Wie gewonnen, so zerronnen

Üblicherweise kommt mir mein Kopf wie ein großes Sieb vor – was ich nicht notiere, vergesse ich binnen Sekundenbruchteilen. An manchen Tagen wäre es sogar besser, mir ‚Kaffee holen‘ in die Handfläche zu schreiben, weil ich in der Küche angekommen, plötzlich nicht mehr weiss, was ich überhaupt dort wollte.

Gerade hätte ich eigentlich Grund mächtig stolz auf dieses große Sieb zu sein. Jetzt nicht unbedingt, weil ich meinen Einkaufszettel zuhause auf dem Schreibtisch vergessen hatte, sondern weil ich vorhin als ich zurück gekommen bin, natürlich verglichen habe, was drauf stand und was ich eingekauft habe. Unglaublicherweise habe ich exakt die 28 (in Worten: achtundzwanzig) Dinge besorgt, die auf dem Zettel standen. Keins mehr, keins weniger. Yehaaaw!

Eigentlich müsste ich jetzt also stolz sein, weil mein Hirn in Wahrheit skandalös begabt ist!1elf 😀

Aber dann stieß ich mir beim Aussteigen aus dem Auto den Kopf ganz furchtbar an und habe kurz darauf fast 2 Minuten gebraucht, bis mir auffiel, dass der Schlüssel deswegen nicht ins Haustürschloss passt, weil es sich um den Autoschlüssel handelt.

Also alles wieder im Lot! :mrgreen:

Katja

Wenn beim Alpenglüh’n…

Von Innsbruck aus zurück über die kurvigen Bergstraßen nach Fulpmes ins Hotel und endlich haben wir dank strahlend blauem Himmel und Weitsicht doch noch einen Blick auf den Stubaier Gletscher werfen können.

Was mir an den Bergen so gar nicht gefallen hat, war so manch abstruser Ohrwurm, den sie mir beschert haben. So wie zB das unglaubliche Schauspiel aus Bergen, die aussahen als stünden sie in Flammen, das sich mir abends vom Hotelzimmerbalkon aus bot, diesen schrecklichen Heinosound aus dem Artikeltitel in meinem Ohr verursacht hat. Wuhäää. Weiterlesen