Vom Wasser aus

Ich mag Städte, in denen es viel Wasser gibt (Irgendwann muss ich mir einfach auch Venedig anschauen!) und in Hamburg kann man, wenn man sich die volle Touristendröhnung gibt, furchtbar viel auf dem Wasser unternehmen.

Zum Beispiel in einem solchen Kahn (Klick macht, wie fast immer, alle Fotos groß.) über die Alster schippern. Die Straße links, wo auch die Schiffe am Anleger liegen und die Alstertouren starten, ist der Jungfernstieg. Nach der Reeperbahn vermutlich einer der bekanntesten Hamburger Straßennamen.

Der Turm des Michels ist „nur“ 132 Meter hoch, trotzdem sieht man ihn von vielen Orten der Innenstadt aus, den Rest der Stadt überragen. Dass Hamburg nicht so hoch gebaut ist, ist eines der Dinge, die mir so gut gefallen. In Frankfurt würde der lütte Turm völlig untergehen, der angeberische Commerzbanktower misst 300 m bis zur Antennenspitze.

Mehr Türme, rechts der vom Rathaus, in der Mitte der Turm der Nikolaikirche, von der im Zweiten Weltkrieg nur der Turm stehen blieb, der als Mahnmal erhalten bleibt, links muss ich leider passen (War das St. Petri? Zufällig ein Hamburger oder einfach jemand mit besserer Ortskenntnis hier mitlesend, der das weiss?)

An der Aussenalster gibt’s jede Menge schicker Villen und wahnsinnig viel Grün! Das ist auch etwas, was mir so gut gefällt. Die Hamburger waren nicht so doof, ihre herrliche Natur mitten in der Stadt durch möglichst viel, möglichst teuren Wohnraum kaputt zu machen!

Auf dem Weg zurück auf die Binnenalster bietet sich nochmal ein toller Blick auf Rathaus und Nikolaikirchenturm und auf die beiden Brücken, die die Binnenalster von der Aussenalster trennen. Im Vordergrund die eher langweilige Kennedybrücke, im Hintergrund mit den schicken Bögen die Lombardsbrücke.


Und weil Hamburg ja ausser der Alster auch noch die Elbe hat, zog’s uns am nächsten Tag nochmal auf’s Wasser zur Rundfahrt im Hafen. Die ist auf den großen Schiffen ziemlich unspektakulär, wenn man nicht gerade auf große Kräne und so Dinge steht. Ich hatte vor Jahren mal eine auf einer Barkasse gemacht, die auch in die Speicherstadt fuhr, die fand ich sehr viel puscheliger. Wobei ich ja zugegebenermaßen auch gerne Schiffe gucke. Das fasziniert mich am Rhein auch immer noch.

Rechts hinterm Hans die im Bau befindliche Elbphilharmonie.

Die Köhlbrandbrücke – zugegebenermaßen alles ganz schön grau in grau. Wir sind auch ordentlich gewaschen worden in der Stunde.

Das größte Schiff, das gerade im Hafen lag. Das, was wie bunte Spielzeugwürfel aussieht, sind diese gar nicht mal so winzigen Frachtcontainer.

Dass ich es nicht schaffe, mich mal auf einige wenige Fotos zu beschränken, die ich hier zeige, ist wohl doch was Chronisches. Das ist aber auch immer alles so spannend und schön!

Katja

 

 

6 Kommentare zu “Vom Wasser aus

  1. Venedig soll gar nicht so toll sein, habe ich mir sagen lassen. Aber ich war noch nicht da.

    In Berlin liebe ich aus das Wasser. Ich kann stundenlang an der Spree sitzen und Gedanken nachhängen. Oder mit dem Schiff über den Wannsee und die Havel fahren…. einfach nur herrlich 🙂

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