Zehn

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Es gibt ein Restaurant, in dem traue ich, als bekennender Rote-Bete-Muffel mich, genau jene ungeliebte Knolle zu bestellen, weil ganz klar ist: wenn irgendwer es schafft, die in lecker zuzubereiten, dann die Küche dort. Exakt so war’s, die Suppe mit dem Vanille-Meerrettich-Schaum war genauso traumhaft wie der Rest.

Heute: Pappsatt. Zufrieden. Müde.

Katja

(Ansonsten gab’s noch Filet vom Odenwälder Rind auf Rotwein-Balsamico-Reduktion mit getrüffelten Bandnudeln und Salat (den ich natürlich erst geknipst habe, als ich seine Schönheit schon zur Hälfte verputzt hatte) und hinterher Kokos-Chili-Parfait auf Mangospiegel für mich, Lachs- und Heilbutt-Tartar auf Rösti, Kaninchenrücken im Mandelmantel mit Buttergemüse und Kräuter-Gnocchi und warmen gedeckten Apfelkuchen mit Waldfrucht-Mascarpone-Eis und Preisselbeeren für den Mitesser.
Man möchte weinend zusammenbrechen und nie wieder selber einen Kochlöffel anfassen. Aber Kräuter-Gnocchi – herrje, die muss ich demnächst unbedingt ausprobieren. :D)

6 Kommentare zu “Zehn

  1. J’aime la betterave – aber die roten Kriffel immer danach.

    Doller Text – hab jetzt echt einen riesen Hunger bekommen !
    Dolle Fotos – und das Wasser läuft mir ind Goschen au scho zuam !

    D A N K E _ _ S C H Ö N _ _ ! ! !

    HAU REIN, dein lichtbildwerfer

  2. Das sieht ja mal wieder köstlich aus 😀
    Rote Bete geht nur zu Labskaus… ansonsten kann ich die auch nicht sonderlich leiden.
    Aber sag mal, seit wann gibt´s denn im Odenwald Rinder 😯 – also ich hab da nie welche gesehen 😦

    • Zu Labskaus gehört ja aber diese sauer eingekochte und mit der werde ich nicht so richtig warm. Gehört die Bete bei dir zum Labskaus oder mit rein in den Mumpf? Das ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, die Frage, die den Bremer vom Hamburger trennt. Der Mitesser liebt das Zeug, was mich allen Ekel überwinden und es schon ein paarmal hat zubereiten lassen, aber zum Glück will er die Bete dazu und nicht mit rein. 😀

      Rinder gibt’s im Odenwald wirklich jede Menge! Ist ja alles so hügelig dort, dass die Wiesen sich besser als Weiden denn als Äcker nutzen lassen. Ich finde das furchtbar schön, weil es ja in meiner ursprünglichen Heimat ähnlich aussieht (wohingegen es hier zwar jede Menge Spargel-/Erdbär-/Gemüsefelder gibt, aber keine Weiden). Es gibt im Odenwald auch jede Menge Hofläden und Direktvermarkter, wirklich viele Biobauern.

      Aber wenn ich mich recht erinnere, hast du ja eher im südlichen Teil gewohnt? Wir sind bisher immer eher nordwestlich, bis nach Michelstadt und Erbach ran unterwegs gewesen, da sieht man jede Menge Rinder. Vielleicht ist das weiter südlich anders?

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