Ich bin dann mal weg

…, um für 2 Tage die Zehen ins Meer zu stecken. Falls das w-lan im Hotel und ich Lust haben, gibt’s vielleicht direkt ein paar Grüße aus dem orangen Nachbarland – ansonsten habt ein schönes Wochenende!

Katja

Alles im grünen Bereich

Ich finde ja, dass grün eine wunderbar entspannende Wirkung auf die Augen hat.

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Mir bewusst ein paar Minuten Zeit für einen Spaziergang im Grünen zu nehmen, ist genau dann am besten und wichtigsten, wenn ich eigentlich mal wieder überhaupt keine Zeit hätte.

Katja

Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #3

Angekommen!

Ohne Wecker erst gegen halb 9 aufwachen ist kein Kunststück, wenn man von 3 bis 7 wach liegt. Am Hotelfrühstück merkt man dann auch die vielen Sterne des Hotels – unglaublich viel Schischi – inclusive eines Irgendwas-mit-Broccoli-Saftes, den ich todesmutig probiere und nur meiner guten Manieren wegen nicht prustend quer über den Tisch spucke.

Trödeliger Aufbruch gegen halb 12 – vor uns liegen ja nur noch weniger als 300 km für die das Navi 3,5 Stunden veranschlagt. Eigentlich wollten wir auf dem Weg über Merida fahren und uns dort umsehen, aber der Spaziergang vom Vorabend und vor allem das Austrocknen dabei, steckt uns noch in den Knochen und die Sonne brennt schon wieder stechend vom Himmel. Dann lieber im klimatisierten Wagen direkt in Richtung Ferienwohnung.

Kurz vor 16 Uhr kommen wir dann endlich an. Wow! Schickes Ding

(nur die Betten sind mal wieder Murks, großer) mit einer wahnsinnig tollen Aussicht, die uns komplett überrascht. Üblicherweise steht in der Beschreibung von Ferienhäusern/-wohnungen der Meerblick genau dann schon drin, wenn man vom äussersten Grundstückseckchen einbeinig auf einem Stuhl stehend mit dem Fernglas vage am Horizont einen Minizipfel vom Meer erahnen kann. Weiterlesen

An alle

…, die heute bei Google nach ‚Salat aus Popos‘ gesucht haben und über die Bildersuche dann hier gelandet sind, ein gutgemeinter Rat:

Geht doch einfach wieder mal in einem Restaurant essen! Man muss echt nicht immer selber kochen – auch nicht, oder vielleicht besser gerade nicht, an Tagen, an denen man besonders kreative Ideen hat!

Katja

Kochbuchkochen 19/36

Ich glaube, das Kochbuch, aus dem das 19. Rezept stammt, das ich getestet habe, hat meine Mutter mir mal irgendwann überlassen, weil sie ohnehin nichts daraus kochte. ‚Getreide, Die besten Rezepte‚ heisst es und ist von Jacqueline Fessel und Margrit Sulzberger, erschienen im AT Verlag.

Der Mitesser traf wieder die Vorauswahl und es gab Lauchpolenta mit Tomatensauce.

Dafür braucht man:

für die Polenta:

200 g Maisgrieß
ca. 750 ml Gemüsebrühe (die Flüssigkeitsmenge habe ich der Anleitung auf der Polentapackung entnommen, weil ich da weiss, dass die Konsistenz passt, im Rezept stehen nur 600 ml)
1 Knoblauchzehe, fein geschnippelt oder eine zerdrückte konfierte Zehe
1 Stange Lauch, fein geschnippelt
Olivenöl
ca. 100 g frisch geriebenen Parmesan (eigentlich sollten da je 50 g Pecorino und Greyerzer rein, aber ich hab beim Einkauf völlig vergessen nach dem Käse zu gucken und den Parmesan hatte ich da)
Salz, Pfeffer
Butter und Olivenöl zum Braten der Polenta

für die Soße:
1 Zwiebel, fein geschnippelt
1 Zehe Knobi, fein geschnippelt
1 Dose stückige Tomaten
100 ml Rotwein
15-20 Oliven, in Scheibchen geschnippelt (ich nehme für solche Rezepte am liebsten schwarze, entsteinte Manzanilla-Oliven, die haben ein tolles Aroma)
1-2 EL kleingeschnippelter Basilikum
Olivenöl
Salz und Pfeffer, beides am besten frisch gemahlen

Die Polenta bereitet man am besten nach Packungsanweisung zu. Die, die ich aktuell habe, soll in kochende Flüssigkeit gerührt werden, 2 min kochen und dann 10 min quellen, ich hatte aber auch schon welche, die 15 min auf kleiner Flamme köcheln sollte.

In der Zwischenzeit (während die Polenta köchelt oder zieht) werden Lauch und Knobi in einem Schlückchen Olivenöl weich gedünstet, dann nach der entsprechenden Zeit in die Polenta eingerührt. Ebenso den Käse unter die Polenta rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Polenta etwa 1 cm dick auf ein mit Backpapier belegtes großes Brett streichen und für etwa ’ne Stunde stocken lassen.

Für die Tomatensoße die Zwiebel und den Knobi in Öl dünsten, mit dem Rotwein ablöschen, die Tomaten dazu, pfeffern und salzen und mindestens ’ne Viertelstunde im offenen Topf bei kleiner Flamme vor sich hinköcheln lassen. Dann Basilikum und Oliven dazugeben und nochmal abschmecken.

Die Polenta in Rechtecke (oder Rauten oder beliebige andere Muster) schneiden und in wenig Butter und Olivenöl in einer großen Pfanne auf beiden Seiten anbraten.

Zusammen mit der Tomatensoße und ’nem Salat servieren.

Nuja, dass es explizit Lauchpolenta war, merkte man kaum – dafür ist die Tomatensoße mit ihrem tollen Aroma zu dominant, aber es war trotzdem sehr lecker! Tomatensoße mit Manzanilla-Oliven ist ohnehin meins.

Katja

Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #2

oder:

Katja knipst Sonnenauf- und Untergänge, Sonnenschein und Dunkelheit.

oder:

Holy Schiet what a heat!

Schon vorm Sonnenaufgang aufwachen, während das Hotel noch im Finsteren liegt und dann auf dem Balkon das Morgendämmern beobachten. Wie alles erst blau wird, dann immer heller werdende lilatöne. Morgens ist das Meer wieder viel leiser als in der Nacht, aber vielleicht ist das Getöse auch eine Frage der Gezeiten.

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Optimierte Verwirrung

Online einem Verein beitreten. Der druckt das ausgefüllte Anmeldeformular aus und schickt es einem per Post zu. Dann muss man unterschreiben und das Formular per Post, Fax oder eingescannt als eMail-Anhang (ohne dass eine eMail-Adresse angegeben wäre) wieder hinschicken.

Fortschrittlich geht ja irgendwie anders, sagt eine, die gerade eine Briefmarke auf einen Umschlag geklebt hat, in dem ein Rezept steckt, das sie für ihre Mutter aus dem Internet ausgedruckt hat. 😀

Katja