Kochbuchkochen 7/36

Also so richtig mein neues Lieblingsgericht wird der Indische Gemüsetopf, den’s beim 7. Kochbuchkochen gab, nicht, aber weil das bisher alles so vollständig ist und weil die Beilage so genial geworden ist, gibt’s hier trotzdem fix das Rezept. (Das stammt aus ‚Gemüseküche‘ aus dem Lingenverlag.)

Ich glaube, primär fand ich’s nicht so gut, weil es ziemlich nach den Kokosraspeln, die reinkommen, geschmeckt hat und die mag ich nicht so besonders.

Die Mengen hab ich teils wieder angepasst bzw. hab mir bei den Kartoffeln und Möhren das Abwiegen gespart.

Man braucht

4 Kartoffeln
4 Karotten
150 g grüne Bohnen (diese dünnen)
150 g Erbsen (TK)
5 Tomaten
2 Schalotten
1 Chilischote (ich nahm einen TL selbstgemachtes Sambal Oelek)
3 EL Kokosflocken
1 EL Garam Masala
Öl
Salz
Pfeffer
Zucker
Zitronensaft
1 EL Mehl

Kartoffeln und Karotten schälen und in Würfel schneiden, Bohnen waschen, putzen und in 2 cm lange Stücke schneiden, die Erbsen auftauen.
Die 4 Gemüsesorten sollen lt. Rezept eigentlich getrennt voneinander in Salzwasser gar gekocht werden. Ich hab die Kartoffeln und Karotten zusammen gekocht und nach 10 Minuten noch die Erbsen dazugegeben. Nur die Bohnen habe ich getrennt gekocht, damit der Geschmack nicht zu dominant wird.

Die Schalotten schälen und kleinschneiden, die Chilischote (so man eine frische nimmt) waschen und kleinschneiden.

Kokosflocken und Garam Masala für etwa 1 min in der heissen Pfanne ohne Fett rösten und aus der Pfanne nehmen. Öl in der Pfanne erhitzen und die Schalotten glasig anschwitzen, Chili dazu, dann die gewaschenen und gewürfelten Tomaten dazugeben. Das restliche Gemüse dazugeben und unterheben.

Das Mehl mit etwas Wasser vermischen und unterziehen, aufkochen lassen und köcheln bis das Gemüse etwas andickt, dann Kokos und Garam Masala wieder dazugeben. Mit Zucker, Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und wer mag bestreut’s mit Koriander.

Vielleicht war’s auch das Mehl, weswegen ich’s nicht so toll fand. Das schmeckte man eben noch sehr und die Konsistenz war so’n bisschen hmm glupschig. Das würde ich beim nächsten Mal garantiert rauslassen, wobei ich da auch die Bohnen rauslassen und vielleicht durch was anderes ersetzen würde.

Äh ja, man merkt, meine Begeisterung ist nur verhalten. Das ist eigentlich dem Rezept gegenüber gemein, weil so schlecht war’s dann doch auch nicht. Dem Mitesser hat’s zumindest gut geschmeckt (oder er war sehr höflich^^).

Das wirklich Gute an dem Essen war aber das selbstgebackene Naanbrot, das ich dazu gemacht hatte. Das Rezept gibt’s beim chefkoch und das Brot hatte Corina schon irgendwann getestet und für gut befunden. 🙂

Ich hatte befürchtet, das würde in größeren Stress ausarten, aber das nächste ließ sich immer ganz locker in der Zeit ausrollen, die eines bis zum Wenden in der Pfanne brauchte. Und durch den Joghurt, der in den Teig kommt, hat das herrlich frisch geschmeckt. Also das mache ich auf jeden Fall wieder!

Katja