still

Es ist nicht diese dumpfe und schwere Stille, wie jene, wenn man den Kopf unter Wasser hat, sondern eine ganz leichte und luftige Stille, die diesen Ort erfüllt. So still, dass der eine einzige Vogel auffällt, dessen Ruf irgendwann aus der Ferne erschallt. Und er ruft nur ein einziges Mal. So still, dass man die Richtungsänderung der Schwäne hören kann. Ein ganz leises und kurzes Plätschern nur, das ihr ansonsten perfekt lautloses Gleiten über das Wasser unterbricht. So still, dass ich mich irgendwann umdrehe, als es hinter mir raschelt, weil ich nachsehen will, wer dort ist. Doch es ist nur ein Blatt, das sanft zu Boden segelt und das mit einem leisen Seufzen auf seinen bunten Kollegen, die schon am Boden liegen, landet.

Katja