52 Bücher, Teil 44

Man denke sich zur Einleitung einen röchelnden Hustenanfall, in dem meine stotternde und verräusperte Erklärung, weswegen ich jetzt so lange bei des Fellmonsters Bücherprojekt ausgesetzt habe, ein bisschen untergeht. Aber weil das ein ganz puscheliges Projekt ist, bei dem das einzig Scharfkantige die Buchseiten der Hauptdarsteller des Projektes sind, ist das wohl nicht so schlimm. 🙂

Beim jetzt auch schon nicht mehr ganz aktuellen Thema der 44. Projektwoche, dessen Tab immerhin schon offen ist, seit das Thema aktuell war, muss ich aber doch mal wieder mitmachen.

Es geht nämlich um

Reiseführer.

Mein heissgelieber Andalusien-Reiseführer hat mir jetzt schon 3 Jahre lang treue Dienste geleistet und wenn alles gut geht (*auf Holz klopf*), dann darf er im Oktober oder November wieder mit mir verreisen. Es wäre ihm gegenüber einfach gemein, ihn dann nicht hier vorzustellen!

Er heisst praktischerweise ‚Andalusien‘ und stammt aus dem Michael Müller Verlag. Der Autor, Thomas Schröder, gibt nicht nur wichtige Hinweise auf sehens- und besuchenswerte Dinge, sondern greift auch oft geschichtliche Begebenheiten aus der Zeit der maurischen Herrschaft in Andalusien auf, was den Reiseführer zu einer spannenden Angelegenheit macht.

Kein expliziter Reiseführer, aber im Urlaub ebenfalls mein ständiger Begleiter ist der Kunst und Architekturführer Andalusien von Brigitte Hintzen-Bohlen aus dem h.f. ullmann Verlag, der dann noch zusätzliche Details liefert, die der Reiseführer nachvollziehbarer Weise auslässt. Man will ja auch keinen 2000 Seiten Wälzer mit sich rumtragen.

Die beiden zusammen sind eine gute Kombination, die mich auch in internetfreien oder UMTS limitierten Urlauben, bestens informiert haben. 🙂

Und da ich speziell die Alhambra wahnsinnig wahnsinnig toll fand, gibt es für alle, die mal hinmöchten oder schonmal dort waren, noch zwei Tipps:

In seinen ‚Erzählungen von der Alhambra‘ schreibt Washington Irving über seinen Aufenthalt in den 1830ern auf der Alhambra und erzählt viele alte Legenden über die Festung und ihre Bewohner.

Nachdem wir die Alhambra vorletztes Jahr besucht hatten, habe ich’s letztes Jahr in Spanien gelesen. Zugegebenermaßen nicht so gut geeignet als Strandlektüre. Ich tat mir ein bisschen schwer mit seiner Sprache, die ich einfach nicht flüssig runterlesen konnte, aber ich mochte die Stimmung, die er mit seinen Beschreibungen der Orte in mir erzeugt hat, weil mich das an den Besuch in der Alhambra erinnerte.

Viel leichter lesbar und ohnehin eine Empfehlung, auch wenn man die Alhambra nicht kennt, ist ‚Mondlaub‘ von Tanja Kinkel.
Sie hat es bisher mit all ihren Büchern geschafft, mich ollen Geschichtsmuffel zu erreichen und mich dazu zu bringen, tagelang rumzuklicken und im Web zu lesen, weil ich unbedingt mehr über die Hintergründe der Epoche oder der geschichtlichen Charaktere des gelesenen Buches erfahren will. (Über Mondlaub hatte ich hier auch schonmal gebloggt als ich’s gerade gelesen hatte.)

Katja

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