en apuntes #22

  1. Ich habe heute vorm Rausgehen beschlossen, dass mir jetzt Schnee gefällt und ich mich nicht darüber beschweren will. Mal sehen, wie lange der Vorsatz anhält. Hoffentlich aber bis einmal blauer Himmel mit Sonne draufgeknallt hat. Dann mag ich ihn nämlich wirklich.
  2. Ich so: Am Wochenende hab ich große Massen Rotkraut gekocht und es dann zum ersten Mal im Backofen in Gläser eingekocht, anstatt es einzufrieren.
    Sie so: Ach ja. Rotkraut aus dem Glas schmeckt ja auch wirklich gut. Ich habe mal tiefgekühltes, ich glaube das war vom Rewe, probiert und das schmeckte längst nicht so gut wie welches aus dem Glas.
    Ich so:
  3. Wann kam das eigentlich aus der Mode, dass man bei absolutem Schmuddelwetter beim Autofahren das Licht einschaltet? Hab ich da einen Trend verpasst?
  4. In meinem Entwurfsordner liegen 46 angefangene Blogartikel, die ich nie zu Ende geschrieben habe. 🙄 Der älteste davon ist fast 3,5 Jahre alt.
  5. Ich fahre nicht so gerne im Dunklen Auto und ich fahre nicht so gerne bei schlechtem Wetter Auto. Die Kombination Schneefall und Dunkelheit während des Fahrens mag ich allerdings schon, weil sich dann immer vor meinem inneren Auge und Ohr folgendes abspielt:
  6. Mein Spanischkurs ist schon wieder zu Ende. Das war jetzt schon der 6. Kursteil und ich lerne schon seit 3 Jahren Spanisch. (Dafür können wir übrigens erstaunlich wenig, wenn ich mal das vhs-Tempo mit jenem früher in der Schule vergleiche.) Zuletzt waren wir noch 7 und wenn für den nächsten Kursbeginn, der vermutlich irgendwann im Februar liegt, keine neuen Mitstreiter dazukommen, wird es langsam eng, dass der Kurs noch lange weiterläuft. Von den 7 sind übrigens ausser mir noch zwei weitere seit dem ersten Kurs dabei.
  7. Seit einiger Zeit bin ich olle Sofakartoffel (Bürostuhlkartoffel?) völlig fasziniert vom Walken im heimischen Wohnzimmer. Step to the Beat für die Wii macht’s möglich. Man läuft zur Musik über eine Insel, die natürlich einen so beknackten Namen wie Rhythm Island haben muss und für Schritte im Takt gibt’s Punkte, mit denen man die Insel überhaupt erst belebt. Denn die Palmen, Häuser, Straßenlampen, den Leuchtturm und Co. muss man erst selber bauen und in Schrittwährung bezahlen. Auch den Großteil der Songs muss man erst mal erlaufen und viele der Weggabelungen kann man erst benutzen, wenn man in Schritten dafür bezahlt hat. Verdammt geschicktes Konzept, das meine Zockerseele voll anspricht und für ordentlich Motivation sorgt.
  8. Ich müsste dringend mal wieder zum Friseur. Kinnlang ist zu quasi Schulterlang rausgewachsen. Allerdings ist meine Friseurin letzten Sommer weggezogen und in den Laden mag ich nicht mehr, wenn sie nicht mehr da ist und seitdem scheue ich davor zurück, mir einen neuen Salon zu suchen. Ich hasse solche Situationen, wo es scheinbar irgendwelche gesellschaftlichen Konventionen gibt, die einem Smalltalk abverlangen. 🙄
  9. Ich muss dieses Mal nicht bis zum nächsten Weihnachtsfest warten, bis ich jemanden schick bekochen darf. Wenn alles klappt, passiert das in 2 Wochen schon und ich freue mich schon wahnsinnig und bastele im Kopf Menüs zusammen. Und dieses Mal nicht für meine mäkelige Familie sondern für befreundete Quasi-Alles-Esser. 🙂
  10. Der Herr Silencer bloggt gerade einmal wöchentlich, sehr ausführlich und immens interessant über seinen letztjährigen Italienurlaub. Unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich, so wie ich, gerne virtuell mit auf Reisen nehmen lassen. Hier ging’s los und wen das anfixt, der findet den Rest dort unter Reisen.
  11. Kann man eigentlich bei meinem neuen Blogdesign noch ausreichend gut erkennen, wo sich ein Link im Text verbirgt? Das blöde Dunkelgrün unterscheidet sich ja leider kaum von der Textfarbe. Soll ich die Links irgendwie zusätzlich markieren / kenntlich machen (sofern ich daran denke)?
  12. Puscheligkeit pusht! *Klick* (via Fellmonsterchen)

Katja

*Edit – Testlinkdingens

Test 1
->Test 2
Test 3
Test 4

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18 Kommentare zu “en apuntes #22

  1. 7. klingt interessant
    8. Sorry, aber ich dachte gerade kichernd an die Folge in der Sheldons Friseur krank (oder tot?) ist und er nicht weiß was er machen soll, weil der gute Mann ja seine Haarschnittunterlagen hat
    9. So’n Menü tät ich auch nehmen
    10. Manno, angefixt (und ich will nu wieder nach Italien)

  2. 2. Argh.
    3. Mein Fahrlehrer hat mir das noch beigebracht, War aber auch schon 2006.
    8. Zum Friseur gehe ich grundsätzlich nur noch in meiner alten Heimatstadt, weil die schon wissen, dass ich nicht so viel Konversation mache und mir noch nie irgendwelche Strähnchen aufschwatzen wollten. Aber ist denn schulterlang so schlimm?
    11. Nur schwer. Also, ich zumindest.

  3. 2. Ich versteh‘ den Witz nicht.
    3. Seit ein paar Jahren fahre ich auch bei allerbestem Wetter mit Licht – und freue mich über jeden, der das auch so macht.
    5. 🙂
    8. Ich habe immer genug zu Lesen dabei, dann brauche ich nicht reden.
    11. Für mich kaum zu erkennen, zumindest auf diesem Bildschirm hier. Das „Reisen“ hab ich schon kaum gesehen, und das „hier“ nur durch Zufall entdeckt, als sich der Mauszeiger änderte.
    Von der Arbeit aus geht es besser, dafür ist da aber dein Design komplett zerschossen.

  4. 5. Haha, bei mir ist das Kopfkino im Millenium Falcon. Sieht ähnlich aus.
    7. Nie was von gehört, klingt aber cool!
    8. Ist aber auch Vertrauenssache, wie Zahnarztsuchen. Das macht NIEMAND gerne.
    10. Danke!

  5. @Muriel: Wah. Nein. 😀 Aber gibt es denn tatsächlich ein ebenso kurzes und griffiges Ersatzwort? Weswegen genau stört dich das denn eigentlich so? Umgangssprachlich wird es doch schon sehr lange so verwendet.

    @Sinchen: 7. Ist es auch. Wobei ich mir nicht recht vorstellen kann, wie es sich ohne die Tanzmatte, nur mit Balance Board oder Fernbedienung und Nunchuk anfühlen würde.
    8. Haarschnittunterlagen! Das brauche ich auch!
    9. Du kennst sogar einen von denen, die’s bekommen. 😀
    10. Gerne. :mrgreen:

    @Joan: 8. Im Prinzip ist das nicht so schlimm, aber kürzer mag ich lieber und überlege schon länger, ob ich mal wieder auf raspelkurz umsteigen sollte. Aber dann müsste ich noch häufiger zum Friseur. *soifz* (Luxusprobleme, my ass)
    11. Dann probiere ich mir anzugewöhnen, die noch irgendwie kenntlich zu machen. Ich hab mir im Dashboard ’nen Wolf gesucht, aber ich glaube, die Linkfarbe lässt sich nicht einstellen.

    @Guinan: 2. Der Witz ist, dass ich sowohl in die Gläser als auch in die Tiefkühldose das gleiche Kraut einfülle. Entscheidend für den Geschmack ist ja nicht die Art der Konservierung, sondern das, was man reinsteckt. Genauso dürfte das bei gekauftem Rotkraut sein.
    8. Das hat bei der alten Friseurin nie funktioniert. Aber das war ok, die kannte ich jetzt einige Jahre und mochte sie gerne.
    11. Wäre zB ein -> direkt vorm ->Link hilfreich oder eine # oder verwirrt das eher?

    @Silencer: 8. Meine Lieblingszahnärztin ist unverschämterweise auch diesen Sommer weggezogen (flüchten die etwa alle vor mir?), da hat sich aber zum Glück sonst nichts in der Praxis geändert und ihre zurückgebliebene Kollegin ist zwar nicht ganz so toll, aber immerhin ok. (Wobei ich ernsthaft schon überlegt habe, die 60 km zu fahren, die die andere weggezogen ist. Nur dass so ’ne weite Strecke genau dann am doofsten wäre, wenn man mal dolle Zahnschmerzen hat, hält mich davon ab.)
    10. ¡De nada! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! 🙂

    • Ich muss natürlich zugeben, dass ich kein objektiv haltbares Argument habe. Du hast vollkommen Recht, dass diese Bedeutung des Wortes sich durchgesetzt hat.
      Aber für mich bezeichnet Zocken eben ein Glücksspiel, ein Risiko, bei dem man etwas einsetzt, das man verlieren kann. Liegt vielleicht an meinem beruflichen Hintergrund in der Branche, aber ich finde das eben völlig unpassend im Zusammenhang mit reinem Unterhaltungsspiel.

      • Ich bin gerade neugierig nach der Wortherkunft geworden und fand folgendes im ->wiktionary

        Herkunft:

        seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; Entlehnung über das Rotwelsche zchokken aus dem Westjiddischen צחאָקן, שׂחאָקן‎ (YIVO: tskhoken, skhoken) ‚spielen; unterhalten‘, welches seinerseits dem Hebräischen שְׂחֵק, צְחֵק‎ (CHA: śeḥōq, ṣeḥōq) ‚spielen‘, eigentlich „lachen“, entstammt[2]

        Wenn es seinen Ursprung im ’spielen‘ und ‚unterhalten‘ hat, muss es den Bedeutungswandel früher schonmal in die andere Richtung durchgemacht haben.
        Vielleicht versöhnt dich das ja ein bisschen mit der „neuen“ Bedeutung. 🙂

      • Bedaure, Etymologie beeinflusst meine Wahrnehmung von Wortbedeutungen kein Stück. Atheisten war früher mal die Bezeichnung der Römer für Christen. Nigger war nicht immer eine rassistische Beleidigung. Twix hieß früher mal Raider.
        Aber danke, dass du dir die Mühe gemacht hast.

      • *Kopfpatsch* Ich kann ihn nicht nur fett markieren, sondern sogar manuell einfärben. Danke! Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, das überhaupt zu probieren, weil ich einfach davon ausging, das CSS würde meine manuelle Einstellung dann wieder überschreiben.
        OK, ich versuche dann mal daran zu denken, die Links im Text einzufärben.

  6. Hachz, die Quokkas kann ich mir immer und immer und immer wieder angucken! Die sind so süß! Hachz³!
    Die Links erkennt man leider tatsächlich nicht ganz so gut… Sonst so ein schönes Theme. Das hat der Entwickler bestimmt extra gemacht, damit sich das CSS-Paket besser verkauft. 😉 Verschwörungstheorie Nr. 5968734…

  7. 3. wann kam es hier in Flachlanden eigentlich in Mode, dass man im Grunde immer mit Licht fährt ? – weil, seit dem mache ich das auch… auch für die kürzesten Strecken… auch bei hellerlichtem Sonnenschein… und eigentlich mache ich das schon immer 😀 (Während meiner Odenwälder Zeit haben mich nette Menschen immer darauf aufmerksam gemacht, dass ich mit Licht fahre, so unter dem Motto: mach mal das Licht aus, das kostet schließlich 😀 )
    4. oh, das sind eine Menge…
    7. 😯 – die haben ja mal wieder Sachen parat – fein, dass Du Deine Freude daran hast 😀
    11. Ich kann hier alles gut erkennen – aber, wie auch bei Guinan, das Design ist völlig vermurkst. Ich habe mir mal das Original im Backend bei mir angesehen, sieht ganz anders aus, als hier bei Dir… aber die Links sind gut zu erkennen 😀

  8. @Katrin: Ich hab den Tab auch immer noch offen und schau mir die jeden Tag an. Die sehen so liebenswert aus. 🙂
    Ich würde mir weniger schwer damit tun, Kram in dem wp-Shop zu erstehen, wenn das keine Jahresbeiträge sondern einmalige Kosten wären (die ja von mir aus dann auch höher sein dürften). Bei den Jahreskosten fange ich dann nämlich immer an rumzuüberlegen, dass eigener Webspace stattdessen wesentlich günstiger wäre als hier diverse Pakete aufzuaddieren. 🙄

    @Rabea: 3. Ah! Ich muss demnächst mal drauf achten, ob das vielleicht die Odenwälder sind, die hier immer so im Düsteren rumfahren. Das würde es erklären. (Dabei sind das gar keine sparsamen Schwaben. :D)
    4. Ich muss da mal ausmisten. Das nehme ich mir seit bestimmt 2 Jahren vor. 🙄
    11. Also jetzt bin ich doch neugierig. Könntest du (oder vielleicht Guinan?) mir bitte mal ’nen Screenshot schicken vom zerschossenen Design?

    • Kriegst du morgen. Ich habe vorhin 3 verschiedene Browser hier ausprobiert, da ist überall das Theme ok, dafür der Link fast unsichtbar. Die Firmenrechner sind schon was ganz Spezielles, XP mit altem IE, da darf man sich nicht beschweren, wenn was nicht klappt.

  9. ich les deinen blog ja schon länger, aber ich komm immer öfter auf diesen eintrag zurück und muss IMMER wieder schmunzeln, wenn ich das mit der facepalm lese 🙂 dein schreibstil ist äußerst lesbar 😉

Und jetzt du! Deine Gedanken, Worte, Punkte, Smilies, Bilder, Gesänge... Danke dafür!

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