kurz zitiert #29

Am Ende fließen alle Dinge ineinander
und aus der Mitte entspringt ein Fluss.
Der Fluss wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben
und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine.
Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen.
Unter den Steinen sind die Wörter,
doch einige der Wörter wird man nie verstehen.

(Gedicht am Ende des Films ‚Aus der Mitte entspringt ein Fluss‘)

 

Vor Jahren hatte ich den Film schonmal gesehen und konnte mich kaum noch daran erinnern. Jetzt, nachdem ich ihn wiedergesehen habe, ist direkt die Romanvorlage auf meiner langen Wunschliste gelandet. Oft sind es wirklich die Filme und Bücher, in denen vordergründig gar nicht so viel Handlung stattfindet, die so nahe an mich herankommen. Das ist wieder mal einer davon. Ich bin gespannt, ob das Buch bei den wunderbaren Bildern mithalten kann, die den Film ausmachen. Dass der Roman autobiografisch ist, macht mich irgendwie noch neugieriger auf die sicher längere Version der Geschichte.

 

Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen…

(Norman Maclean in ‚Aus der Mitte entspringt ein Fluss‘)

 

(Hochwasser im Januar 2011 am Rhein)

Katja