52 Bücher, Teil 15 und 16 im Doppelpack

Nur heute, zwei Teile monsterhaftes Buchprojekt zum Preis von einem – wenn das nicht überaus monströs ist!

Beim 15 Teil ging es darum, jenes Buch zu schnappen, das im Moment vor der eigenen Nase liegt bzw. am dichtesten dran. Und das ist bei mir sogar immer noch das gleiche, wie zu der Zeit als ich das Motto zuerst gelesen habe. Auf dem Schreibtisch direkt neben der Tastatur liegt jetzt nämlich seit über 2 Wochen mein neuer Spanisch Komplettkurs von Hueber. Und der liegt da nicht mal nur rum, sondern ich nutze ihn sogar regelmäßig. Yeah. Mir beim Spanischlernen eine feste Vorgabe zu setzen, wie lange ich mich da pro Woche drum kümmern muss/will, war eine gute Idee. So viel hab ich in den letzten 2 Jahren nie für den Kurs gemacht. 😀

Und weil das völlig unspektakulär und langweilig ist gibt es direkt noch das Buch zum 16. Thema, das da ‚Romantisches Gedöns‚ lautet.

Zugegebenermaßen interpretiere ich das ein bisschen freier, weil das Buch an sich eigentlich gar nicht romantisch ist. Es geht darin um einen Teddybären und eine Clownspuppe, die sich anfreunden und denen auf einem ungewollten Ausflug nach London allerlei passiert.

Das Buch heisst ‚Oddy-Bär und Anderswo auf Abenteuer in London‚ und stammt von James Roose-Evans.

Erschienen ist die deutsche Ausgabe schon in 1974 und so alt ist auch das Buch, das ich gerade neben mir liegen habe. In die romantische Kategorie passt es, weil es eines der romantischsten Geschenke ist, die der Mitleser mir je gemacht hat. 🙂

Er hatte jenes Buch (nicht meines) als Kind und damals war es eines seiner Lieblingsbücher und wohl auch eines der sehr frühen, die er gelesen hat. Und irgendwann vor einiger Zeit erinnerte er sich wieder an Oddy und Anderswo und suchte für mich genau jene Ausgabe mit genau jenem Schutzumschlag wie er es damals besessen hat. An den genauen Inahlt konnte er sich gar nicht mehr erinnern, nur noch daran, dass er das Buch als Kind so gerne mochte. Und weil’s ein Stück seiner Kindheit ist (von der er meist nur recht spärlich spricht), ist das Buch für mich so ein besonderes Geschenk.

Weil ausserdem natürlich mein Herz für Teddybären schlägt, kann ich nachvollziehen, weswegen er es als Kind so mochte. Es ist wirklich wunderschön und stellenweise hochdramatisch.

Der Klappentext verrät:

Oddy-Bär ist ein ganz besonderer kleiner Bär. Und Anderswo ist ein ganz besonderer Clown. Wenn ein so besonderer Bär und ein so besonderer Clown Freunde werden, dann müssen sie natürlich auch ganz besondere Abenteuer erleben. Und das tun sie. Oder hat etwa schon mal jemand einen Bär [sic!] und einen Clown an einem Regenschirm hoch über London dahintrudeln sehen? Oder weiß jemand, was alles passieren kann, wenn ein Bär in der Untergrundbahn einen Arm verliert? Und was ein Clown anstellt, wenn er sich langweilt und einen glitzernden gläsernen Kronleuchter in greifbarer Nähe entdeckt? Und daß es selbst in der vornehmen Königlichen Puppenklinik höchst abenteuerlich zugehen kann, wenn Oddy und Anderswo auftauchen?

Ha, wer’s nicht glaubt, soll es selber lesen. Oder sich vorlesen lassen.

Keine Bange übrigens. Am Ende wird alles gut und natürlich bekommt Oddy seinen Arm zurück!

 

Katja