. Ganz im Gegenteil, eine brandaktuelle Zählung ergab mehr als 400 Bücher auf der Wunschliste. Das würde wohl – auch wenn gar nichts mehr neu hinzu käme, was völlig illusorisch ist, es sei denn, man nähme mir für ein paar Jahre jeglichen Kontakt zur Außenwelt weg – für einige Jahre Lektüre genügen.

Die Herausforderung ist nur immer das Einkaufen von Büchern. Da ich fast alle Bücher gebraucht kaufe, bin ich völlig frei von dem unbedingten Wunsch, niegelnagelneu erschienene Bücher mein Eigen nennen zu wollen und die wenigen Ausnahmen kaufe ich sogar meist ohne dass sie vorher auf dem Wunschzettel landen. Aber was ich nicht kann ist, mich beim Kauf von Gebrauchten irgendwie zu entscheiden, was meist dazu führt, dass ich mich nicht mäßigen kann.

Immer, wenn der SUB (bei dem ich darauf achte, dass er nie zu hoch wird) fast aufgelesen ist, stürze ich mich also auf die Wunschliste und bestelle dann irgendwas zwischen 15 und 25 Büchern auf einmal. Die auszusuchen dauert nämlich auch nicht länger als ich dafür brauchen würde, mich auf nur 2 oder 3 von den über 400 festzulegen. Und der Lieblingspostbote weiss dann auch immer genau, woran er ist, wenn er mir einen ganzen Stapel Umschläge auf einmal überreicht. Dann begrüßt er mich nämlich stets mit den Worten „Katja, ich bring‘ dir Bücher.“

Ein ganz spezielles must-have gibt es dabei selten, aber ich kann mit einiger Zuverlässigkeit sagen, dass bei quasi jeder meiner Bestellungen mindestens ein neues Buch von Tanja Kinkel dabei sein muss, eine Fortsetzung von Elisabeth Georges Inspektor Lynley Serie, mindestens ein Buch von Minette Walters, ein Brunetti von Donna Leon (wobei das bald ein Ende hat, weil ich fast alle bisher erschienenen gelesen habe) und ein Band der Artemis Fowl Reihe von Eoin Colfer. Der Rest ergibt sich dann immer spontan beim Durchforsten der Liste.

Haaa! Eins fällt mir doch noch ein, um das ich wohl beim nächsten Großeinkauf unmöglich herumkommen werde, nachdem Corina mir da schon etliche Male den Mund mit wässrig gemacht hat:

„Der Tod ist ein bleibender Schaden“ von Eoin Colfer muss es werden.

Von der Artemis Fowl Reihe des Autors bin ich ohnehin hingerissen, weil Colfer es damit schafft, mir Fantasybücher schmackhaft zu machen, obwohl das eigentlich so gar nicht mein Genre ist.

Na super, am liebsten würde ich jetzt sofort Bücher shoppen gehen! 😀

Katja

 

 

firebrick red [color me happy]

Die Farbe für den Februar beim color me happy-Projekt ist firebrick red und ich gestehe, dass mich das erst mal vor ein Problem gestellt hat. Klar, im Juli hätte ich keinerlei Probleme, meine roten Glücklichmacher zu fotografieren, weil der Garten voll davon ist. Jede Menge Blümchen, aber vor allem die frischen Erdbeeren, selbstgezogenen Tomaten und Peperoni, von denen ich auch zur passenden Jahreszeit jede Menge Fotos mache. Aber ein Archivbild will ich auch nicht einfach verwenden. Der Anspruch an mich ist, mich wirklich jeden Monat auf die Suche zu machen nach einem Motiv in der passenden Farbe und eben auch nach einem, das mich happy colored. (Man möge mir die furchtbare Beugung verzeihen. :D)

Nun ist rot nicht unbedingt ‚meine‘ Farbe – ich mag noch nicht mal rote Gummibärchen und ich habe nicht unbedingt rote Lieblingsklamotten, aber dann gerade bei näherer Überlegung fiel mir ein, dass meine liebsten selbstgestrickten Wintersocken zumindest überwiegend rot sind, was echt erstaunlich ist, weil ich ansonsten Blau- und Grüntöne vorziehe. Aber es sind diese Socken, die mir immer gute Laune machen, weil ich ihre Ringel so freundlich finde.

Und dann macht mich gerade tatsächlich der berühmte Apfel am Tag glücklich und auch mein Herzkissen – mal ganz synonym für die kuschligen Stunden mit Tee und Buch auf dem Sofa, die ich mir zu dieser Jahreszeit eher gönnen kann als zu jeder anderen und schließlich der Weihnachtsstern auf der Fensterbank, der mit seinem leuchtenden Rot einen Farbklecks vor dem meist grauen Hintergrund, draussen vor dem Fenster, bildet.

Und weil ich mich nicht so recht entscheiden konnte und weil keines davon in seiner Glückswirkung so stark ist, wie ein Schüsselchen frischgeernteter Erdbeeren, zu denen natürlich auch der Sommer draussen dazu gehört, gibt es hier einfach die Sammlung aller vier roten Happypappymacher. 🙂

color me happy

Alle Fotos zum Projekt finden sich hier bzw. hier  gesammelt und ergeben jetzt schon eine tolle rote Collage.
Fehlt quasi nur noch Tanyas roter Beitrag! 😀

Katja